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Bjoerns Blog
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Weihnachten
Frohe Weihnachten und ein frohes neues Jahr! And now to something completely different
20:18 Uhr |
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Sommer
Gerade ist es schön warm - August halt. 35°C+ Da mache ich doch gerne Überstunden in der gut klimatisierten Firma
23:23 Uhr |
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Eine Freude für meine Frau ...
.. war es eben mit mir zusammen die Sendung ZDF Reporter zu sehen. Sehr amüsant (eher zum kaputtlachen) fand sie den Beitrag mit den Fahrradpolizisten. Das es tatsächlich jemanden intressiert in welche Richtung ein Radfahrer durch irgendwelche Einbahnstrassen fährt - kann auch ich mir auch kaum noch vorstellen. Hier intressiert es nicht mal jemanden in welche Richtung man auf der Strasse unterwegs ist (egal mit welchem Verkehrsmittel). Ich bin schon in einem sehr merkwürdigen Land geboren.*lol*
21:48 Uhr |
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雨降っている
23:23 Uhr |
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河童 (Kappa)
Wer oder was ist ein Kappa? Siehe dazu Wikipedia. Wie kam ich darauf? Mein Gedankengang: Behörden -> Papiere -> Generve -> Scheißegal -> heißt auf Japanisch? "河童の屁" (Kappa no he = Furz eines Kappa) -> Was ist das eigentlich?*mrgreen*
19:41 Uhr |
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Sakura
Kirschblütenzeit = Fotozeit
Ansonsten gibt es noch zu berichten, dass der Antrag für mein nächstes Visum läuft - 28 Seiten habe ich eingereicht - wird auch irgendwie nicht weniger. Ich hoffe ja darauf, dass ich ein 3 Jahres-Visum bekomme, sonst heißt es im nächstem April wieder Papiere sammeln...
17:42 Uhr |
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.. und ein frohes neues Jahr!
Wünsche allen einen guten Rutsch gehabt zu haben, besonders meiner ganzen Familie und Freunden.
09:35 Uhr |
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Frohe Weihnachten!
Euch allen ein frohes Fest u.s.w.
22:19 Uhr |
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Auto gekauft!
Da ich nie Zeit habe zu bloggen, nur auf die Schnelle mal. Mitlwerweile habe ich mir ein Auto zugelegt - Mitsubishi eK Wagon. Ein Kleinstwagen - steuerlich bevorzugt (d.h. nur 8000 Yen im Jahr). Ein wahrer Hubraumriese - 660ccm, dafür Automatik, Klima, E-Fenter/spiegel und was man sonst so braucht. Super klein und wendig. Bisher erreichte Top-Speed 80km/h auf der Bezahlstrasse. (Habe ihc mir mal gegönnt - wollte mal Gas geben).
20:03 Uhr |
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Kleine enge Hosen
Beobachtung:
19:36 Uhr |
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Unfälle
Zur Zeit haben die Medien hier ein Thema, nämlich Unfälle im Straßenverkehr. Das die Bekloppten hier fahren wie eben solche, habe ich schon angedeutet. Vor ein paar Tagen z.B. raste ein Blechbüchsenbändiger hier ganz in der Nähe (Kawaguchi, Saitama-ken) mit seinem Auto in eine Gruppe Kindergartenkinder - ja tolle Sache das und es tut ihm auch "unter Tränen" leid, dass zwei Kinder verstorben sind - toll. Im hinterher Rumheulen sind die hier ganz groß, scheint sich positiv auf anstehende Strafverfahren auszuwirken, oder warum reissen sich hier "Unglücksfahrer" geradezu darum im TV abheulen zu dürfen?
13:02 Uhr |
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blahblah Benq usw
Das Deutschland so ein unglaublich teurer Standort im Vergleich zu "Asien" (also das, was man in Zeitungen darunter versteht; China, Taiwan, Japan, vielleicht noch Korea und noch 3 mal China) kann ich nicht so ganz glauben. Japan ist nun wirklich kein Niedriglohnland (minimal verdient man hier 850 Yen/Stunde - das ist dann aber ein Job, bei dem man GARNICHTS macht, außer rumstehen), trotzdem wird hier alles Produziert - auch Billigst- und Kleinstwagen. Auch holen gerade viele Konzerne Produktionen von China nach Japan zurück, wegen Qualitäts- und Effektivitätsprobleme, so habe ich es jedenfalls hier der Presse entnommen. Könnte natürlich auch daran liegen, dass "Made in Japan" immernoch für Qualität steht, wohingegen "Made in Germany" in mir einen ähnlichen Fluchtgedanken im Kaufhaus auslöst, wie "Made in China", "Made in the USA" oder "Made in the UK".
11:10 Uhr |
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Blog
"Keine Zeit" hört man oft von Japanern und nun auch von mir. Nicht das nichts passiert, aber ich komme einfach nicht dazu es alles aufzuschreiben. Also ein paar Stichwörter, vielleicht finde ich irgendwann einmal Zeit etwas zu folgenden Punkten zu schreiben :
23:55 Uhr |
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Haushaltsgeräte 2
Wenn ich schon über meine Waschmaschine schreibe (freue mich immernoch jeden Tag über dieses großartige Gerät), muß ich auch über unsere neuste Anschaffung schreiben. Wir haben uns nun auch einen Kühlschrank zugelegt, 30000 Yen. In Japan hat man anscheinend auch eine Vorliebe für Kühlschränke im amerikanischen Format. Unser Kühlschrank fast 255 Liter, gehört damit allerdings zu den kleinen (Mini) Modellen. Das Deutsche Standartmodell (unter der Spühle - ihr wisst schon), wird hier besten Falls als Getänkekühler für Singles angesehen.
Den Lieferservice von Rojasu haben wir auch gleich getestet, 1575 Yen, plus ca 1000 Yen Zuschlag, weil wir im 2ten Stock wohnen (dt. entsp. 1OG). Darüber habe ich mich aber nur kurz geärgert, weil mir der Gedanke, wie ein kleiner Japaner den ca 160cm hohen und 55cm breiten Kühlschrank alleine in unser Apartment wuchtet einfach zu viel Freude bereitete. Zu der Zeit war auch noch der untere Eingang gesperrt, so daß man nur direkt von der Straße aus Zutritt hatte. Gut auch, daß der Durchgang nur 30cm breit ist - aber das war in diesem Fall ja nicht mein Problem ![]() Kleine Frauen, große Kühlschränke.(ドイツは反対)
13:13 Uhr |
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Außer Kakerlaken ..
.. gibt es auch noch Schlangen hier, ein definitiver Minuspunkt. Allerdings gibt es ja dafür keinen Fußballwahn, wiederum ein Pluspunkt ![]() Heute vor unserem Balkon. ![]() Wohin des Weges mein Freund?
12:07 Uhr |
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Endlich ...
Endlich endlich endlich haben wir eine Waschmaschine. Wir haben sie von einer Bekannten geschenkt bekommen. Nach einer kleineren Diskusion darueber, ob nun gebrauchte Waschmaschinen eklig sind oder nicht, haben wir sie auf einem Handwagen quer durch Kawagoe geschoben. (Als ausgleich fuer das gesparte Geld durfte meine Frau sich dann einen "etwas groesseren" Kuehlschrank bestellen - Bericht und Fotos folgen).
11:50 Uhr |
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Wie gut, daß ..
.. in Japan nichts geklaut wird. Ich habe mir heue mein viertes Vorderlicht gekauft - verdammte Axt ![]() Objekt der Begierde : (brauchbare) Fahrradbeleuchtung
22:36 Uhr |
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雨犬
![]() Nur mal so - Hunde tragen hier auch Regenkleidung.
22:25 Uhr |
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Sch*** Fifa Gedöns
Wirklich toll, daß dank der tollen
19:41 Uhr |
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Lesetipp
Für die positive Einstellung bei der Arbeit kann ich folgendes Buch empfehlen :
23:17 Uhr |
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Internet zieht Investitionen nach sich...
Da ich ja nun Internet habe, muss ich meine Hardware etwas aufruesten, im konkretem Fall heisst das, dass ich einen Monitor brauchte. Also auf die schnelle nach Akihabara etwas shoppen und spazieren gehen. Gekauft habe ich nach langem Hin- und Her einen neuen 17" TFT fuer 20000 Yen bei Yodobashi. Eigentlich wollte ich einen Gebrauchten Monitor, aber wenn die auch schon 10000 Yen kosten bringt das ja nichts. Sonst waren wir noch im "Akiba Ichi", einem neuen Gebaeude in Akihabara. 3 Stockwerke sind in bester Nippon-Manier Restaurants - wir assen Tonkatsu - sehr lecker und 1300 Yen fuer 2 Personen ist auch ok. Ansonsten s. Fotos. Morgen dann wieder Arbeit:-(
23:14 Uhr |
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Lebenszeichen
Nach langer Zeit, die Gelegenheit etwas in meinen Blog zu schreiben. Endlich haben wir INTERNET!!! Als Nachtrag zu den letzten Wochen in denen ich nicht geschrieben habe. Mitlerweile arbeite ich wieder. Letzte Woche war ich richtig schoen krank, so dass ich sogar in die Notaufnahme bin. Auch bekam ich zum ersten mal in meinem Leben eine Infusion verpasst - auch eine Erfahrung. Ich war nur heil froh, dass ich gerade eine Woche vorher in die Krankenkasse eingetreten bin.
22:29 Uhr |
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Führerschein und Visum
Es gibt zur Abwechslung mal Gutes von der Bürokraten-Front zu berichten. Aber der Reihe nach. Vor einiger Zeit hatte ich mir um in Japan Auto fahren zu dürfen, bei einen der häufigen Besuche dort, eine Übersetzung in der Deutschen Botschaft erstellen lassen. Da man aber nur ein Jahr lang mit dieser Übersetzung fahren darf, empfahl mir der nette Botschaftsbeamte den Führerschein in einen Japanischen Führerschein umschreiben zu lassen. Das ginge auch ganz einfach, wurde mir versichert, man müsse lediglich zur Führerscheinstelle gehen und die Übersetzung einreichen. Also ganz so einfach ist es nicht, weswegen ich hier mal schreibe, was man (zu mindestens im Saitama-ken) machen muss. Also ich bin erstmal zur lokalen Polizeidienststelle getiegert, weil hier in Japan die Polizei für Führerscheinangelegenheiten zuständig ist. Dort wurde mir dann die Auskunft gegeben, ich müsse zum 免許センター (Menkyo-Center) nach 鴻巣 (Kounosu) fahren, was im Übrigen ziemlich in der Provinz liegt, von Kawagoe aus ca 40 Minuten mit der Bahn (über Omiya). An „gute alte Zeiten“ erinnerten mich die Öffnungszeiten, das „Beratungszimmer“ (2ter Stock) hat von 10 bis 11:30 geöffnet Dort muss man zuerst einen Antrag ausfüllen, dazu brauchte ich folgende Unterlagen :
Mit diesem Antrag ging es dann später erstmal an die Kasse und bezahlt 2400 Yen bzw kauft die entsprechenden Steuermarken und klebt sie auf den Antrag danach (nach der Mittagspause, in der ich einen Spaziergang durch dieses Kaff machte) zum Schalter 1 oder 2, genauer gesagt die Tür zwischen den beiden Schaltern (wie sich später herausstellte). Öffnungszeiten 13:00 – 13:30. Dort musste ich dann einen einfachen Sehtest machen. Danach beginnt dann der militärische Teil. „3ter Stock Zimmer 6“, wurde mir gesagt. Dort bekommt dann jeder eine Nummer und darf sich an einen Schreibtisch setzen. Ich wunderte mich und befürchtete schon, dass ich eine Prüfung ablegen sollte, also fragte ich nach, als ich an der Reihe war. Antwort : „Nein! Hinsetzen und abwarten!“ Erinnerte mich spontan an die Musterung für die Bundeswehr, dort wusste man auch nicht, was einen als nächstes erwartet. Ca 150 Leute versammelten sich und im Anschluss daran bekamen wir ein Sicherheitsvideo zum Thema Unfällen mit Fahrradfahrern vorgespielt. Highlight war meiner Ansicht nach der Bremstest mit einem Mamachari. Der Anhalteweg aus Tempo 20 betragt 7m – mag sein, gut dass das bei meinem Fahrrad nicht so ist, wie wäre sonst wohl der Anhalteweg aus Tempo 40 (was ich leicht erreiche). Egal, über die Verkehrsregeln habe ich dann am Tag später noch viel gelernt, das werde ich mal gesondert schreiben. Also man wartete dort und horte ich noch ein paar Worte über sicheres Fahren an und wie viele Leute in diesem und im letzten Jahr im Saitama-ken im Straßenverkehr ums Leben gekommen sind an und dann wurde der Zeitplan vorgestellt. Da heute nur „sehr wenige“ Leute (ich sagte schon ca 150) da sind, wurde man wohl „früh“ fertig werden, so gegen 16:30 (es war da gerade 14 Uhr). Übrigens waren die 150 Leute nicht alles Ausländer, sondern alle, die an diesem Tag den Führerschein gemacht hatten. Als nächstes durften wir dann den nächsten Antrag ausfüllen und der nette Polizeibeamte erklärte auch genau, wie man das machen soll. Danach ging es nach Nummern im Gänsemarsch in den ersten Stock an die Kasse – Antrag abgeben und 1600 Yen bezahlen und schon mal die Schutzhülle, ein Service-Heft für Saitama-ken mit Werkstätten usw und eine „Sicherheits-Strassenkarte“ für den Saitama-ken in Empfang nehmen. Lustige Beobachtung : Fast alle Japaner nehmen eine Hülle, in lateinischen Buchstaben „License“ steht, Ausländer (mich natürlich inkl.) nehmen überwiegend eine Hülle auf der 運転免許証 (Führerschein auf jap) steht. Danach wieder im Gänsemarsch (nach Nummern) zurück in den dritten Stock und den nächsten Antrag ausgefüllt Danach dann, wieder nach Nummern zum Fotografieren. Die militärische Organisation erklärt übrigens auch das – sehr schone – Foto von mir. Es ging wie gesagt der Reihe nach – immer „Nächster! - Setzen! - Hierher schauen!“ Blitz, „Nächste! - ...“ Danach wieder in Zimmer 6 3ter Stock an den nummerierten Platz zurück Dort heißt es dann auf den Führerschein warten und noch einigen Worten zum Thema Verkehrssicherheit lauschen. Noch einmal nach Nummern sortiert aufmarschieren, Führerschein entgegen nehmen und das war 's dann auch schon, wieder einmal neigt sich ein erfüllter Behördentag dem Ende und einige glückliche 外人 (Ausländer) und 日本人 (Japaner) mehr kehren glücklich und zufrieden mit einem Führerschein nach Hause zurück
Am Abend dann erfuhr ich die Nachricht, dass ich Post von der Ausländerbehörde habe Schlauer weise hatte die AB die Post an meine alte Adresse geschickt – gut das ich beim letzten mal, als ich dort vor Ort war, 3 mal nachgefragt habe, ob sie denn auch meine neue Adresse haben und etwaige Post auch dorthin schicken werden. Egal – gut, dass meine alte Adresse die Adresse von meinen Schwiegereltern ist, also hat mich die Post dann doch noch erreicht. Seit dem letzten mal befürchtete ich schon das Schlimmste – die Karte war auf englisch geschrieben, also konnte mir niemand sagen, was für eine Bedeutung die Karte hatte (No entiendan ingles). Dementsprechend gut habe ich dann auch geschlafen – nämlich gar nicht. Am nächsten Morgen also erstmal die Post abholen und große Erleichterung, ich darf dort antanzen und mein Visum abholen. Also auf nach Shinagawa (mal wieder). Von Kawagoe aus hat man übrigens die Wahl, ob man mit der Tobu-Tojo-Line fährt (über Ikebukuro) oder mit JR über Omiya. Normalerweise fahre ich mit der Tobu-Line, weil das billiger kommt, aber an diesem Tag wollte ich früh ankommen und für also mit JR (200 Yen teurer). Der Vorteil an JR ist, dass man mit der Rinkai-Line von Kawagoe bis Osaki durchfahren kann (eine Station vor Shinagawa) und da der Zug ab Kawagoe fährt, ist die Chance auf einen Sitzplatz groß. Auch ist JR ein paar Minuten schneller, allerdings wie gesagt teurer. Die Spekulation auf einen Sitzplatz ging auf, aber genau an diesem Tag gab es einen Unfall, so dass der Zug ca 30 Minuten Verspätung hatte. In der AB gab es nichts besonderes, warten halt, wie immer – nochmals 4000 Yen abdrucken. Der clevere 外人 kauft die Marke, bevor er sich in die Reihe stellt. Das wird einem auch auf Anzeigetafeln geraten (in japanisch und englisch), die meisten Menschen kapieren dass auch, allerdings weiß ich nicht, welche Sprache man in den USA so spricht, denn Amis scheitern oft an dieser anspruchsvollen Aufgabe. Wenn ich übrigens Amis beobachte, muss ich oft an die Debatte um Integration in Deutschland denken. Wirklich alle Ausländer die augenscheinlich in Japan leben, Afrikaner, Chinesen, Koreaner, Südamerikaner, Ost-Europäer schaffen es wenigstens ein paar Worte auf japanisch herauszubringen, nur Amerikaner/innen nicht Das kann man ja noch ertragen, aber dass immer lauthals gelästert wird, wie schlecht „hier“ alle Englisch sprechen muss echt nicht sein, schließlich ist Englisch hier nicht die Amtssprache. Nach bezahlen und warten auf eine Nummer, war dann erstmal Pause für mich. Meine Nummer war 303, aktuell war die Nummer um 100 und es waren noch 40 Minuten bis Mittag, also Zeit für einen Spaziergang. Das Wetter war übrigens sehr schon, wie man vielleicht auf den Fotos sehen kann. Ich fand sogar einen schonen Platz mit einer Bank, wo ich etwas rasten konnte. Um 13 Uhr ging es dann weiter in der AB. Es ging auch sehr Zugig voran, weil viele Leute wohl noch nicht zurück von der Mittagspause waren. So bekam ich also endlich mein 1-Jahres-Visum. Also habe ich nun ein ganzes Jahr meine Ruhe von der AB – YEAH! Jetzt nur noch einmal zum Rathaus und eine neue Ausländerkarte beantragen, da sich mein Visa Status ja geändert hat – bin jetzt 定住者“Long Term Resident“
20:19 Uhr |
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炊飯器を買いました。
炊飯器を買いました。 Was ein echter Bewohner dieses Landes sein will, der Benötigt Natürlich einen Reiskocher (炊飯器 – suihanki). Ich entschloss mich einen neuen Reiskocher zu kaufen, nachdem ich den gebrauchten, den ich geschenkt bekommen hatte zum reinigen geöffnet hatte. Wegen der Kakerlakenplage hier, öffne ich generell jedes elektrische Gerät und reinige es von innen, weil ich, absolut keine Lust habe meinen Wohnraum mit Kakerlaken zu teilen. Weil Reiskocher immer schon warm sind, ist es der ideale Brutplatz für Kakerlaken, wie sich herausstellte. Weil mir also der gebrauchte Kocher zu eklig war, habe ich für 5000 Yen einen neuen Kocher gekauft. Hier ein Foto von dem gutem Stück.
