Bjoerns Blog
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Ein paar Fotos von unserem Ausflug nach Yoyogi

Am vorletztem Wochenende regnete es ausnahmsweise mal nicht und wir nutzten die Gelegenheit für einen Spaziergang von Seibu-Shinjuku bis Shibuya (wem das etwas sagt).
Für den Hinweg nutzten wir die Seibu-Line von Kawagoe nach Shinjuku. Es ist eine von drei Linien, die in den Großraum Tokyo fahren. Normalerweise nutzen hier alle die Tobu-Line und jetzt weiß ich auch warum. Die Seibu-Line ist nervig langsam und dazu auch noch teuer. Einziger Vorteil : garantierter Sitzplatz.
Hier jetzt ein paar Bilder:

Seibu-Line Zugausfahrt Hon-Kawagoe
Ankunft Seibu-Shinjuku - Endstation
Irgendwo in der Naehe von Shibuya
Yoyogi Park 代々木公園
代々木公園
Shibuya @night
Zur Zeit sieht es fast immer so aus :
Ein wenig Regen zur Zeit.. (Blick aus unserer Kueche)
Regen, Regen, Regen.

Golden Week (Nachtrag)

Nach recht langer Zeit mal wieder etwas für die Kategorie Reise. Die erste Maiwoche in Japan ist traditionell die goldene Woche, oder wie man auf neu-Japanisch sagt „go-ruden ui-ku“. Dankenswerter weise hat sich der Arbeitgeber meiner Frau doch noch dazu durch gerungen seinen Angestellten 3 Tage frei zu geben, so dass wir auch mal wieder etwas zusammen unternehmen konnten.

Da Dan leider am 4. Mai nach Deutschland zurückkehren musste, beschlossen wir ihn einmal in Yokohama zu besuchen, nachdem wir das ja schon so lange angedroht hatten. Bei dieser Gelegenheit wollten wir auch das Raumen Museum in Shin-Yokohama besichtigen. In der Golden Week ist es überall, wo es etwas zu sehen oder zu erleben – besonders aber wo es etwas gutes zu essen gibt – besonders voll, also mussten wir erstmal ca 30 Minuten warten, bis wir überhaupt rein kamen. Im Museum selbst ist der Vorplatz des Yokohamarer Bahnhofs um die späten 50er Jahre nachgestellt. Dort kann man dann zwischen verschiedenen Ramen-Restaurants wählen, denn aus der ursprünglichen chinesischen Nudelsuppe ist mittlerweile eine Japanische Spezialität geworden, das sich in jeder Region anders entwickelt hat. Wir haben uns für HoHokkaido-Style Ramen entschieden, nicht zuletzt, weil die Wartezeit „nur“ nochmal 30 Minuten warten mussten. Die Nudeln waren auch sehr schmackhaft, kann man bei 1 Stunde Wartezeit und ca 1300 Yen aber auch erwarten ;) (der Deutsche in mir sprach).

Im Anschluss daran zeigte uns Dan dann noch Yokohama, den Hafen, das höchste Gebäude Japans und die Chinatown von Japan – die so richtig überfüllt war. Da er noch ein paar Souvenirs kaufen wollte, Rosa und ich aber keine Lust auf noch mehr Gedränge hatten, trennten wir uns und Rosa und ich machten einen Spaziergang am Hafen, wo nur wenige – d.h. relativ wenige – Menschen waren.

Anschließend besuchten wir Dan noch in seinem „Gaijin-House“, in dem er nun ein Jahr gewohnt hatte. Das erste mal, dass ich so ein Gebäude gesehen habe. Es machte auf mich den Eindruck auf einen Mix aus Studentenwohnheim und Jugendherberge, also einen recht fröhlichen Eindruck.

Dankenswerter Weise gab Dan uns noch seinen alten Rechner, einen P3, womit sich meine Rechenpower hier mindestens verdreifacht hat. Außerdem schenkte er uns noch seinen Fernseher, den wir gleich weitergaben an Lucy, die sich auch sehr freute. Nochmal vielen Dank Dan, einen schonen Deutschlandaufenthalt und auf bald in Japan! 是非日本に帰って!