![]() Unser Reiskocher - "National SR-LC10-W" Kakerlakenverseuchungs Top 5
Im Kabelaufroller eines Reiskochers habe ich einen Kakerlak gefunden, der so gross war, dass der nicht mehr raus konnte (so 4 cm ohne Fuhler). Anscheinend ernährte die sich von ihren kleineren Artgenossen – echt nicht appetitlich. Die Toleranz vieler Menschen hier gegenüber Kakerlaken ist großer als meine. Immer wieder höre ich : „Da kann man nichts machen.“ Mag ja sein, dass man die Viecher nicht generell ausrotten kann, aber im Wohnbereich muss man die wirklich nicht dulden. Mit ein wenig Hygiene geht das. Dazu gehört allerdings, dass man seine Essensreste nicht überall herumstehen lasst und sein Geschirr gleich abwascht – nicht jedermanns Sache (fallt mir spontan auch das Studentenwohnheim in Ilmenau ein – igitt). Was auch hilft ist das vernünftige Abdichten aller Löcher zu den Wand Zwischenräumen. Auch so eine Sache, die mich nervt. Wenn hier ein Handwerker etwas installiert, wird einfach ein Loch in die Wand gekloppt (nicht etwa mit einer Rundsäge gesagt, sondern einfach irgendwie rausgebrochen), dann das Rohr, Kabel oder sonst was durch gestopft und fertig. Da darf man sich dann auch nicht wundern wenn es zieht und „Besucher“ kommen. Die Qualität der Handwerklichen Arbeiten sind hier im allgemeinen nicht so toll – jedenfalls was ich bis jetzt gesehen habe, hatte ich ohne Probleme besser machen können. Sei es tapezieren, Leitungen verlegen oder Fensterladen reparieren. Machen durfte ich es allerdings nicht selber, weil es alles Vermietersachen war und die einem das hier nicht zutrauen. So lass ich die dann halt machen – und verbessere es dann später.
17:47 Uhr |
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Visaproblematik und ueberhaupt
Nun, mal wieder etwas Zeit ein wenig zu
schreiben. Zur Zeit gibt es allerdings nicht viel zu berichten.
Arbeitserlaubnis / Visum lasst noch auf sich warten, aber die Mühlen
der Bürokratie sind schwer am Malen. Letzte Woche kam erstmal
ein Brief von der Einwanderungsbehörde, dass sie nochmal einige
Papiere brauchten. Welche Dokumente benötigt werden hängen
anscheinend stark vom Sachbearbeiter ab, da sich die Dokumente, die
ich einreichen musste doch stark von der Liste unterscheiden, die man
angeblich einreichen muss. Auch habe ich zwei verschiedene Listen
erhalten mit Dokumenten, die man braucht – also wohl auch Tagesform
abhängig. Benötigt wurde eine Meldebescheinigung (Kawagoe
Rathaus – 150 Yen), nochmal einen Text wie/warum/wo ich und Rosa
uns kennen gelernt haben (habe da eine schone A3 Seite mit Bildern
angefertigt Als Bonus möchten die Herrschaften
von der Auslanderbehörde noch eine Heiratsurkunde von der
peruanischen Botschaft. Hier zeigen sich wohl auch die Selbstzweifel
an der Leistungsfähigkeit der eigenen Behörden, oder woraus
erklärt es sich, dass der Japanischen Urkunde keine Bedeutung
beigemessen wird? Normalerweise wäre es mir egal und ich wurde
das Dokument einfach einreichen, nur leider ist Peru Der letzte Brief
vom Ausländeramt hat mich neben Nerven auch wiedereinmal ca
10.000 Yen, 3 Tage gekostet. Rosa musste wieder 2 Urlaubstage opfern,
weil natürlich bei Botschaft und Rathaus persönliches
Erscheinen Pflicht war, weswegen sie die nächsten 2 Sonntage
wohl arbeiten muss. Jedenfalls in Sachen Bürokratie kann ich definitiv parallelen zwischen Deutschland und Japan erkennen – absolut absurd. Als nicht betroffener kann man sich gar nicht vorstellen, was die so alles haben/wissen wollen.
17:44 Uhr |
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Burrocracia
Zum Thema Bürokratie : Falls noch jemand auf die absonderliche Idee kommen sollte, in Japan, eine/n Peruaner/inn zu heiraten mache er/sie sich auf einiges an Papierkrieg gefasst. Als Deutscher braucht man eigentlich nur ein Dokument, ein Ehefähigkeitszeugnis – klingt einfach, allerdings braucht man für dieses auch wieder diverse Dokumente, insbesondere aus Peru und die natürlich von A-Z übersetzt, gestempelt, mit Postillen versehen, beglaubigt, das ganze dann neu und in unter einem Monat bitteschön. Ohne Angehörige oder gute Freunde in Peru und Deutschland ist das nicht zu machen. Ich beschäftigte meine Eltern und Rosa ihren Bruder mit den nötigen Behördengängen. Für das Japanische Rathaus brauchten wir : Reisepässe (natürlich)外国人登録書明証 (Gaikokujintorokushomeisho = Ausländerkarte) Rosa : peruanische DNI (so was wie Personalausweis) neue Geburtsurkunden mit Übersetzung ins Japanische deutsches Ehefähigkeitszeugnis (Bjoern – Rosa) dafür : neue Geburtsurkunde Rosa, mit Postille vom ausw. Amt Perus, mit deutsche Übersetzung und Beglaubigung der Deutschen Botschaft in Lima Abstammungsurkunde, gleiches wie Geburtsurkunde Ledigkeitserklärung, gleiches wie Geburtsurkunde Antrag auf Erteilung eines Ehefähigkeitszeugnisses, dazu Nachweis der jeweiligen Identität durch persönliches Erscheinen in der Deutschen Botschaft in Tokio Auszug aus dem Standesamtsregister Bjoern Geburtsurkunde Bjoern Meldebescheinigung Bjoern jap. Übersetzung vom Ehefähigkeitszeugnis Wenn man das dann alles zusammen hatte, durfte man noch die nötigen Papiere (nur 2 A3 Seiten) für den Japanischen Amtsschimmel ausfüllen und mit zwei Zeugen persönlich aufkreuzen und schon ist man verheiratet. So kompakt hingeschrieben sieht das nach wenig aus, aber die 3 Monate, die es nun gedauert hatte, waren wirklich das Minimum, so wie es mir das deutsche Botschaftspersonal auch prophezeit hatte. Besonders die Übersetzungen und Beglaubigungen kosten einen Haufen Geld – jedes Dokument schlägt mit mindestens 3500 Yen zu Buche, allerdings alles was vom oder ins Deutsche übersetzt werden musste war teurer. Auch die Deutsche Botschaft schlägt (neuerdings, wie ich mir habe sagen lassen) ordentlich zu, was Gebühren angeht. Man ist dort übrigens selber nicht Begeistert davon, da der bürokratische Mehraufwand wohl die Einnahmen übersteigt – aber „Anordnung von Oben“. Als nächstes arbeite ich daran ein ordentliches Visum zu erlangen, dagegen erscheint die Heirat ein Kinderspiel zu sein. Als besonderes Highlight sei hier erwähnt, dass ich einen detaillierten Bericht schreiben muss, wann/wo ich Rosa getroffen habe, wann/wo/wie wir uns verlobt haben, was wir mit wem wann wo und wieso gemacht haben und wieso wir geheiratet haben und dann noch ausgerechnet hier bleiben wollen.... Woher kenne ich das nun wieder? Kindheit, Reise durch den kommunistischen Osten Europas? „Was ist das?“ „Dreckige Wäsche“ „Aha – wessen?“ „Na unsere!“ „Was wollen sie damit in (X)?“ „Ähm – waschen?“ „Was!? Öffnen!“ Aber das geht schon in Ordnung – dient ja zur Sicherung des real existierendem Sozialismus oder Terrorabwehr und was weiß ich nicht was. Wird schon alles seinen Grund haben und spätestens seit der Diskussion um Gesinnungs-Fragebögen in Deutschland und den Niederlanden weiß ich ja, dass man natürlich nur die Wahrheit schreibt...