Am nächsten Tag war Ruhe- und Familientag. Wir nutzten die Gelegenheit um mal auszuschlafen, normalerweise klingelt der Wecker ja um 5;30 (Land der aufgehenden Sonne...). Das Wetter war übrigens sehr schon, pünktlich zu den Feiertage wurde es richtig schon Warm.


Am darauf folgenden Tag machten wir einen Ausflug an einen nahe gelegenen Fluss. Das Wetter war sehr sommerlich und ich habe meinen ersten Sonnenbrand in diesem Jahr – Yo soy un gringo blanko – nur bedingt Sonnen tauglich. Der Umschwung zwischen kalt und heiß ging hier sehr schnell, noch eine Woche zuvor liefen in der Ausländerbehörde die Diesel-Heizer und nun laufen schon wieder die Klimaanlagen.

Fotos Yokohama

Ich poste die Fotos mal getrennt vom Text, da ich immernoch kein Internetzugang habe (NTT) und es sonst wohl noch 3 Wochen dauern wuerde Text und Bilder zusammen zu stellen.

Dan zeigt uns Yokohama. "Da ist der TUV"
nochmal Dan in Yokohama - im HG der TUV-RL
Im Ramenmuseum - Platz fuer ein Foto ist immer.
Im Andenkenladen - sehr schoene Souvenirs
Shin-Yokohama Eki-mae, erinnert mich an Seoul
Das hoechste Gebaeude Japansと思います。
Deutsche Kultur im Ausland..
Spaziergang am Hafen - gut das nicht viel los war. Es gilt : LINKS halten!
Yokohama China-town. Auch ein paar Leute unterwegs.
Yokohama 港見える公園

Fotos von gestern (Shinagawa/Tokyo) und vorgestern (Kounosu)

Einfach nur ein paar Bilder, ohne viel Text.

鴻巣駅ー田舎
鴻巣駅ー田舎
品川散歩-Erinnert mich irgendwie an HH dieses Bild
Was fuer Huetten..
Traumhaeuser (NICHT ironisch) - schoener sozialistisch Wohnen in Japan
nurso - uebrigens das (ein) NEC Gebaeude
Touristenfoto
Radwege - es gibt sie wirklich!
Sieht aus wie in China hier ;-)
Blumen am Wegesrand..
Das gab's noch in Kounosu

diverse Fotos

Einfach mal aus einer Laune heraus ein paar Bilder von meinem Handy.

bier
Deutsches Bier im Discounter
Reisshop
Ein Geschaeft wo man nur Reis kaufen kann.
Bahnuebergang
Mini Bahnuebergang in Kami-Fukuoka. Extra zugepollert, damit Fahrradfahrer auch ja haengen bleiben.
Baseballman
Baseball war hier wohl schon sehr sehr lange aktuell ;-)
Friedhof
Ein japanischer Friedhof.

今日は写真二枚だけ。

時間がないので、日光の旅行の写真だけポストします。

seppelbon
Ein ganz schön bescheuertes Bild von mir.
shoppingsrevenge
Arme Rosita :) eine "kleine Wanderung".

Update - Teil 3

Der Ausflug nach Tokio im Schnee.

Am vor-letztem Sonntag ging es auf einen kleinen Ausflug nach Tokio – sanpou suru. Am Vorabend warnten uns noch einige Freunde, dass es am nächsten Tag schneien soll – haha – Schnee in Tokio, wie schlimm kann das schon sein :-) Nun, es war doch mehr Schnee, als ich dachte das fallen würde. Zeitweilig hatte sogar die Saikyou-Line und die Kawagoe-Line ihren Betrieb einstellen müssen. Die Toubu-Line war aber nicht betroffen. Bei der Dichte, in der die Züge auf dieser Strecke rollen, können die Gleise auch wirklich nicht zu schneien. Im Schnitt alle 5 min oder so ein Zug (Pro Richtung wohl gemerkt!) Fotos sagen ja mehr – also Fotos..

Später trafen wir uns noch mit Dan, der aber wohl noch verkatert vom Vorabend war :-) Wenigstens einer, der dem Ruf als Party-Europäer rettet, wenn ich ihn schon so versaue ;-)

tokyo-schnee
Schnee - wie schön - kalt
chisaii
Schneemännchen
el-rato
Diesen kleinen Kollegen traf ich vor dem Shinjuku-Bahnhof.

Update - Teil 2

Es hat lange gedauert - ich habe ja keine Zeit. Ich kann mich gleich daran machen, das nächste Update zu schreiben.

Am Montag hatte ich ja schon gepostet – am Dienstag waren nur diverse Reisevorbereitungen zu treffen und noch einige letzte Änderungen an der Präsentation vorzunehmen, die ich ja geben sollte. Wie immer verging die Zeit viel zu schnell – ich habe nicht die Hälfte von dem geschafft, was ich vor hatte. Ursprünglich plante ich, neben den obligatorischen, die Arbeit betreffenden Dingen, auch noch meine Wohnung in Ordnung zu bringen, getreu wie meine Mutter immer sagte : „Räum' auf, damit wenn Du zurück kommst, Du in ein sauberes zu Hause kommst.“

Es hat nicht sollen sein – auf den letzten Drücker verließ ich am Mittwoch morgen meine (total verwüstete) Wohnung und rannte zum Fujimino Bahnhof. Erstes Ziel war der Flughafen Haneda – man glaubt nicht, wie lange die Anfahrt zu einem Flughafen dauern kann. Erstmal also in den morgendlichen „kuschelligen“ Kyuukou (Expresszug) nach Ikkebukuro. Ich erwähnte schon mal, dass Zug fahren zwischen 7-9 Uhr morgens eine gute Idee ist, wenn man kuscheln mag, oder? In Ikebukuro dann weiter mit der allseits beliebten und noch „kuscheligeren“ Yamanote-Line nach Shinagawa. Yahoo Transit schlug mir diese Route vor – wahrscheinlich mögen es die Programmierer dieser Website besonders „kuschlig“, denn die (http://www.tokyu.co.jp/) Tokyu-Line ist vom Kuschelfaktor her die Nummer eins, was vor allem durch den Einsatz von Kurzzügen erreicht wird. Auch Nostalgie-Fans werden ihre Freude an den Zügen haben, ein Stück japanische Eisenbahn- und Industriegeschichte zum Anfassen. Nach dieser Fahrt habe ich mir vorgenommen, nicht mehr über die Tobu-Line her zuziehen. Alles in allem dauert es ca 100 min von meiner Wohnung bis zum Flughafen. Der Flug von Tokio nach Hiroshima im Anschluss dauerte nur 90 min. Wie ein echter Japaner schlief ich auch gleich im Flugzeug ein, so dass ich nichts vom Flug mitbekam, außer, dass es zwischenzeitlich ein Glas O-Saft gab. Ich mag Inemuri :-) Hiroshima-Airport ist übrigens auch ein guter Name, denn er liegt doch ziemlich weit „außerhalb“, im Klartext 55km. Das ist schon für Europäer nicht gerade vor den Toren der Stadt, für mich, der sich langsam an das Entfernungsempfinden hier gewöhnt, ist das verdammt weit. Mit dem Non-Stop Highway-Bus ist man nochmal knapp eine Stunde unterwegs bis zum Bahnhof in Hiroshima. Die Veranstaltung fand allerdings auch etwas außerhalb statt, weswegen es nochmal eine weitere 25minütige Busfahrt benötigte um endlich anzukommen. Bilanz : Tokio Bahn : ca 100 min, Hiroshima Bus : ca 70 min Flug 90 min + diverse Wartezeiten = Taihen! Vielleicht wäre es doch besser / bequemer gewesen den Shinkansen zu nehmen, wie es einige aus unserer Gruppe gemacht haben.

Über die Veranstaltung kann ich nicht allzu viel berichten. Es gab viele Interessante Themen, allerdings waren die meisten – also so gut wie alle - Vorträge auf Japanisch, weshalb es für mich schwer war zu folgen. Mittlerweile habe ich zwar schon einen kleinen Wortschatz an Computer / IT Vokabeln, aber vieles verstehe ich noch immer nicht. Viele Wörter sind wohl auch Eigenkreationen, des jeweiligen Autors, das kennt man ja aus Deutschland auch. Hier setzt man halt aus Kanjis ein neues Wort zusammen, was dann u.U. in keinem Wörterbuch steht. Manchmal verstehe ich allerdings die Bedeutung, wenn ich die einzelnen Kanjis lesen kann – tja, ich muss noch viele Kanjis lernen.