16:31 Uhr |
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Persoenliches
Zum Thema persönliches: Eigentlich möchte ich nicht allzu viel über diese Angelegenheit blogen, weil es nicht nur mich betrifft, sondern auch meine Frau und andere, also nur soviel : Am 20.3 habe ich in Kawagoe geheiratet. Entschlossen hatten wir uns dazu bereits im Januar, doch wegen dem erhöhtem Bürokratie Aufwand wurde es erst März. Kirchlich wurde übrigens auch noch einmal geheiratet – insbesondere auf vielfachen Wunsch meiner Frau
16:28 Uhr |
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Verkehr
Zum Thema Verkehr : Ein Thema, das mich nicht loslasst. Andere reden viel und gerne über den GV, ich lasse das G lieber weg. Jedenfalls gibt es hier wirklich keine Verkehrsdisziplin, jeder macht das, was er will. Radwege sind hier generell Parkstreifen oder Überholmöglichkeiten, je nach Betrachter. Vor unserem Apartment gibt es eine Ampel, mit extra eingezeichnetem Weg für Fahrradfahren. Nur mochte ich keinem Radfahrer raten, den Weg tatsächlich zu benutzen. Täglich kann man hier die volle Rücksichtslosigkeit beobachten. Gestern fährt eine Mutti bei grün, richtige Fahrtrichtung (selten!) über diesen Überweg. von Hinten kommt ein Auto angerast, schafft es gerade noch bei Gelb auf die Kreuzung und ist offensichtlich nicht gewillt, nur wegen eines Radfahrers sein Tempo zu verringern. Also drauf auf die Hupe und durch. Gelernte Japaner wissen, was das Hupsignal für Radfahrer bedeutet : Abspringen, in Deckung und Hände über 'n Kopf.. Vor kurzem hatte ich auch eine lustige Kollision mit einem Auto – auch typisch hier. Ich fahre ausnahmsweise auf dem Rad- und Fußweg, was ich eigentlich nicht mache, weil mir das zu gefährlich ist aber an dem Tag war ich mit dem Mamachari unterwegs und selbst ich erreiche mit diesem Klapper-Damenrad nicht Schnellstraßengeschwindigkeit, weswegen ich an der Schnellstraße 16 den Radweg benutzte. Wie ich da so gemütlich dahin radle, sehe ich einen Van aus einer Seitenstraße kommen. Natürlich hält er nicht am Stop-Schild, sondern erst auf dem Radweg. Naja, macht ja nichts, ist ja noch weit weg (ca 100 m), werde ich mich schon dran vorbei quetschen. Nun, ich erreiche das Auto, muss langsamer werden, weil der Depp na klar ¾ des ohnehin Schmalen Weges verdeckt. Als ich zu ¾ an dem Auto vorne vorbei bin, fährt der Typ plötzlich los und mir genau hinten geben mein Mamachari und versetzt mich 1m auf die Schnellstraße. Gut, dass gerade da auf der linken Spur kein Auto kam. Nun könnte man ja meinen, dass der Typ mal fragt, ob noch alles dran ist an mir, oder sich wenigstens entschuldigt... Nö – das wäre hier ja auch klar meine Sache – was bin ich auch gerade da, wo er fahren will. Also haut er in bester Kurzpimmel-Manier ab. Wenigstens habe ich die Sache unbeschadet überstanden und auch Rosas geliebtem Mamachari ist nur das hintere Katzenauge zermatscht worden. Hier lebt man als Radfahrer WIKLICH gefährlich. Überhaupt, das friedliche „aneinander vorbei“ ist nicht des Japaners Sache. Dieses Volk hat wirklich einen Hang zur Kollision – jedenfalls was den Straßenverkehr angeht. Beispiel : Gestern fahre ich wieder mit dem Mamachari einkaufen. Es gibt ausnahmsweise einen breiten Radweg entlang der Route 16. Von weitem sehe ich mir einen anderen Radfahrer entgegenkommen, er fährt in seiner Fahrtrichtung links, und ich in meiner – also kein Problem sollte man meinen. Natürlich hat er J-Speed drauf, das entspricht so ca 10 km/h. Wie ich ihn gerade erreiche, zieht er mir voll in den Weg – gut, dass Rosas Mamachari (noch) gute Bremsen hat, sonst hätt 's den Typen wohl zum Mond katapultiert, ich fahre nämlich nicht mit J-Speed durch die Gegend, ich will ja auch irgendwann mal an meinem Ziel ankommen. Stichwort ankommen. Das es hier in Bezug auf schnelleres Vorankommen keinen Zweck hat ein Auto zu benutzen war mir durchaus schon bekannt. Anlässlich eines Umzugs hatte ich nun aber einmal das besondere Vergnügen hier Auto zu fahren. Obwohl Start und Ziel an großen Schnellstraßen lagen und wir nicht zur Rushhour gefahren waren, waren 2 Personen, trotz angeschlagener Gehfähigkeit gleichzeitig am Ziel, wie ich mit dem Auto. Autofahren ist hier auch noch aus einem weiterem Grund kein Vergnügen – die anderen Autofahrer. Man sollte sich hier nicht der Illusion hingeben, dass grün an einer Ampel bedeutet, man könnte nun gefahrlos fahren. Ich erwähnte ja schon, dass hier nach Hierarchie gefahren wird, also Groß vor Klein – ich hatte einen Micro-Van, (so was wie Suzuki Wagon R+ oder Opel Agila), dementsprechend viel Spaß hatte ich auch. Eine Gemeinsamkeit zwischen Deutschland und Japan : auch hier die Devise, erst voll bremsen, dann Abbiegen, dann Blinken – das hält den Herzmuskel der anderen Verkehrsteilnehmer in Schwung. Ganz schlecht wird mir auch immer, wenn ich LKW-Fahrer hier beim rangieren zusehe. Bei uns kennt man das ja, die Jungs können das im Allgemeinen ganz gut. Hier irgendwie nicht. Beim Rückwärtsfahren wird nur durch das Fahrerfenster nach hinten geblickt – dementsprechend sehen sie auch nicht, was oder wen sie alles auf der rechten Seite (meistens also Gehwegseite) platt walzen. Und das ist hier die Regel – weiß nicht, ob man hier das nicht vermittelt bekommt, das nach Spiegeln rückwärts fahren, das erklärt wohl auch, warum es überall LKW-Einwinker gibt, so richtig mit Fahne und Trillerpfeife. Und noch eine Sache – angeschnallt wird sich hier, wenn überhaupt nur auf den vorderen Sitzen. Noch so eine Regel an die sich niemand hält, wie im übrigen Geschwindigkeitsbegrenzungen, Stop-Schilder, Einbahnstraßen, Ampeln, Fußgängerzonen oder sonstige unsinnige Autofahrer Schikanen. Ich möchte am liebsten hier nicht mehr in Autos mitfahren. Ich will mich ja anschnallen, aber meistens sind die jeweiligen Autobesitzer zu bequem beim umklappen der Sitze darauf zu achten, dass die Gurte auch richtig verlegt sind. Nicht nur aus Angst, bei deren Kamikaze-Fahrstil hier verletzt zu werden würde ich mich lieber anschnallen, sondern auch aus Angst, bei „normalem“ Fahrbetrieb aus dem Wagen geschleudert zu werden. Es gibt echt nur 100% in Japan. 100% Beschleunigung, 100% Verzögerung, 100% Lenkeinschlag. Manchmal erinnert mich das an den Film Blues-Brothers – immerhin erklärt es, warum es hier so gut wie keine Cabrios gibt – ohne Dach ist der Beifahrer sofort futsch ...
16:21 Uhr |
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Bilder von der Wohnung
Nur mal auf die Schnelle ein paar Bilder von der neuen Wohnung.
17:08 Uhr |
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Wohnung - Endlich!
Endlich habe ich, nein haben wir unsere Wohnung. Die Handwerker haben anscheinend eine Nachtschicht eingelegt und alle Arbeiten beendet - bestens. Ich habe natuerlich haufenweise Fotos gemacht und werde die bei Gelegenheit mal posten. Als naechstes werde ich mich um Telefon und DSL kuemmern. Gas, Wasser und Strom habe ich heute erledigt. Morgen folgt noch der Umzug - also Moebel usw. Achso, ich moechte mich nochmal bei allen bedanken, die mir hier Moebel, Haushaltsgeraete usw geschenkt haben. Insbesondere Anh, Mats und Staffan - Thank you guys! And greetings to Sweden and France.PS: Heute waere eigentlich mein Rueckflug gewesen
19:29 Uhr |
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kleines Update
Ein kleines Update. Immernoch habe ich kein Internet - daher auch selten was neues in meinem Blog. Meine Wohnungsschluessel habe ich erhalten, allerdings sind die Handwerker immernoch nicht fertig mit Renovieren und Putzen. War heute mal persoenlich dort und habe meinen Unmut kund getan. Morgen frueh 8 Uhr werde ich dort einziehen - wenn nicht, dann werde ich wohl ein sehr ernstes Wort mit dem Vermieter reden muessen - wo soll ich schliesslich sonst wohnen? Wie ich schon geschrieben hatte geht es den Vermietern hier echt zu gut, soll mich wohl noch bedanken, wenn ich nur 1 Woche verspaetet einziehen kann, oder was? Ansonsten gab es wieder reichlich Behoerdengaenge, Auslaenderamt, Botschaften, Auswaertiges Amt usw. Von allen diesen Behoerden gehe ich am liebsten zur deutschen Botschaft. Dort muss man nie lange warten und man wird nett behandelt - das genau Gegenteil ist uebrigens die Peruanische Botschaft. Zur Ehrenrettung fuer die Peruaner muss man allerdings sagen, dass ungleich mehr Andrang herscht, als in der Deutschen Botschaft - ausserdem ist Deutschland auch ein viel reicheres Land.. Uebrigens, ganz im Gegensatz zu Deutschland, ist in Japan behoerdlicher Papierkram oft kostenlos (umsonst ist ehr sowieso - haha). Ob Heirat oder Postille, bis jetzt war das alles kostenlos. Nach den Behoerdengaengen waren wir dann noch etwas spazieren - hier ein paar Bilder davon. ![]() Manpower in Japan!
18:36 Uhr |
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Alltag
Mal wieder ein paar Fotos aus meinem Alltag. Zuerst mal ein Foto, dass ich in der "Fussgaengerzone" (interessiert hier so gut wie keinen Autofahrer) aufgenommen habe. ![]() 川越 Einkaufsstrasse Die Wohnhaeuser groesseren Appartment-Blocks haben hier meistens Namen, damit man sie leichter finden kann (Die Sache mit den fehlenden Strassennamen). Ein schoenes Beispiel ist "Leben Heim". Beliebt sind besonders "XYZ Hights" (ハイツ - sprich Haitss) oder "XYZ Palace" - wobei es manchmal schon hart ist, wenn die uebelste Sorte DDR-Plattenbau-style Wohnburg Palace heisst. ![]() Leben Heim - ebenfalls in Kawagoe Einfach nur, weils niedlich ist : ![]() Anpanman!!! In letzter Zeit habe ich etwas Pech mit meinem Fahrrad, soll heissen ich habe einen Platten nach dem andern. Nachdem ich meinen hinteren Schlauch 7 mal geflickt hatte, war er nach diesem Einstich bzw Durchstich eines Stueck Holzes reif fuer die Tonne. ![]() ... und schon wieder einen Platten Hier mal ein Foto von einem Kindergarten in Kawagoe. Ich fand die Rutsche "cool" und musste an meinen Neffen denken, der sicherlich seine helle freude daran haette. ![]() Das waere was fuer meinen Neffen.. Ich fahre tatsaechlich auf einem dieser verhassten Mamacharis (weil mein Rad mal wieder einen Platten hatte). Den Sattel habe ich mir aber auf eine fuer Mitteleuropaeer normale Hoehe gestellt. ![]() Ich fahre Mamachari (!) Noch ein Foto von meiner Handykarte, das ich extra mal gemacht habe, um es hier zu posten. Vielleicht ist es ja niedlich anzuschauen. ![]() Das Land der Verniedlichungen und Handys..川越16番国道 ..ok da konnte ich einfach nicht wiederstehen. ![]() Teures Spam -haha- ich lach mich tot
19:10 Uhr |
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Wohnungssuche
Meine bzw unsere Wohnungssuche ist nun endlich beendet. Wir haben ein 2K-Apartment in Kawagoe gefunden in das wir ab 1.4 einziehen koennen. Gluecklicher weise wird das ganze Apartment renouviert und bekommt eine neue Klimaanlage, Bad, Kueche, Fussboden usw. Ich bin wirklich froh, dass dieses Generve nun ein Ende hat. Eingefaedelt hat das geschaeft uebrigens ein Brasilianer, da ja Japaner mit mir/uns keine Geschaefte machen wollten. Nichtmal einen Japaner als Buergen mussten wir mirbringen (obwohl wir das gekonnt haetten).
14:09 Uhr |
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Wohnungssuche - oder
Zur Zeit beschäftige ich mich sehr intensiv damit eine Wohnung zu finden. Das Problem ist nicht, dass es keine Wohnungen gibt, im Gegenteil – 2 oder 3 Zimmerwohnungen gibt es wie Sand am Meer. Das Problem ist vielmehr, das bei 90% der Wohnungen Ausländer generell unerwünscht sind. Auch wollen die Vermieter alles mögliche über einen wissen, also von Arbeit angefangen bis zu Aufenthaltsort der Eltern, bla und was weiß ich noch nicht alles. Auch muss man als Ausländer einen Japaner (oder mindestens einen „Permanent Resident“) kennen, der für einen bürgt, sonst kann man keine Wohnung mieten. Ich finde das ja etwas übertrieben, wenn man bedenkt, dass ich ja nur ein 1 oder 2 Zimmer Apartment mieten möchte, für ca 30000-40000 Yen, also etwas, was man in Deutschland als „Studentenbutze“ bezeichnen würde. Mich wundert es, dass die Vermieter bei einem so hohen Anteil an leer stehenden Wohnungen so wählerisch sind, aber andererseits nicht mein Problem – gehe ich halt woanders hin. Es gibt ja andere Ausländer, die sich auf die Vermietung an andere Ausländer spezialisiert haben – mache ich halt mit denen meine Geschäfte – sind sowieso netter. übrigens habe ich mal nachgefragt,
warum es immer heißt „keine Ausländer“. Die Antwort
war etwas komisch. „Ausländer haben eine andere Kultur und da
gibt es dann Probleme.“ Da ich mit dieser schwammigen Formulierung
nichts anfangen konnte, habe ich mal nachgefragt, ob es denn da ein
Beispiel gäbe. Antwort in etwa : „Ja – hm – nein, weiß
ich nicht, bin ja kein Ausländer.“ Gut, ich kann mir das schon
vorstellen, wahrscheinlich denken einige Leute, der Ausländer an
sich, feiert, Gummistiefel tragend, laute, blutige Orgien in
Tatami-Zimmern. Lustig ist auch die Preisgestaltung bei
den Mieten. Erdgeschoss kostet weniger, denn jeder möchte höher
wohnen um keine Nachbarn zu haben (komischer Gedanke, wo doch fast
alle Häuser mehrgeschossig sind). Zweiter Stock (also in De
erstes OG) kostet folglich mehr – macht ja auch Sinn. Allerdings
ist es (manchmal?) ab dem dritten Stock wieder billiger – auf
Nachfragen wurde mir gesagt, dass es ja dann wieder so hoch sei und
anstrengend von wegen Treppen und so. Ach so und westliche Zimmer
(Holzfussboden – sprich Laminat) ist teurer als Tatami – gut für
mich, ich mag Tatami lieber als Kunststoff – aber gut ich bin ja
auch abartig Die Sache mit dem Plastik hatte ich ja schon erzählt, oder? Hier wird immer viel Wert darauf gelegt, dass z.B. Kleidung aus „100 % Polyester“ oder „Echt Kunstleder“ ist. Baumwolle und Leder werden hier wohl als ekelhaft angesehen – schon komisch. Das ist mir mal beim Klamotten kaufen aufgefallen.
11:29 Uhr |
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Beim Arzt
Letzte Woche war ich krank, eine Mandel-Infektion. Nun konnte ich mal das Japanische Gesundheitssystem in Aktion erleben. Was wirklich gut ist, ist dass die Wartezeit beim Arzt (bzw bei der Klinik) wirklich kurz war, da ist man ja in Deutschland anderes gewöhnt. Eine Untersuchung kostet ca 3000 Yen, was ganz ok ist. Ich muss ja nun erstmal alles vor strecken und bekomme es dann später von meiner Versicherung zurück (hoffentlich). Man bekommt, wie in Deutschland ein Rezept für Medikamente, die man dann in der Apotheke kaufen kann. Was wirklich nervig war war, dass die Wartezeit in der Apotheke ca dreimal so lange war, wie beim Arzt. Apotheke halt. Was allerdings wirklich gut ist in Japan ist, dass man nur die Medikamente bekommt, die man auch braucht, also auf den Tag abgezählt. So hat man nicht wie in Deutschland nach einer Krankheit immer 3 angebrochene Packungen herumliegen – die man ja auch (bzw die Versicherung) unnötiger Weise bezahlt hat. Auch bekommt man zu jedem Medikament einen Zettel ausgedruckt, auf dem nochmal alles genau drauf steht, also wann man was einnehmen muss usw. Warum wird das in Deutschland eigentlich nicht genauso gemacht? Ich glaube da gibt es ein gutes Einsparpotential bei den Medikamentenausgaben. Wenn ich mich erinnere gab es ja vor einiger Zeit mal eine Diskussion um kleinere Packungsgrössen – das würde man sich so ja sparen.