Die Abende standen zur freien Verfügung und am ersten Abend gingen wir in einer großen Gruppe Okonomiyake im Okonomimura essen, ein Gebäude, in dem es nur Okonomiyake-Restaurants gibt. Hiroshima ist berühmt für dieses Essen, es ist eine Art Omelett, obwohl es häufig als „Japanische Pizza“ beschrieben wird, was ich aber anders sehe. Oder sind Apfelpfannkuchen etwa „Deutsche Pizza“? Egal, natürlich war das Essen 1a, es ist schließlich das Land der Gourmes hier. Im übrigen war ich noch Sight-Seeing.

okonomiyake1
広島名物:お好み焼け
okonomiyake2
Die Spezialität in Hiroshima : Okonomiyaki
Okodorf
Okonomura - 4 Stockwerke nur O.Restaurants :)

Update Teil 1

Jetzt sitze ich hier vor meinem Computer und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die letzten Tage habe ich ja sehr wenig berichtet, allerdings hatte das auch seinen guten Grund, wie weiter unten zu erfahren.

Nachtrag : Beim schreiben bemerke ich, dass ich viel zu schreiben habe, deshalb werde ich das Update in mehreren Teilen posten.

Also, mal sehen, wo fange ich an, am besten damit, was ich zuerst versprochen habe:

Samstag (14.01): Eigentlich wollte ich an diesem Tag mit Rosa einen Ausflug machen, weil ich noch mein „Seishun 18 Kippu“ hatte, was am 20.01 abgelaufen seien würde. Am Samstag kam leider etwas dazwischen, da am Samstag sowieso schlechtes Wetter (Regen ohne Ende) war, störte mich das weniger. Im Nachhinein war es sogar gut, dass es so gekommen ist, ich möchte mir unsere Wanderung nicht an einem Regentag vorstellen. Stattdessen hatten wir wieder eine Fiesta im Krankenhaus (L. besuchen).

Am Sonntag vorletzte Woche (15.01) war ich mit Rosa wandern in Nikko (Wikipedia Link). Wie das so ist, wenn man mit mir auf Reisen geht, ist die Reise etwas unkonventionell. Wer mich und meine Vorliebe für „ausgedehnte Spaziergänge“ und „Abkürzungen“ kennt, kann sich in etwa vorstellen, wie es war. Gut, dass Rosa auch gerne wandert. Wir fanden jedenfalls einen kleinen Weg, der laut Karte 6 km um Nikko führen sollte. Höhenangaben wurden leider keine gemacht und ich dachte mir, dass erfahrungsgemäß die Wanderwege in Japan ja eher leicht sind. In diesem Punkt sollte ich mich getäuscht haben :-) Es ging recht steil aufwärts, auf über 1100m und im Nachhinein lässt sich sagen, dass es wohl eher Bergsteigen als Wandern war. Teilweise mussten wir uns an bewährten Seilen herabhangeln oder heraufziehen und auch die Tatsache, dass es am Tag zuvor stark geregnet hatte und der Weg aufgeweicht war, machte die Sache nicht einfacher. Gut, dass ich in meinem „Pandora's box“ genannten Rucksack etwas Essbares und vor allem Getränke mit dabei hatte. Insgesamt haben wir für die Strecke einige Stunden gebraucht – natürlich Paar bedingt auch etwas aus gebremst ;-) Der Tag war sehr schön, auch wenn wir am Ende der Wanderung aussahen wie zwei kleine Schweinchen („Nosotros somos chanchitos“). Am Abend waren wir dann noch romantisch Ramen essen – alle anderen Restaurants hatten schon zu. Also über das Thema Ladenöffnungszeiten muss ich bei Zeiten auch noch mal eine Diskussion mit Herrn A. führen :-)

Schlauerweise habe ich die Fotos zu der Wanderung auf meinem Laptop vergessen - reiche ich morgen nach. "Vergessen" wird nochmal mein vierter Vorname werden..

Montag - Feiertag

Da am Montag (wieder ein mal) ein Feiertag war, trieb ich mich mit Freunden und deren Familie in Tokyo rum. Ich habe sozusagen "Fremdenführer" gespielt :-)

Nun, hier sind einige Bilder:

daiba222
もう一度お台場。 Mal wieder Odaiba
affe
Ja - ich bin ein Affe! :-)
Anpanmansuki
Hiermit Gruesse an meinen Neffen!

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