11:27 Uhr |
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Mamachari Testdrive
Jetzt mal zu meinem Erlebnis mit einem Mamachari, man könnte auch sagen mein Fahrbericht. Ich hatte das Vergnügen mit diesem Gefährt die 6km von Kawagoe nach Fujimino zu fahren, wahrlich eine Erkenntnis. Als erstes musste ich mir den Sattel mal auf eine richtige Höhe stellen. Dabei fiel mir auf, warum so gut wie kein Mamachari ein Rücklicht hat. Es ist einfach kein Platz vorhanden um ein solches zu montieren. An Fahrrädern montiert man ggf ein Batterie betriebenes Rücklicht an der Sattelstange, bei einem Mamachari ist das allerdings unmöglich, weil der Sattel ja IMMER auf niedrigste Stufe gestellt ist. Nach dem ich einige Meter gefahren war, verstand ich auch, warum alle Japaner meinen, es wäre so unheimlich gefährlich schnell Fahrrad zu fahren. Eine Bremswirkung lässt sich kaum verzeichnen, allerdings ein Enormer Lärm, wenn man die Bremse voll durchzieht. Das Handling lässt sich in etwa mit einem überladenen Monstertruck mit Platten vergleichen. Wenn man das Vergnügen hat im Dunkel zu fahren und den Dynamo einschaltet, der für das Vorderlicht zuständig ist, wird die Fahrt durch angenehmes Heulen untermalt. Zusätzlich heult der Wind auch noch durch den Fahrradkorb, wohl dem, der Kopfhörer und Musik dabei hat. Der Sattel verdient es ebenfalls besonders erwähnt zu werden. Er ist so weich, dass man die Sattelstange durch ihn spürt. Es war auch seit sehr, sehr langer Zeit das erste mal, dass ich ein Fahrrad ohne Schaltung gefahren bin. Man weiß erst, wie gut eine Schaltung ist, wenn man mal wieder ohne eine gefahren ist. Vorsichtshalber und wohl, damit man nicht zu schnell voran kommt, hat man dem Mamachari mit dem ich gefahren bin, eine Übersetzung verpasst, die wohl in etwa dem 3ten Gang meiner 21 Gangschaltung entspricht. Was wirklich positiv ist, an einem
Mamachari ist, dass man wirklich keine Angst mehr vor etwaigen
Kollisionen hat – ansonsten denke ich immer „Oh, mein armes
Fahrrad.“ Auf dem Mamachari denke ich mir „Los, komm doch! Ich
ramm' Dir 'ne Beule rein“
11:25 Uhr |
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Wohnungssuche
Ich suche gerade eine neue Wohnung - hier einfach mal ein paar Impressionen dazu.
15:20 Uhr |
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靴
Die Schuh-Mode ist wirklich etwas eigenartig hier. Teilweise bedingt durch die Notwendigkeit die Schuhe schnell ausziehen zu können, entwickeln sich eigenartige Mischungen aus Schuhtypen (Nsp.: X-over Produkte). Zum Beispiel hier : ½ Cowboy-Stiefel ½ Schluppe
12:04 Uhr |
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TV: Klimakatastrophe
Am Wochenende hatte ich mal wieder das Vergnügen etwas Fern zu sehen (socialising). Dank des informativen Programmes bin ich jetzt voll aufgeklärt, was die Erderwärmung für die Menschheit bedeutet. Im wesentlichen zwei Dinge :
Also alles bestens – ich mag Orangen – können wir ja weiter im Stau stehen und die Klimaanlage einfach etwas weiter aufdrehen, puh.
10:04 Uhr |
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Japan's camera phone craze spreads to funerals
At one ceremony several people gathered round the coffin and took out their phones to photograph the corpse as preparations were made to begin a cremation, she was quoted as saying. Orginal Meldung bei Yahoo.
12:02 Uhr |
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wie passend zum Thema..
Kommt dann plötzlich Knall auf Fall Richtig, an Gelassenheit fehlt es Bankangestellten eher selten. Nebenbei läßt sich an diesem Gedicht auch sehr schön der Deutsche Brech- und Schüttelreim beobachten. Von Nierblog
10:46 Uhr |
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Banken – weltweit
Also Service und Bank – diese zwei Begriffe sollten wirklich nicht zusammen erwähnt werden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Banken wirklich überall auf der Welt gleich sind – bloß nichts tun für das Geld, das der Kunde bezahlt. Ich hatte ja Hoffnung, dass es in Japan besser seien könnte, als in Deutschland, nachdem ich mir immer das Gejammer (stellvertretend für die Banken) von A-san und anderen Japanern anhören musste, wie schlecht der Service in Deutschen Banken ist. Das stimmt auch. Der Service ist wirklich schlecht in Deutschen Banken und Sparkassen. Allerdings ist das hier in Japan um keinen Deut besser! Beispiele? Gerne.
Bei allem Gemecker, einige Sachen sind hier besser als bei deutschen Banken. Als erstes mal sind die Konten kostenlos, zweitens kann man am Automaten auch Münzen einzahlen und muss sich nicht erst, wie in gewissen Ländern dafür entschuldigen, dass man mit Münzen ankommt und diese per Hand vor-rollen.
08:13 Uhr |
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Asian Classical Music in MP3 Format
Hier (http://www.asianclassicalmp3.org/)gibt es einige Beispiele klassischer asiatischer Musik zum kostenlosem (legalem) download. Leider gibt es keine japanischen Stücke, dafür koreanische.
13:14 Uhr |
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春がやって来た。
Ich glaube der Frühling ist da. Heute ist es unglaublich warm (draußen) und unglaublich heiß hier (drinnen). Das Thema mit der Regulierbarkeit der Heizung hatte ich ja schon.. Ich freude mich darauf, wenn die Arbeit vorbei ist - draußen ist schöne Luft und die Vögel zwitschern. Gestern habe ich nicht mal eine Jacke gebraucht, bei meiner Tour nach Kawagoe.
14:18 Uhr |
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Mamachari – Kauf-Beratung
![]() so sollte es aussehen. Sie haben sich entschlossen sich das Fortbewegungsmittel der Zukunft zuzulegen, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Entschluss. Doch bevor Sie nun übereilt irgendein „Mamachari“ kaufen, beachten sie bitte folgende kleine Ratschläge :
*1) Das betreiben von Beleuchtung an Fahrrädern ist laut Japanischer StvO nur in Ausnahmefällen zulässig und dann auch nur für Front-Beleuchtung.
12:15 Uhr |
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Dominoday
Wie alle Menschen, spielen auch Japaner gerne. Besonders beliebt ist das
Leider heute die Bilder bei flickr, wegen technischer Probleme.
15:20 Uhr |
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kostenlose Japanische Grammatik zum Download
Bei Project Gutenberg kann man jetzt eine kostenlose Grammatik herunterladen. Japanisch muss man dazu nicht können, allerdings sollte man in Latein in der Schule gut aufgepasst haben. Ars grammaticae Iaponicae linguae by Diego Collado :-D
12:32 Uhr |
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Verkehr...
Nochmals ein paar Worte über den japanischen Straßenverkehr:
Fakten : Es ist gefährlich ein Fahrrad mit mehr als 20km/h zu bewegen. Es ist nicht gefährlich eine mehrspurige Schnellstraße Nachts, ohne Licht in verkehrter Richtung zu befahren (solange man wie gesagt langsamer als 20km/h fährt).
Es ist gefährlich bei rot über eine Ampel zu gehen, auch wenn alle Autos warten müssen, weil die Bahnschranken unten sind. Es ist nicht gefährlich Nachts, auf einer viel frequentierten, unbeleuchteten Straße ohne Fußgängerweg, zu zweit oder zu dritt nebeneinander in Fahrtrichtung zu spazieren.
Es ist definitiv gefährlich ein Herrenfahrrad zu fahren. Ein Damenfahrrad ist auf jeden Fall sicher, man kann beruhigt gleichzeitig Telefonieren und einen Regenschirm halten.
Es ist gefährlich in Fahrtrichtung zu fahren. Es ist sicherer gegen die Fahrtrichtung zu fahren.
Es ist so gut wie tödlich, mit 6 km mit einem Fahrrad gegen eine Mauer zu fahren (Beweis im Fernsehen gesehen). Im Auto ist man unverwundbar, man braucht sich nicht anschnallen.
Backenbremsen sind total gefährlich – sie bremsen das Fahrrad nur, machen aber keinen Lärm. Trommelbremsen nach Vorkriegsdesign (1. Weltkrieg) sind sicher. Meistens bremsen sie zwar nicht, aber ihr infernalisches Gequietsche veranlasst Fußgänger und andere Mamacharisten sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.
Es ist total schlimm, ein Auto auch nur zu berühren, oder dicht daran vorbeizufahren. Es ist absolut ok, als Autofahrer Menschen anzufahren, im Notfall entschuldigt man sich mit einem "Sumimasen" oder durch betätigen des Warnblinkers.
Ausländer verstehen die Straßenverkehrsordnung nicht..Oft wissen sie nicht einmal, dass
Lieber Ausländer, bitte lerne diese einfachen Regeln, bevor Du am Straßenverkehr in Japan teilnimmst, schließlich machen Deine Raubzüge und Vergewaltigungsorgien das Land schon unsicher genug.
13:13 Uhr |
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Ein Link
Nationale Archiv Japans einige Interessante Informationen und Dokumente (Bilder buntbunt).
10:38 Uhr |
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Programmtip : [WDR] Deutschlandjahr in Japan
Lernen Sie vom 6. bis 12. Februar 2006 Japan kennen mit einem Schwerpunkt der WDR Radiowellen. Japan ist ein außergewöhnliches Land: Es besteht aus vier Hauptinseln und mehreren Tausend kleinen bis kleinsten Inseln. Zusammengenommen besitzen sie eine Fläche von über 370.000 Quadratkilometern. Damit ist Japan ca. 15.000 Quadratkilometer größer als die Bundesrepublik Deutschland. Insgesamt leben knapp 127 Millionen Menschen in Japan, allein 12 Millionen in der Hauptstadt Tokio.
11:26 Uhr |
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Für die Damen:
For Women (Indicators About Boyfriends and Husbands) [..] 6. Does he spend a lot of time reading comics (manga)? Has he ever said that he wishes you were more like one of the fantasy girls in his magazines? I hope this speaks for itself. If so, run away.
16:40 Uhr |
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Tips für kleine Rassisten
Wo ich gerade beim lesen eines spanischen Blogs hierüber stolper : [..]How many times have you heard the argument made that if there is a dispute between a foreigner and a Japanese, the foreigner must have misunderstood because he is not a native speaker (I have, many times; for example, see http://www.debito.org/powerbullies.html)[..]
Yet even when there is no misunderstanding, the Defendant wins. The owner admitted, "Sure, I excluded him! Hey, that's just my personality. I don't like black people, based upon my personal experience with a couple of them". And he STILL gets exonerated! This is racial discrimination, none other. And if the Japanese judiciary won't even rule against it for the flimsiest reasons, that must be exposed and talked about to international bodies.[..] Achja, Japan und Deutschland haben so viele Gemeinsamkeiten..
15:34 Uhr |
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Impressionen vom Hany
Ich habe lange nichts geschrieben, aber die meisten von Euch wollen ja eh lieber Bilder sehen, also bittesehr. Einige Bilder von meinem Handy: ![]() Dancing in the Snow.. ![]() Da wolt ich immerschonmal hin - hab ich immer aus der Yamanote-sen gesehen. ![]() ..noch mehr Shinagawa.. ![]() Mal wieder TT ![]() 池袋駅から ![]() .. kann nicht schaden.
14:54 Uhr |
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Auf die Schnelle zwei lustige Beobachtungen :
1.)Es gibt kein Lied, dass man nicht zu Fahrstuhlmusik machen könnte. Bisherige Highlights : ACDCs „Highway to Hell“ auf Piano und eben gerade diverse Songs von John Lennon, in der Warteschlange vor dem Geldautomaten in der SMBC-Bank. Hätte da auch noch Ideen, für Fahrstuhlmusik in Banken, ganz toll fände ich z.B. „die Internationale“ oder die Sowjetische Hymne – ach, in Zeiten wo China zur Wirtschaftsmacht aufsteigt, wird das wahrscheinlich noch zur Pflicht. 2.)Zähne putzen kann man hier anscheinend immer und überall. Gerade begegnete mir auf dem Flur wieder ein sich die Zähne putzender Kollege und ein andere wanderte durch die Toilette. Auch im Büro vor den Computern sieht man das häufig, wird also anscheinend toleriert.
12:03 Uhr |
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Montagssitzung
Also aller-erstens mal : gestern war ein schöner Tag, über den ich später nochmal bloggen werde. Zweitens ärgere ich mich mal wieder über die, offenbar jedem Lastwagen beigestellten, verkehrsregelnden Hilfskräfte. Anscheinend muss man nicht zwingend einen Führerschein haben, noch jemals aktiv am Straßenverkehr teilgenommen haben, um diesen Beruf auszuüben. Das Verhalten dieser lichtschwertschwingenden und behelmten Gesellen lässt mich das jedenfalls denken. Ganz besonders Reizvoll wird es auf Japans Straßen, wenn zwei Lastwagen gegenüber anhalten und so 2 "Lichtschwertcrews" auf engem Raum operieren. Hierbei lässt sich die Unlust der Japaner zu kommunizieren vortrefflich beobachten Drittens : Mein neuer Screensaver Viertens stelle ich mir aus aktuellem Anlass gerade die Frage, warum a) die Toilette, die seit Ende Dezember defekt ist immer noch nicht repariert worden ist und b) warum es in diesem Land keine Klobürsten gibt. Es ist jedenfalls nicht so, dass hier keine gebraucht würden... Als Fünftes habe ich noch einen Hörbuch-Tipp : Gefühltes Wissen. Besonders gut finde ich das Gedicht „Niedersachsen“. Allerdings ist es eine Unverschämtheit, dass Winsen / Luhe keine Erwähnung findet, ich hoffe doch stark, dass das nach gebessert wird! (Es sprach der Winsener - pardon Winseat - in mir) Wem das Lesen des heutigen Artikels nicht genug (Arbeits-) Zeit gekostet hat, dem sei dieser Test empfohlen.(Englisch, aber das ist ja heutzutage kein Problem, ODER?) Mein Ergebnis:
11:04 Uhr |
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..nichts Neues.
Hier ist immernoch nichts los, außer dass das Wetter schlechter wird, die Klimaanlage wieder funktioniert, aber eins von zwei Klos immernoch defekt ist, deshalb einige Geschichten: Jenglish Vokabel : "emergency suit" - als ich das hörte, dachte ich spontan an eine Schwimmweste, oder etwas ähnliches. Gemeint war allerdings ein Anzug, den man für den (Not-)Fall in der Firma im Schrank hat, dass hoher Besuch kommt und man in normalen Klamotten erschienen ist. Heute habe ich gelernt, wie meine Lieblingsfigur bei Anpanman (Anime) heißt. ばいきんまん (Baikin-man) und ドキンちゃん (Dokin-chan). ばい菌 (Baikin) heißt so viel wie Bazillus und damit ist Baikin-man natürlich der Feind von Anpan-man (der ja ein Nahrungsmittel ist) - die Welt mach doch Sinn (schau an)! ドキン (Dokin) kommt einfach nur vom ドキドキ (DokiDoki = Herzschlagton), weil sie in Shokupan-man verliebt ist. Hier bin ich mit Dokin-chan, Baikin-man und Anpan-man abgelichtet, falls Ihr es übersehen hattet. Gestern nach der Arbeit bin ich mal wieder etwas geradelt, diesesmal bis Kawagoe um mal zu sehen, wie weit denn mein Fußmarsch war, den ich vor kurzem gemacht hatte, als ich den letzten Zug nach Hause verpasst hatte. Es sind nur ca 6 km, jedoch mitlerweile kommt mir das schon weit vor. Was gibt es sonst noch zu berichten? Also meine IPOD möchte ich wirklich nicht missen, ich schaue mir jeden Tag die Nachrichten von der ARD als Video-Podcast an und höre andere Nachrichten (Hauptsächlich D-Radio und Discovery ). Nachdem ich das Gerät nun auch unter allen Architekturen verwenden kann (von Win98 bis Gentoo-Linux), bin ich recht zufrieden. Das man die Videos erst umkodieren muß ist zwar etwas lästig, aber dank moderner PCs geht das ja zum Glück schnell. Dabei fällt mir ein: Achso und einen hab' ich noch: Spiegel Online schreibt: (..) Frontmann Pete Townshend hörte zu diesem Zeitpunkt vermutlich schon ziemlich schlecht, weil er bereits viele Jahre lang neben vorsätzlich bis zum Anschlag ausgereizten Lautsprechertürmen Gitarren zertrümmert hatte. Inzwischen aber hat der Rock-Gott andere Sorgen. "Wenn Sie einen iPod oder so etwas benutzen, oder ihr Kind, KÖNNTEN sie Glück haben ... Aber meine Intuition sagt mir, dass entsetzliche Probleme auf Sie zukommen.", schrieb Townshend auf seiner Webseite. Er sorgt sich, kein Witz, ums Gehör der Jugend. (..) Jaja, das Alter und das "Früher-war-alles-besser Syndrom". Zu guter letzt noch zwei Fotos. Mein Fahrrad vs. Kittychans Bike (und wird dabei als Kleiderständer mißbraucht) und der schöne Ausblick vom Bahnhof Kamifukuoka in Richtung Kawagoe.
12:18 Uhr |
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Propaganda! (Werbung)
Propaganda heisst auf Spanisch uebrigens einfach nur Werbung - fuer Deutsche hat das ja dann doch eine etwas abweichende Bedeutung. Hier ist absolut nichts los, deshalb poste ich mal ein paar Zettel, die ich schon lange mal posten wollte. Als erstes mal Pizza-Werbung, von der ich taeglich durchschnittlich zwei bekomme. Dieses mal ganz toll - "German Pizza", was immer das auch seien mag (^_^;; Naja, bei uns gibt's ja auch die Japan-Wochen bei McDonalds, also was solls. Wie man sieht ist Pizza hier ein richtiges Luxus-Essen, weswegen ich hier auch noch keine Pizza gegessen habe. TKP gibt es hier auch, ist aber auch nicht billig, so ca 500 Yen muss man investieren. Hier mal ein paar Beispiele, fuer was unschuldige Anime-Charakter alles Werbung machen muessen. Dann haette ich hier noch Werbung fuer einen Zahnarzt - inklusive Manga. Auch niedlich. Hier die Verpackung von den 三色まんじゅう(3 Farben Manjuu), die ich als Omiyage vom Kusatsu Onsen mitgebracht habe. Da sage nochmal eine Japaner koennen nicht schoen einpacken! Ueber diese Werbung habe ich sehr gelacht Das war's dann auch fuer heute, vorraussichtlich werde ich erst am Sonntag wieder etwas unternehmen, was berichtenswert ist.
16:39 Uhr |
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Samstag - Saitama-ken
Wie schoen wieder "zu Hause" zu sein. Dieses Wochenende vergnuege ich mich nur hier in der Gegend. Die letzte Reise reicht immernoch nach. Am Samstag kam Dan dann mal nach Kami-Fukuoka. Wir trafen uns zum essen bei Freunden, wo ich mich an "Deutscher" Kuecher versuchte. Nunja, der Geschmack war vielleicht nicht ganz orginal, mangels Zutaten - aber es war totzdem ganz lustig. Nach dem Essen fuhren wir noch Lucy im Krankenhaus in Kawagoe besuchen. Nach einem "Mamachari vs Mamachari" crash liegt sie wegen einer Rueckenverletzung im Krankenhaus, mindestens noch einen Monat. 可愛いそう。Anschliessend machten wir noch etwas Nacht-Sight-Seeing in Kawagoe. Leider konnte ich Dan in Sachen Sight-Seeing nicht so viel bieten, aber ich denke, dass er sich trotzdem einigermassen amuesiert hat. Hier mal 2 Bilder.
22:22 Uhr |
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居眠り - Inemuri
Da ich gerade drüber stolpere : Honoratioren nicken in Vorträgen ein, Topmanager in Sitzungen. Junge, aufstrebende Mitarbeiter sollten es allerdings mit inemuri nicht übertreiben, sondern warten, bis ihre Karriere die öffentliche Erschöpfung auch glaubhaft macht. Je bigger der Boss, desto demonstrativer sein Schlaf. Brigitte Steger kennt einen Topmanager, der bei Sitzungen regelmäßig eine Runde schlief, um seine Untergebenen, wie er sagte, von seiner übermächtigen Präsenz zu entlasten. In Wirklichkeit tat er nur so. Er lauerte im so genannten Dachsschlaf und wusste, dass seine Angestellten das wussten.
Link
zum Artikel.
Ich habe auch schon einige Male erlebt, wie einer meiner (vielen vielen) Bosse auf Sitzungen „Inemuri“ hielt, auch kann ich mich erinnern, dass die Leute vom TÜV sich wohl darüber pikierten, dass einer der KDDI Mitarbeiter am Stand beim German Japanese Security Symposium schlief. Eigentlich passt es ja doch gut, denn auf meiner Reise habe ich viel „Inemuri“ gehalten. Das Überall-Schlafen habe ich schon bei meinem letztem Aufenthalt in Japan schnell adaptiert und auch die Sache mit dem rechtzeitigen Aufwachen klappt irgendwie auch immer. Es ist wirklich nur eine Art Halbschlaf – man kriegt irgendwie noch mit, was um einen herum passiert, aber der Körper schläft. Wenn man wieder „aufwacht“ weiß man allerdings manchmal nicht mehr genau, was jetzt wirklich passiert ist und was man geträumt hat – die Übergänge sind da recht fließend. Also man weiß zum Beispiel noch, wo man ist, aber man kann nicht genau sagen, ob eine Familie eingestiegen ist und ob beim losfahren ein Kind der Familie hingefallen ist. Irgendwo im Kopf spukt dieser Gedanke – aber sicher ist man sich nicht. „Inemuri“ macht auch manche Situationen erst ertragbar, zum Beispiel, wenn man in der völlig überfüllten Tobu-Line 20 Minuten nach Hause fährt. Überfüllt heißt hier : Wenn die Türen aufgehen, fallen die Leute raus – buchstäblich! Da man in dem Zug kaum Luft bekommt und sich nicht bewegen kann (in der Tat könnte man sich nicht einmal am Kopf kratzen oder auch nur auf die Uhr schauen), ist es hilfreich, wenn man in diesen Zustand verfällt, weil man so die Zeit nicht bemerkt – schön wird die Situation dadurch auch nicht – aber man hat das Gefühl, als ob sie schnell vorbei geht. Was übrigens lustig an „Inemuri“ ist, dass man (wenn man denn wach bleibt) im Zug manchmal völlig fremde beobachten kann, wie sie sich nebeneinander setzten, fast gleichzeitig einschlafen und im Schlaf sich „zusammen kuscheln“ wie kleine Kinder. Das ist manchmal richtig niedlich anzusehen – wenn ich es andererseits auch irgendwie unhygienisch finde Erstaunlich ist wirklich die Tatsache, dass selten geschnarcht wird. Das ist deshalb erstaunlich, weil ansonsten Schnarchen wohl zum guten Ton gehört, ich jedenfalls kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Japaner Schnarchen wie die Holzfäller.
15:41 Uhr |
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Scham- oder Schuldkultur
Wie schön, dass ich nun wieder einmal einen Grunde gefunden habe, mich vor der eigentlichen Arbeit zu drücken *1, indem ich diesen keinen Eintrag in meinen Blog schreibe. Ich habe noch gar nicht über einen wesentlichen Grund geschrieben, weshalb ich mich (und vielleicht auch der ein oder andere „Gaijin“) manchmal nicht mit Japanern verstehe. Es besteht ein wesentlicher Unterschied im Empfinden und Verarbeiten von Unrecht zwischen europäisch christlich westlichen Kulturen und der ostasiatischen Kultur. In meinem Fall also konkret der Unterschied zwischen dem Deutschen und dem Japanischem Empfinden. In Deutschland herrscht die (wohl) so genannte „Schuldkultur“, wonach vereinfacht gesagt derjenige ein Unrecht zu beseitigen hat, der es begangen hat. Das eigene Gewissen hat dadurch einen hohen Stellenwert.*2 Die Wurzeln dieser Kultur sind wohl eindeutig im Christentum (Sühne – Beichte – Vergebung etc) zu suchen – weswegen ich beginne zu verstehen, warum das Christentum eigentlich notwendig für das überleben der westlichen Gesellschaften ist. Ohne ein Gewissen, ist die Schuldkultur nicht haltbar und einigen Menschen fehlt die Gabe ein Gewissen vor sich selbst heraus zu bilden, weswegen ein Gott, vor dem man sich (später) zu verantworten hat, vielleicht – im Sinne der Gemeinschaft – nicht das schlechteste ist. In Japan dagegen ist die „Schamkultur“ vorherrschend. Es fällt mir etwas schwer diese Kultur zu beschreiben, da ich ihr ja nicht angehöre. Ich versuche es trotzdem mal. Im Gegensatz zur „Schuldkultur“ muss derjenige, dem Unrecht widerfahren ist, für die Wiederherstellung seiner Ehre oder seines Ansehens in der Gesellschaft sorgen. Ich will nicht behaupten, dass es in dieser Kultur kein Gewissen gäbe, jedoch unterscheidet es sich in dem, von dem was ich als Gewissen verstehe. Es ist mehr ein Gewissen vor den anderen als ein Gewissen vor sich selbst. Ich versuche es mal anhand eines übersimplifiziertem Beispiels : Jemand geht nachts, wo es keiner sieht, bei rot über eine Ampel. Schuldkultur : schlechtes Gewissen, man hat etwas falsches gemacht. Schamkultur : keinem wurde etwas schlechtes Angetan – ruhiges Gewissen. Wie gesagt, es ist übersimplifiziert und soll nur die ungefähre Richtung zeigen. Ich für mein Teil habe ein vielleicht zu stark ausgeprägtes Gewissen, weshalb ich wohl von anderen Menschen auch ein, dem (was ich für ihr Gewissen halten würde – also Schuldkultur-Gewissen) Gewissen entsprechendes Verhalten erwarte. Weniger kümmert mich Gesellschaftliches Ansehen, da die Regeln, die von der Gesellschaft aufgestellt werden nicht unbedingt denen entsprechen, die meinem Gewissen entsprechen. Nicht umsonst gibt es den Ausdruck „Handeln nach bestem Wissen und Gewissen“ Stichpunkte: Schuldkultur : Täterrolle (warum hab(en) ich/wir es getan), Selbstkritik, moralische Zwänge, Individuum vor Gesellschaft, Individuum vs Gesellschaft Schamkultur: Opferrolle (warum hat er es mir/uns angetan), Kritik durch andere (die Gesellschaft) Verhaltenskodex, Gesellschaft vor Individuum, Gesellschaft vs Nicht-GesellschaftDas ist wirklich ein schwieriges Thema und mir als IT-Idioten fällt es auch nicht leicht es zu erläutern. Vielleicht konnte meinen Ausführungen doch der ein oder andere Folgen – Björns Weltbild ist halt etwas „verschoben“ (oder „verschroben“?). *1 immer noch Power Point *2 Weswegen übrigens gewissenlose Leute so gut in der westlichen Welt vorankommen und Leben können – wer kein Gewissen hat, kann einfach rücksichtslos alles machen, was er will, kaum jemand wird ihn bremsen (ausnutzen der moralischen Zwänge anderer), solange es sich im gesetzlich legalem Rahmen bewegt – siehe diverse Banken Skandale etc. Links zum Thema : der Unterschied betrifft auch Moslems und Christen Siegmund Freud „Ich, Es und Über-Ich“ - link
12:11 Uhr |
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Stuff I learned recently..
1.) Ich bin arrogant (was habe ich mich nicht über diese Erkenntnis geärgert) 2.) Mit Essstäbchen umzugehen ist für Europäer / Weiße (Schwarze sowieso) gänzlich unmöglich. Durch Gottes Gnade und Eingebung und nur durch ganz besondere Demut ist es mir vergönnt diese Gabe der ostasiatischen Herrenrasse zu erlernen - ich werde in Zukunft jedes diesbezügliche Kompliment lächelnd entgegennehmen und nicht, wie bisher geplant, dem nächstem, der mir sagt, wie toll ich diese Gabe beherrsche, jene Essutensilien in seinen Anus platzieren. 3.) Wenn ich einen schlechten Tag habe, hilft nichts, mich aufzumuntern. Ganz besonders hilft es nicht, mich bis aufs Blut zu reizen - ich weiß schon, es ist eine weit verbreitete Theorie, dass wenn man jemanden etwas machen lassen will, man ihn dazu triezt - diese negativ-Motivation hat bei mir so lange ich denken kann noch nie funktioniert - auch wenn es wahrscheinlich in 1001 Pädagogiklehrbüchern als Wunderwaffe beschrieben ist. 4.) ICH verstehe keine Japaner, das liegt daran, dass sie so komplizierte Menschen sind, dass man ihr Verhalten nicht einfach in einem Buch zusammenfassen könnte, wie man es ja mit dem Verhalten von 外人"~Westlern" machen kann. Japaner sind einfach zu verschieden und haben so viele verschiedene Nuancen und sind halt nicht so gleich, wie der Rest der Erde, der sich bekanntlich ja ausschließlich in China, Afrika und Amerika* aufteilt, wobei ja der Unterschied zwischen Afrika und Amerika auch wieder nicht so groß ist. 5.) Ich bin vielleicht etwas zu zynisch. Meistens macht das zu mindestens hier nichts, da es die meisten Leute eh nicht verstehen - und ob sie mich nun so - oder so nicht verstehen bleibt sich auch irgendwie gleich. *Europa ist Amerika. Früher, so ca bis zum zweiten Weltkrieg, gab es noch Europa. Das war ein Ort, wo Mozart, Da Vinci, Bach&Beethoven (die beiden Zwillinge, k.A. weiß ich als Amerikaner ja nicht), Baumkuchen und Windmühlen herkamen. Nun gibt es dort allerdings nichts mehr außer Fast-Food Restaurants, Autobahnen, Sexsexsex und Neonazis. PS (muss ja wohl leider): Nicht alles, was ich schreibe / sage unbedingt persönlich nehmen oder am ende noch glauben! Es ist mehr so eine Art "Internet-Wichsen" - Entschuldigung, aber das trifft es wohl. Damit bin ich wohl mindestens exhibitionistisch und klettere in der "Nasty-igkeits Skala" von meinen peinlichen 77% auf mindestens 70%! (und die Frauenfragen sind harmloser) Nur so : Für Leute, die Statistiken lieben wie ich. Auch nur mal so : Website zum Thema 外人 - Diskriminierung in Japan (gibt es natürlich nicht in der Wirklichkeit)
12:48 Uhr |
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Neujahr, Silvester und ueberhaupt
Heute erzaehle ich mal eine kleine Geschichte, von einem Mann, der den Jahreswechsel nicht leiden konnte. Er konnte Silvester noch nie leiden, weil er im Rueckblick auf das vergangene und der Vorrausschau auf das kommende Jahr immer leicht depressiv wurde. Jedes Jahr wurde es schlimmer mit ihm. Eines Jahresendes, beschloss er aus einer ueblen Laune herraus, die er schon seid Tagen vor sich herschob, sein Leben zu aendern und zwar in der Hinsicht, nurnoch unverbluemt die Wahrheit zu sagen. Was fuer absonderliche Ideen der Mann doch hatte. Seine Idee endete damit, dass er sich selbst und noch eine Person, die hier aber keine weitere Rolle spielt, so ungluecklich macht, dass nicht nur er in das neue Jahr hineinweint und selbstzweifel hegt, sondern auch jene Peron sich in dem selben Zustand befindet - Der Trugschluss war der, dass er dachte, dass wenn er die Wahrheit sagt, schlimme Dinge vermieden wuerden. Er vergass dabei, dass Empfindungen keine Fakten sind, die im boolschen Sinne TRUE oder FALSE sind. Empfindungen sind Zeitabhaengig - was jetzt noch TRUE ist - ist vielleicht in 10 Minuten doch FALSE. Die momentane Luege schaft die Zeit, etwas zu ueberdenken. Ohne momentane Luegen kommt es zu falschen unerwuenschten Ergebnissen, in folge dessen man jemanden verletzt, den man wirklich mag. End of Lesson Und was habe ich heute gelernt? Ich weiss jetzt wirklich, was es heisst "sich zum kotzen FUEHLEN". Das Gefuehl ist mehrfach schlimmer, als das, was man hat, wenn man sich wegen dem uebermaessigem Genuss von Alkohol uebergeben muss. Ich wuensche niemandem (halbwegs anstaendigem) dieses Gefuehl - ich jedoch habe es mir redlich verdient.
02:00 Uhr |
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埼玉県のおみやげ。。
埼玉県に名物がありますか?分からないです。九州におみやげ持って来たいですけどどんなおみやげは知りません。たぶん明日に川越で買えます。Japanese are so picky! Meine Reisevorbereitungen laufen auf Hochtouren, aber nun bräuchte ich noch ein paar Kleinigkeiten als Geschenke - aber für was nur ist Saitama-ken Berühmt? Vielleicht finde ich ja morgen was in Kawagoe.
18:56 Uhr |
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Impressionen
Irgendwie bin ich gerade zu faul etwas zu schreiben, deshalb nur ein paar Fotos. Achso - Frohe Weihnachten noch allerseits! Gerade heute habe ich ja gelesen, dass das Christentum vor seinem grossen Comback steht - Amen. Das Projekt "Reise nach Fukuoka" steht mal wieder auf der Kippe - man muss ja hier immer alles am besten 2 Jahre vorher buchen..
19:05 Uhr |
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Service-Paradies Japan
Wie herrlich ist es doch hier im Service Paradies Japan. Ich, der ja aus der viel zitierten Service-Wüste Deutschland komme, kann das beurteilen – alles herrlich hier! Wie schön ist es alleine schon im Supermarkt hier! Hier wird sich noch richtig Zeit für den Kunden genommen. Schon bei der Anfahrt im PKW bekommt man den vollen Service zu spüren. Wenn man nach einigen Stunden im Stau endlich bei dem Supermarkt seiner Wahl ankommt, stoppen mutige Männer extra für den Kunden den Verkehr, damit er bequem auf den Parkplatz einbiegen kann. An Personal wird dabei nie Gespart, sinnloses Rationalisieren wie in Deutschland ist hier unbekannt! Fünf Leute für den PKW-Verkehr und zwei für Fußgänger und Radfahrer, das ist wirklich nicht zu viel! (Es ist aber auch kein Wunder, bei den niedrigen Lohn kosten hier – solche Service-Angestellte bekommen teilweise nur knapp über 1000 Yen/Stunde). Im Supermarkt selber gibt es auch reichlich Angestellte, die einem allerlei feil bieten. Zugegeben gibt es bei uns im Supermarkt auch Angestellte an der Wurst- und Käse Theke, allerdings fühlen diese sich anscheinend nicht dazu berufen, den Kunden durch lautes Rufen und Singen zum Kauf zu animieren – kein Wunder, dass ich so selten Wurst kaufe! An der Kasse geht der Service weiter. Zu jedem Produkt wird der Preis angesagt und wenn der Artikel reduziert ist, wird einem auch das mitgeteilt, nur für den Fall, dass man es inzwischen vergessen haben sollte. Auch wird jedes Produkt noch einmal von Hand geprüft, einzeln eingescannt und sorgfältigst in den Korb gelegt, nicht aber ohne nochmal jedes Fleisch-, Fisch-, Fertignahrungs-, Gemüse-, Obst-Produkt nochmals in Plastik ein zu wickeln. Auch wird man von der unnötigen Hektik verschont, die einem an vollen Deutschen Kassen entgegen schlägt - „Zeit ist Geld“, dieser Ausspruch Anglo-Amerikanischen Ursprungs ist hier noch gänzlich unbekannt. Sollte man Fertiggerichte oder Getränke gekauft haben, wird einem selbstverständlich ein Vorrat an Gratis Essstäbchen und Strohhalmen dazu gegeben. Dem Kunden wird, nachdem er, ohne gehetzt zu werden, den Betrag beglichen hat, noch der Korb zur Verpackungs Ecke getragen, wo er seine Lebensmittel dann in die mehr als zahlreichen Plastiktüten verpacken kann. Damit ist der Service aber noch nicht vorbei! Merkt man zum Beispiel während des Verpackens, dass man mit der bescheidenen Anzahl von Plastiktüten nicht auskommt, unterbrechen die Kassierer jederzeit gerne ihr Arbeit und gehen helfend zur Hand. Selbstverständlich wird sich hier noch nach jedem Kauf drei mal verbeugt und bedankt – ach was wäre das schön, wenn das auch so währe in Deutschland. Artikel bei Deutschland Radio den ich u.a. gestern gelesen habe, bevor 35 Minuten an der Kasse im Supermarkt gewartet habe.
09:02 Uhr |
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クリスマス気分のスーパー
Es weihnachtet sehr, auch in 日本 (Japan). Ich lasse Bilder sprechen :
13:29 Uhr |
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Tage wie dieser..
"Warum habe ich eigentlich heute so schlechte Laune?", frage ich mich gerade. Eigentlich war's doch ein ganz netter Tag, mal rein objektiv betrachtet, jedenfalls faellt mir jetzt nichts konkretes auf, was diese mortzmaessige schlechte Laune auch nur im Ansatz rechtfertigen koennte. Wahrscheinlich werde ich auch nur langsam wunderlich - soll ja vorkommen - vor allem in meiner Familie.. Was gibt's sonst noch, ausser Gejammer? Diese Ammi-like "X-MAS" geht mir irgendwie auch auf den -aehm- Nerv - im Supermarkt und dudeln die allseits beliebten Ami X-MAS Lieder. "Jingle Bells - Santa is coming - Rudolf the Red Nowse" *arg*. Diesen Kommerz-Mist kann ich ueberhaupt nich leiden, finde ich auch schon in GOG nervig. Heute war die Jahresabschlussparty in der Firma, aber ich war heute nicht in der Stimmung fuer eine Buffet-Schlacht, auch schreckte mich der wiederliche Alk-Gestank ab. Apropos Alk, was mich ja "hier" (im Allgemeinen) auch nervt, ist dass die Alk-Kosten immer auf alle umgeschlagen werden, auch auf die, die nichts trinken (also betrifft das nur mich). Ich haette ja kein Problem damit, wenn man denn wenigstens auch von der Gemeinschaftskasse einige nichtalkoholische Getraenke kaufen wuerde - aber das ist dann meistens nicht drin. Jaja, ich bin schon arm dran.. Nochwas (allgemeiner Natur), sollte ich irgendwann einmal nicht einmal mehr 1 Minute Zeit fuer meine Freunde habe, dann bitte ich hoeflichst darum, mit "Schmackis" in die "Taschenbiliard-Region" getreten zu werden - verdammte Axt aber auch! (Google uebersetzt das scho schoen *g*) So und jetzt geh' ich schlafen, denn ich will schliesslich wie ein Japaner sein und behaupten koennen, mein Hobby sei schlafen..
20:44 Uhr |
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顔文字
日本で人はよく顔文字使っています。日本語喋れる人はその事分かりますのでドイツ語で教えます。
Auf Anregung von Ralf und Mats hier mal ein paar Worte zum Thema 顔文字 Kaomoji (engl.: Emoticon). Diese 2- oder mehr- bytigen Zeichenketten sind hier sehr beliebt und ich habe bis jetzt noch keine E-Mail von einem Japaner erhalten, die nicht mindestens ein 顔文字 enthielt. 顔文字 setzt sich übrigens aus den Kanjis für Gesicht (顔)、Buchstabe (aus dem ABC) (文) und Zeichen (字) wie in Kanji (漢字) - chinesische Zeichen. Also "Gesicht-Buchstaben-Zeichen", das finde ich viel hübscher als das englische "smileys" (~"Grinsies"?). Es gibt auch noch andere 文字, z.B. ギャル文字(girl-moji), dabei handelt es sich aber nicht unbedingt nur um Bild-Zeichen, sondern um eine Art l33t sp34k (für die nicht-nerds : "leet speak"). Schulmädchen verwenden diese Zeichen um Insider-Kommunikation zu betreiben. Ich glaube jeder kann ich vorstellen, was für wichtige Informationen auf diesem Wege verschlüsselt übertragen werden... Achja und ASCII-Art ist hier auch noch relativ populär, das liegt daran, dass BBS-Systeme noch weit verbreitet sind. 2ちゃんねる ("Ni-channeru") ist wohl das bekannteste Beispiel dafür.Achja l33t und ASCI-Art, this reminds me off the good-old-times *sign*. Das waren noch Zeiten, als ich mein (brandneues) 9.600 Baud-Modem per blankem Drath an das Familien-Telefon ankabelte und mich, natürlich unter DOS, per terminal in ein BBS eilogte. Those where the days! In diesem Sinne : (ノ*・ω・)ノよ☆ろ★し☆く★ Links: Englische Seite mit Erklärung zu den gängigsten "Emoticons" : Link http://www.kaomoji.net - ok guess (日本語) Mehr 顔文字 sortiert nach Anwendungsgebieten (sehr praktisch) (日本語)
10:02 Uhr |
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..mein Strasse, mein Block..
Um an dieser Stelle mal Blumfeld zu zitieren : Hier lebe ich - in meinem Zimmer.. Naja, jedenfalls ist das mein Haus von aussen und die Strasse davor. Wer mal in mein Zimmer schauen moechte, bittesehr . Aber vorher SCHUHE AUS!
20:54 Uhr |
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今退屈ですーまもなくもっと退屈なります。。
今日もう一度日本語で書いています。今はとても退屈です、仕事だけです。福岡に行けますはまだ分かりません(^_^;)。Aさんの家族に泊まられます、ありがとうございます。 日本でクリスマスの時は本当に寂しいと思います。たぶんもうすぐもっと退屈なるます。28日から仕事が休みです、福岡に行けません、どうしましょう? 旅行したいですけど高すぎです。じゃ、たぶん休みで日本語とスペイン語勉強することができる。週末であの2人のペール人と一緒に勉強しています、スペイン語・日本語・英語・ドイツ語 スペイン語の大切な言葉:「Que mucher!」と「Esa una mucher muy dulce!」そしてたぶん日本人に一番たいせつ「Parece muy rico.」。最後の意味は「おいしいそう」です。(前の意味似てる)(^_~) ではゴルメたち! Och nee wat is dat langweilich heer, ick waid noch bekloppt. Erst wird man mit Arbeit ueberhaeuft und man freut sich darauf, dass sie fertig ist und dann? Langeweile. Ob ich nach Fukuoka fahre (fahren kann / will) weiss ich auch nocht nicht. Falls ich hier bleibe, wird's ganz hart, denn ab 28ten ist die Firma zu und alle sind verreist. Naja, falls ich hier bleibe, kann ich wenigstens in Ruhe Japanisch und Spanisch lernen. Am Wochenende lerne ich ja "immer" mit den beiden Peruanerinnen zusammen spanisch/japanisch/englisch/deutsch, das ist sehr spassig, aber die Vokabellisten sind dadurch, dass sie 4 sprachig sind nicht nur lang, sondern auch breit *g*. Hier in Japan merkt man erst, wieviel es wert ist, wenn man in der Schule mal ein bisschen aufgepasst hat und halbwegs englisch sprechen kann. Wenn man natuerlich in spanisch auch aufgepasst haette, waers noch besser - aber ich wiederhole mich. Vom 日本の生活 (japanischen Leben) kann ich nicht viel Neues berichten, hoechstens, dass es genau die gleiche Art von 70er Jahre Klamauk/Schlager/schlechte-Frisuren Komoedien im Fernsehn gibt, wie in Deutschland. Endlich mal wieder eine Gemeinsamkeit zwischen Deutschen und Japanern, fuehle mich auch gleich wieder ein Stueck mehr zu Hause, wo hier gerade die japanische - ach wie heisst diese bayrische Schminck-Winitou-Zenzi nochmal - ueber den Bildschirm flimmert. (Foto folgt). Schoen, dass einem auch hier die Vorweihnachtszeit so versuesst wird wie in Deutschland.
Um mich auf Weihnachten einzustimmen habe ich mir uebrigens erstmal die (letztjaehrige?) Weihnachts CD von Larry the cable guy reingezogen und mir die letzten Southpark Episoden angeschaut. Ja alle Anime-fans schlagt mich - ich sitze in Japan und schaue amerikanische cartoons. Gelegendlich schaue ich aber auch あたしンち (Atashinchi) und was es sont noch so im TV gibt, schon um mein japanisch zu verbessern. *Gaehn* achja, mein Blog war sicherlich auch schonmal spannender, tut mir leid. Eine Sache noch, das Mailforwarding klemmt irgendwo/wie, wer mich also vollpoebeln will, kann das gerne unter washu[at]gmx[dot]net tun - ich freue mich ueber Mails - besonders jetzt.
20:32 Uhr |
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Heimat - oh Heimat
Als ich heute in meiner Mittagspause, auf der suche nach Bildern aus meiner "wunderschönen Heimat Winsen an der Luhe", so durch das Web surfte, stieß ich auf diese Seite. Wie heißt es doch so schön, "paßt wie die Faust aufs Auge". *g* In diesem Sinne viele Grüße nach WL Link
zur orginal Seite.
13:22 Uhr |
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Manchmal frag' ich mich auch..
..ob ich noch normal bin. Nach 12 Stunden Arbeit am Computer ist das erste was ich zu Hause mache mich wieder an den Computer zu setzten. Zu berichten gibt es eigentlich nicht viel, ich kann hoechstens noch 1-2 Sachen von meiner Onsen-Reise berichten. Ob ich nun ueber meine freien Tage verreise, weiss ich auch noch nicht. Vom 28.12 - 3.1 soll ja angeblich frei sein. Wie ich ja schon geschrieben habe ist das Verreisen hier nicht gerade billig - deshalb muss es sich schon irgendwie lohnen. Ich hatte ja schon mit dem Gedanken gespielt Skifahren zu fahren, aber alleine ist das sicherlich auch nicht so spassig. Ach, was mir noch einfaellt, ich weiss jetzt endlich, warum die Schulmaedchen in Japan auch bei eisigstem Wetter im Mini-Rock zur Schule gehen, also unten "nix" und oben dicken Pulli und Schaal. Der Grund ist nicht etwa die Mode, sondern etwas ganz Sinnvolles. Die Zuege werden naemlich von unterm Sitz her beheitzt - und das dermassen gut, dass man regelrecht ins Schwitzen geraet, allerdings nur "untenrum". Zum Thema Temperatur kann ich nur sagen, dass delta T jetzt endlich 20 Grad Celsius erreicht hat. In meiner Bude 5 Grad, auf der Arbeit (die ueblichen) 25 Grad :-/ Heute war es (leider) etwas waermer draussen, also wars im Buero auch ueber 25 Grad.. nein - Heizung kann man nicht regulieren. Meine Generation unter den Japanern scheint ja auch der Ansicht zu sein, dass man eine Heizung auch prinzipiell nicht abschalten kann, jedenfalls lassen hier nicht wenige Leute die Klima-Anlage Tag und Nacht Heizen.. Das kommt davon, wenn der Strompreis inklusive ist. Wenn ich nicht ein minimalles Gewissen in Bezug auf erhaltung einer "reinen" Umwelt haette, wuerde ich es wahrscheinlich auch so machen. Das man Autos hier auch lieber laufen laesst erwaehnte ich ja schon. Und ich lese und hoere in deutschen Medien immer von der "Naturverbundenheit der Japaner, die ihre Wurzeln im Buddhismus hat" - na denn.. Wenn man erstmal anfaengt zu laestern Wo war ich? Ach ja, auch durfte ich schon bei vielen Leuten die es besser wissen sollten ("Security Group") beobachten, wie sie "qwerty" oder "1111" als Passwort nehmen. Von den ueberall aufspuerbaren unverschluesselten W-LANs und will ich garnicht anfangen.. Ach - can't stop it! Noch eine Sache. Muss es eigentlich sein, dass Europaer (wie ich) oder Amis hier mit aller Gewallt versuchen ihre "Kultur" einzufuehren? Bei allem Gelaester das ich ja hier manchmal ablasse - ich finde es nicht "schlimm" oder sogar gut, dass hier niemand Weihnachten feiert. Aber wenn man mal durchs WEB surft dann findet man immer wieder Aussagen wie "kaum jemand macht ein Feuerwerk an Silvester, aber das aendert sich ja zum Glueck langsam..". Genauso mit Halloween, das kennt man ja auch aus Deutschland, dass einem da ein voellig fremder "Feiertag" aufs Auge Gedrueckt wird! Hat echt garnichts mit Deutschland zu tun! Dann sollten wir lieber Ramadan machen, denn a) leben bestimmt mehr Menschen muslimischen Glaubens in Deutschland als Iren (vielen Dank - jetzt faellt mir noch die Kelly-Family ein!) b) ein bisschen fasten koennte "uns" ja auch nicht schaden. Idee : Ramadan in den USA - die hams ja besonders noetig! Ach jetzt kommt meine deutsche Ab-heute-wird-zurueckgesossen-Mentalitaet durch.. und dabei mag' ich doch eigentlich Amis (^_^;) そしてもちろん日本人は一番好きだ。 So, schoenen Tach noch! *g*
20:51 Uhr |
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1年前。。
ただ今一年前に楽しい写真があった。これです: OK, ich poste eh nur Mist heute - dann auch noch ein tolles Foto von mir, von vor einem Jahr. Auf dem Foto : Florian, Fumi (ziemlich verdeckt) und meine Wenigkeit in Person. *g*
16:28 Uhr |
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今日は私の「patriotische Ansprache」です。
Der Unterschied zwischen Realität und Zeichung (Wunsch?) Gerne hätte ich ja einen Screenshot dazu gemacht, aber bei den klagewütigen da draußen lasse ich das mal lieber.. gerade bei "diesen Kreisen" muß man als Hauptsache ist ja immer nur, dass wir den Chinesen bald die Freiheit bringen. Achso, apropos Kanzlerin? Ich bekomme hier ja leider nicht viel mit von Deutschland - werde aber oft von Japanern/sonstigen "Ausländern" gefragt, ob denn jetzt alles anders wird in Deutschland. Nun, wie ist es denn? Geht's schon schwer aufwärts ja? Übrigens wollte mir hier auch niemand glauben, dass die Regierungsbildung so lange gedauert hat, ich sage dazu immer "German Gemuetlichkeit". Hätte die franz. Revolution in Deutschland stattgefunden, wären der König wohl eher auf dem Chaffot verhungert als geköpft worden..
13:51 Uhr |
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忙しい。。
今はとても忙しいですから、3日書かなかった。信じられない!たぶん今日はちょっと修正できます。
前の書いたの放送劇の本文の事: 「フェーレンワルド」はウイナーです。そしてあの抽選で私は懸賞品しました。(下の写真)ARDどもありがとう! "Föhrenwald" gewinnt "Online-Award 2005" Beginn des Inhaltes Der "Online-Award 2005" der ARD Hörspieltage geht an das vom Bayerischen Rundfunk nominierte Hörspiel "Föhrenwald" von Michaela Melián. Nur falls es jemanden interessiert, Föhrenwald hat den Hörspielkontest gewonnen, Platz Zwei ging an "Planet Porno". Mit dem Ergebnis bin ich einverstanden, die meiner Meinenung nach besten 3 Hörspiele sind auch unter den ersten 3. Bei mir wäre die Reihenfolge ("Planet Porno", "Nahrungsmittel...","Föhrenwald"). Übrigens habe ich auch eine kleinigkeit beim Preisauschreiben gewonnen, vielen Dank!(s.Foto) ![]() ARD-Preisausschreiben Gewinn - ラッキー!
10:07 Uhr |
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もう一度。。
もう一度「もう一度」と「も一同」間違いました、漢字時々大変難しいだねぇぇ。 じゃ、何を書きましょう。。昨日と今日はちょっと退屈でした。良かったア**さんは楽しいメール書きました、「Seiltreppe」可愛い言葉 (*^_^*) ドイツでは今雪が降りました、良かった埼玉県ではまだあたたかいです。雪はいま全線欲しくないです。それ以上、皆週末を楽しみに。 Deutsch : Eigentlich gibt es nichts zu berichten, naja doch. A**** hat ein neues Wort erfunden, "Seiltreppe" - find' ich niedlich. Achja und ich hab schonwieder "schonwieder" auch japanisch falsch geschrieben, verdammte Axt ob ich das nochmal lerne.. wenn man nicht aufpasst, was man schreibt. So, jetzt wuensche ich allen noch ein schoenes Wochende, viel Spass im Schnee! Gott sei dank ist es hier noch schoen warm im "good old Saitama-ken".
00:02 Uhr |
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勤労感謝の日
も一同。。(^_^v) きょうは勤労感謝の日でしょう、全然忘れました。日本の公休日はまだ分かりません。じゃ、きょうは休みだけしました。少し掃除したり、色々な小さい修理したり、テレビ見ましただけ。たたいま初めて「ハッリー・ポッター」 (カタカナ正しい?)見ています。本当にけったいな「ドイツ語ベクロプット」と思います。でも無料日本語練習ので見ます。 ドイツの古げん:”休みの日テレビの番組は悪い。”ー それは日本でも当てます。 Achja, heute ist wiedermal ein Feiertag (wer streut eigentlich immer die Geruechte in Deutschlang gaebe es viele Feiertage?). Heute ist hier "Kinrou Kansha no Hi" was wohl soetwas heisst wie "Tag des Dankes fuer die Arbeit". Naja, jedenfalls hatte ich das wieder nicht mitbekommen .. naja, ihr wisst also schon, wo ich heute morgen wieder war - konnte ich mich jedenfalls gleich vor Ort bedanken.. (^_^;) Ansonsten war ich nur am entspannen heute - nur etwas geputzt und ein paar Kleinigkeiten repariert. Was sollte ich auch sonst machen - bin ja soooooowas von einsam hier (;_;) Noe, eigentlich nicht (*^_^*), hab' ja gerne meine Ruhe. Tut auch mal ganz gut etwas zu entspannen, nachdem ich das ganze Wochenende zu tun hatte. Morgen wird's wieder stressig, muss meinen Report noch aufpeppen. So, schoenen Tag noch und an alle, die (noch) Arbeit haben : "Geht euch heute doch mal (beim Cheff) bedanken!" Achso, ein altes germanisches Sprichwort : "Ist Feiertag - ist Programm scheisse" trifft auch hier zu. Ich schau gerade zum alleresten (und wahrscheinlich letzten mal) Harry Potter (auf japanisch). Man ist das bekloppt - aber ich schaue es mir trotzdem an - vielleicht lerne ich ja noch die ein oder andere Nuetzliche Vokabel.
20:18 Uhr |
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ギニーちゃん誕生日おめでとう!
大好きな(そして一人)妹誕生日おめでとう! 今二十六歳なりました、それはだいたい三十歳。。でも結婚したり子供もいます、誇りに思う。 (^O^) Geliebtes Schwesterlein, herzlichen Glueckwunsch zum Geburtstag! Jetzt bist Du 2* (zensiert aus Angst vor Strafe) Jahre alt geworden und damit einen weiteren Schritt auf die 30 zugegangen! Aber selbst wenn ich Japaner waere, koennte ich stolz sein, denn Du bist schon verheiratet und hast ein (sehr niedliches) Kind. Achja, viele Gruesse an Burschie und schoenen Geburtstag noch! (*^o^*)/~~
20:54 Uhr |
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TV TV - テレビ テレビ
これはドイツ語だけごめん。。 Mein lieblings beBILDerter Online-News Dienst Spiegel Online : Sender gaukelt Kandidaten Flug ins All vor Dazu habe ich auch noch Anregungen. Vor kurzem lief hier "Best of Flugzeugabstürze" im Fernsehen - featuring 9.11. Wäre doch eine tolle Idee, wenn man ein paar Kandidaten vorspielen würde, sie säßen in einer von arabischen Terroristen entführten Maschine. Könnte mir gut vorstellen, dass das Quote bringt. Das tolle nebenbei würde man gleich noch den Hass auf alles arabische weiterschüren - und das scheint ja durchaus gewünscht zu sein, wenn ich mir diverse Dokus so ins Gedächtnis rufe. Das klingt pervers? Och, das habe ich auch früher oft gedacht, aber das Fernsehen hat mich immmer wieder eines Besseren belehrt. Vor kurzem hätte ich auch noch gedacht, dass es vielleicht keine positive Werbung wäre, wenn kurz vor dem nachgestellten Einschlag der AA Boing im WTC eine Werbeeinbendung kommt "dieses Programm wird ihnen präsentiert von M*****card." Also ich freue mich jedenfalls schon auf alles was da noch so im Fernsehen kommen möge - Ideen hätte ich auch noch. Stichwörter? Gerne! Entführung von Auserirdischen, Zeitreise ins 3te Reich, politischer Häftling (wahlweise bei den Ammis-Russen-Chinesen), ... PS: Ich mag' das deutsche Word "Häftling" - klingt so schön verniedlicht - woher kommt das?
14:03 Uhr |
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Hilfe - ich lebe in einem Comic!
Spiegel Online : "Demo für Todeskandidaten: Snoop Dogg bittet Schwarzenegger um Gnade" Die japanische "Prinzessin" (auch schon fast 40 die Gute), heiratet und wird Hausfrau - Japaner hassen Sony, Hybrid-Geländewagen (was für die Umwelt), Merkel wird Kanzler und das "kommunistische" China plant eine Autobahnmout... Ich möchte mich an dieser Stelle mal über das miese Programm beschweren, dass mir hier zur Zeit geboten wird.. oder bin ich der Einzige, dem die Nachrichten in letzter Zeit total bekloppt vorkommen?! Und, wenn ich von der nächsten Brücke springe - ändert sich dann das Programm oder muß ich dann ähnlichen Schwachsinn nochmal erleiden? *sign*
13:12 Uhr |
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頭脳のsegmentation fault
Wenn keine Warnung mehr sich meldet, kein "Segmentation Fault" passiert, es sich verhält wie zu erwarten - Wenn einem soviel Gutes wiederfährt, dann wird's Zeit aufzustehen! *narf*
14:58 Uhr |
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Planet Porno
Zu fueh gefreut! Ich habe nur eine Empfehlung und zwar bin ich gerade bei www.ard.de ueber die Hoerspieltage gestolpert und habe entdeckt, dass man auch "Planet Porno" hoeren kann. Da ich das Hoerspiel damals verpasst hatte (scheiss Zeitverschiebung), war ich froh, dass ich es jetzt hoeren konnte - lohnt sich meiner Meinung nach! Achja, das ganze ist kostenlos! 無料!
00:23 Uhr |
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positives Denken ..
.. ist bekantlich nicht meine Staerke, nun muss ich mal was positives schreiben, denn irgendwie glaubt mir keiner, dass es mir hier wirklich gefaellt. Ich bin nunmal doch ein "echter Deutscher" (glaube アベリさん gab mir mal dieses Kompliment) und deshalb nur am meckern - normal. Also im Folgenden mal etwas Positives Ich kann hier viel Neues lernen, sprachlich / kulturell und auch sonst. Neben so oberflaechlichen Dingen wie Essen / Wohnen / usw ist es ausserdem sehr interresant zu beobachten und Vergleiche zu ziehen, zwischen dem Leben und den Leuten hier und dem Leben und den Leuten in Deutschland (immer aus meiner Sicht natuerlich). Manchmal wundere ich mich, wie viel doch die Leute in Deutschland und Japan gemeinsam haben - aber ich wollt ja positives schreiben Einen grundlegenden Unterschied zwischen Japanern und Deutschen gibt es aber doch und zwar : Allgemein gesprochen nehmen Deutsche erfreuliches still mit einem Laecheln hin, aergen sich aber laut, wenn etwas nicht "in Ordnung" ist; Japaner hingegen freuen sich laut ueber schoene, aergern sich hingegen still ueber schlechte Dinge vor sich hin. Wich ever 's better. (^_^)
21:59 Uhr |
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Ok, liebe bei Yoshinoya arbeitende Mitmenschen - es ist Montag, war 'ne harte letzte Woche und sicher, das Leben ist sowieso zum kotzen, deshalb lasst doch gerne Eure Frustrationen bei mir aus - いっらしゃい a.A. ! Positiv / Negativ, das ist wie Ying und Yang *hehe*
21:34 Uhr |
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変な日本語の言葉
Manchmal findet man schon wirklich merkwürdige Vokabeln.. Wadoku.de
13:52 Uhr |
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Wer fährt schlechter Auto ...
Aus einer Diskusion zwischen A. aus M. a.d.I. in B. vormals Wohnhaft in F. auf K. in J. und mir (Ich beschwerte mich über den muttihaften Fahrstil der Japaner) ...aber **** faehrt noch "gut". Ich habe bei der Con in
Aschaffenburg noch gefaerlichere Fahrt erfahren. Eine Studentin ist
damals gefahren und sie passt links, rechts und hinten einfach nie
auf. Sie guckt nur, was sie gerade guckt. Sie wechselt die Spur
ploetzlich, trotz manchmal andere Autos neben uns fahren. Aber wenn
sie die Spur daneben guckt, wird es schlimmer. Sie ist "geradeaus" an
der Kurve von Autobahn gefahren, weil sie die Kurve nicht gemerkt hat,
denn sie die Spur wechseln wollte und rechts gesehen hat. Sie hat
Benzin eingegeben, trotz das Auto ein Dieselauto war. Ich habe
mindestens 3 Mal gedacht dass ich nicht mehr leben konnte.
Mein erster Gedanke war :"Wußte garnicht, dass Fuddi eine Schwester hat, die auf Lehramt studiert "*fg*
17:21 Uhr |
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Scheiss Kulturimperialismus *g*
So, wenn ich schon Überstunden mache, dann will ich wenigstens auch ordentlich Privatkram erledigen. Hier ein paar schöne Gartenzwerge. Ich werde als Antwort auf diese Provokation demnächst in Ilmenau ein paar Pokemons aufstellen oder irgendwelche jungen Weiber veranlassen im Maid-Kostüm oder Schuluniform rumzulaufen *g* (XF wie waers?) !
19:43 Uhr |
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60 Jahr Fortschritt
Vor kurzem durfte ich auf einem Parkplatz 60 Jahre knallharten Fortschritt erkennen.
Vor 60 Jahren entwickelte man den Käfer, dachte sich so :"Naja, 10l Kraftstoff auf 100 km, Platz für 4 durschnittlich magere Leute - gut". 2005 denkt man sich : "20l Kraftstoff /100km, Platz für 4 durchschnitts-luxusmenschen (das entspricht in etwa 2 durchschnittlich fetten Ammis/Westeuropäern) passt". Nadann - ich will noch mehr gejammer über Spritpreise im Fernsehn sehen...
Achja, bevor ich es vergesse, ein gutes haben diese Geländewagen ja doch. Sie ersetzen dem Besitzer meistens Pimmel und Gehirn. Das mit dem Gehirn ist zwar weniger schön, aber wenigstens pflanzen sich die Bekloppten nicht fort, wenn sie mit ihrem Chrom-Pimmel bumsen... Ja, ich mag sie wirklich - NICHT.
19:35 Uhr |
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日本の生活なるます。。
Wenn man bei Temperaturen, bei der Schokolade schmilzt im dicken Pulli und Jeans im Büro sitzt und eine schöne heiße Tasse Tee schlürft, dabei nicht schwitzt, dann hat man sich glaube ich ans Leben hier in Japan gewöhnt. Fällt mir grad so Tee-Trinkender, Schokolade-essender Weise auf.
17:50 Uhr |
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Press HERE for English instructions
Lustige ATM-Maschine. Erst gross ankündigen "Press HERE for English instructions" und dann sowas, ja vielen Dank für die tollen Instruktionen, da hätte es ein Aufkleber : GO AWAY auch getan.
Vielleicht funktionert es ja mit anderen Karten auf Englisch, k.a. fand es halt nur irgendwie komisch. Vorallem könnte es ja auch ruhig die Option geben, trotzdem auf japanisch fortzufahren. Achja, ich vergaß - japanische Logik - nicht mehr als eine Option - könnte den Kunden ja verwirren ![]() 英語話す人はあまり好きじゃない。
15:26 Uhr |
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日曜バーベキュー
17:46 Uhr |
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Toyota Sprinter Trueno
Auf meiner Radtour bin ich auch noch an einem Autohändler vorbeigekommen, der sich anscheinend auf Toyota Sprinter Trueno spezialisiert hat. (Das Auto aus "Initial D") Wäre das nicht mal ein Auto fürs Dennislie? Wäre doch mal eine Steigerung zum "Krassn Draiä" *g*
13:43 Uhr |
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5 Kommentare
Ich mag den mplayer.
Was wäre ich bloß ohne den MPlayer. So ganz ohne Internet in der eigenen Hütte nutze ich das dumpstream feature gerne. Für Nachrichten ist Deutschlandradio ganz gut und für Gedudel höre ich zur Zeit EinsLive. mplayer mms://radio.de -dumpstream -dumpfile ./out.wmv
11:44 Uhr |
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TV - TV
Gestern Abend - ich döse so im Halbschlaf vor der Glotze. Auf einmal denke ich so bei mir: "Achnee, Streit um 3 - da hab ich jetzt aber garkeinen ... MOMENT?! Streit um 3? Hier? Was's'n nu' los?!" Tatsächlich läuft hier die ZDF-Sendung "Streit um 3" im Fernsehn - deutsch mit japanischen Untertieteln.. ![]() Streit um 3 - ich fasse es nicht! Zum Thema Fernsehen habe ich noch einen. Die wohl am schlechtesten synchronisierte und bewegte Puppe, die ich je im Fernsehen gesehen habe. Allerdings ist die Sendung recht amüsant, vorallem, wenn sich Gast/Crew/Puppenspieler Kaputtlachen - ist wohl nicht so ernst gemeint, das mit der Puppe. ![]() sehr sinnvolle sendung
16:30 Uhr |
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上福岡どこ?
"Wo wohnst Du? Kami-Fukuoka? Kenn' ich nicht.", da ich das jetzt schon oefters gehoert habe (de/eng/jp), hier mal eine Karte Wer's noch nicht kennt, bei google gibt's einen guten Service fuer Karten. Funktiniert zumindestens fuer Japan 1a. Um Kami-Fukuoka zu finden, am besten einfach das hier kopieren und ins Suchfeld pasten : 上福岡 . Link
19:08 Uhr |
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退屈な週末。。
Das Wochenende war hier schön langweilig - die ganze Zeit regen. Daher gibt es heute nur ein Foto von meinem lieblings 100Yen-Shop.
15:42 Uhr |
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TV - Programm クイズ番組
Für Rätselfreunde hier mal die japanische Variante der Dudenshow (oder wie auch immer das in Deutschland hieß).
15:38 Uhr |
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UTF-8 nach Vodafone Definition
Ein Nachtrag zu meinem Hany. Wer will, kann mir direkt aufs Handy Mailen, einfach [Mein Vorname].[Mein Nachname]@t.vodafone.ne.jp.
10:48 Uhr |
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Mein Handy.
Das ist übrigens mein tolles Handy. Was mich etwas verwundert hat ist, dass jetzt in Japan so "riesengroße" Handys wieder in sind. Das liegt daran, dass man hier viel mit den Dingern online geht und ein großes Display braucht. Außerdem wird sonst jeglicher Schnickschnack eingebaut, den man eigentilch nicht braucht (card-reader, Megapixel Kamera ..) Naja, mir wäre ein kleineres Handy lieber - vorallem aber könnte der Akku länger halten.
18:36 Uhr |
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VodafoneJP! Meine Fresse!
Maaaan, jeden 2ten Tag muss ich mich über diese reudige Webseite von diesen S*** Telefon-Na*** aufregen! Die englische Seite ist ja wirklich GAAANZ toll - unheimlich viele Informationen (das ist sarkastisch gemeint) und die japanische Seite ist halt im japanischen Stil (= bunt und unübersichtlich). Vor lauter Ferrarie sponsorn ist wohl kein Geld mehr für eine anständige Seite übriggeblieben, oder was? *mega-narf*
16:40 Uhr |
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in my head - in my head ...
15:11 Uhr |
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Essen!
Was mir hier echt gut gefällt ist das Essen! Ich könnt die ganze Zeit nur fressen. Neulich war ich mit den anderen Praktikanten Okonomiyake essen, auch sehr lecker.
18:25 Uhr |
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Zweite Fahradtour nach und durch Tokyo
Hier nun nachträglich die Fotos zu meinem Ausflug. Ich habe gerade nicht so viel Lust zum schreiben, vielleicht trage ich mal was nach.
20:12 Uhr |
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Zweite Tokyotour
Am Samstag bin ich nochmal eine "kleine" Tour durch Tokyo gefahren - Fotos folgen morgen oder so, habe meine Kamera vergessen. Aber hier schonmal eine Karte.
17:03 Uhr |
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Gaijinkarte und Konto
Gute Nachrichten, nach schon einem Monat bin ich soweit mit der Bürokratie fertig! Ich habe jetzt meine "Gaijinkarte", mit der ich mich Ausweisen kann (muß) und nun auch ein Bankkonto. (Ich als großer Bankenfan). Zum Thema japanische Fahräder :
MTB mit Fahrradkorb - naja, aber es paßt ja auch zu Geländewagen in Städten, also was solls. Fahrradkörbe sind hier sehr beliebt, sieht man
häufig, im Gegensatz zu Rücklichtern an Fahrrädern
18:02 Uhr |
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牛乳の味
たったいま牛乳を買ってた、味は米ワラ 〜変。。 Hab' mir gerade 'ne Milch reingezogen (160円/l) und sie schmeckt irgendwie nach Reisstroh - komisch.
15:50 Uhr |
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自転車男。。
Am Freitag habe ich mal eine kleine Radtour nach Tokyo gemacht, garnicht soo weit. Das Fahrrad faehrt wirklich gut. Von Kamifukuoka nach Ikebukuro folgt man einfach immer der Route 254. Eine Zeit lang gibt es sogar einen einigermassenen Radweg, nach einer weile wird es aber recht „staetisch“ und es ist gesuender einfach auf der Strasse zu fahren. Von Ikebukuro wollte ich eigentlich garnicht weiter in die Stadt fahren, aber ploetzlich war ich in Akihabara. Tokyo ist (flaechenmaessig) garnicht soo riesig, wie ich immer dachte – von Ikebukuro nach Akihabara ist eine Sache von ein paar Minuten mit dem Fahrrad (europaeische Fahrradgeschw.). Auf dem Weg habe ich gesehen, dass es in Tokyo eine Strassenbahn gibt! Das wusste ich noch nicht – man lernt nie aus! Ausserdem ist es sehr schoen mit dem Rad durch Tokyo zu fahren, weil man endlich problemlos ueberall hinkommt ohne immer Ubahn oder sonstwas nutzen zu muessen. Auch hat der kleine Ausflug viel gebracht, was orientierung in Tokyo betrifft, ich werde das auf alle Faelle bald nochmal wiederholen! Der Rueckweg war uebrigens sehr geil – es ist quasi ein einziger Megastau von der City, fast bis Kamifukuka – also bin ich mit dem Fahrrad so ziemlich am schnellsten.. ein paar Motorraeder versuchten mitzuhalten, blieben aber immerwieder steckenWie man uebrigens auf die Idee kommen kann, freiwillig mit dem Auto nach Tokyo zu fahren, ist mir ein Raetsel – also so ab Ikkebukuro ca ist man wirklich schon zu Fuss (ohne nutzung von Bahn/Ubahn) schneller. „Das Auto, des Japaners liebstes Kind.“, oder wie war das noch?
15:21 Uhr |
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Mein Fahrrad
Hier nun das Foto von meinem neuen Fahrrad. Habe auch eine kleine Radtour nach Tokyo damit gemacht, Bericht folgt irgendwann.
17:37 Uhr |
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Ausflug nach Odaiba お台場の旅行
シンポジウムの後でお台場を見物した。 フジテレビのビル見たりお台場のいそべ見た。そしてお台場かraレインボーブリッジと東京タワー-見える。 それはフジテレビビル 見た目ま少し地震に弱いと思う ^^; FujiTV Gebaeude, sieht irgendwie nicht sehr erdbebensicher aus.. 「大地震が起きれば、ここは水中になる」と会社の同僚言った。 時々東京メトロポリスにもきれいな町だね。。 はああ?何がおかしい。。 DAS ist doch mal 'ne Skyline! 写真取る人が多い。。 日本でしょう TOKYO BAY STUDIO 浜崎あゆみはインタヴューした。 link 観覧車 - 特別じゃなくできれい。 りんかい線すごい高い! 夜は新宿に行った。 人が多い。。本当に! その店でうどん食べた。うどん大好き、知ってた? 高くなかった、400円だけ。 もっと多い人。。 「ああ、東京猿」、ア○○さんは多分そう言う。 世界どこにも、いつでもオクトーバーフェスト。大変! 新宿駅 情緒的な
16:17 Uhr |
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Bald wird wieder geradelt!
Gestern war ich mal kurz los und habe mir ein Fahrrad bestellt, ich habe das Gelatsche langsam satt und außerdem vermisse ich schon das Fahrradfahren (Grüße an Ben an dieser Stelle). Das Rad bekomme ich am Donnerstag, es geht so mehr in Richtung Rennrad. Dachte mir, da es hier eh kaum Natur gibt, brauche ich auch kein MTB. Fotos folgen, Preis: 30.000 Yen (ich hab's ja)
15:46 Uhr |
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