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Bjoerns Blog
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Frohe Weihnachten!
Euch allen ein frohes Fest u.s.w.
22:19 Uhr |
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Auto gekauft!
Da ich nie Zeit habe zu bloggen, nur auf die Schnelle mal. Mitlwerweile habe ich mir ein Auto zugelegt - Mitsubishi eK Wagon. Ein Kleinstwagen - steuerlich bevorzugt (d.h. nur 8000 Yen im Jahr). Ein wahrer Hubraumriese - 660ccm, dafür Automatik, Klima, E-Fenter/spiegel und was man sonst so braucht. Super klein und wendig. Bisher erreichte Top-Speed 80km/h auf der Bezahlstrasse. (Habe ihc mir mal gegönnt - wollte mal Gas geben).
20:03 Uhr |
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Kleine enge Hosen
Beobachtung:
19:36 Uhr |
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Unfälle
Zur Zeit haben die Medien hier ein Thema, nämlich Unfälle im Straßenverkehr. Das die Bekloppten hier fahren wie eben solche, habe ich schon angedeutet. Vor ein paar Tagen z.B. raste ein Blechbüchsenbändiger hier ganz in der Nähe (Kawaguchi, Saitama-ken) mit seinem Auto in eine Gruppe Kindergartenkinder - ja tolle Sache das und es tut ihm auch "unter Tränen" leid, dass zwei Kinder verstorben sind - toll. Im hinterher Rumheulen sind die hier ganz groß, scheint sich positiv auf anstehende Strafverfahren auszuwirken, oder warum reissen sich hier "Unglücksfahrer" geradezu darum im TV abheulen zu dürfen?
13:02 Uhr |
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blahblah Benq usw
Das Deutschland so ein unglaublich teurer Standort im Vergleich zu "Asien" (also das, was man in Zeitungen darunter versteht; China, Taiwan, Japan, vielleicht noch Korea und noch 3 mal China) kann ich nicht so ganz glauben. Japan ist nun wirklich kein Niedriglohnland (minimal verdient man hier 850 Yen/Stunde - das ist dann aber ein Job, bei dem man GARNICHTS macht, außer rumstehen), trotzdem wird hier alles Produziert - auch Billigst- und Kleinstwagen. Auch holen gerade viele Konzerne Produktionen von China nach Japan zurück, wegen Qualitäts- und Effektivitätsprobleme, so habe ich es jedenfalls hier der Presse entnommen. Könnte natürlich auch daran liegen, dass "Made in Japan" immernoch für Qualität steht, wohingegen "Made in Germany" in mir einen ähnlichen Fluchtgedanken im Kaufhaus auslöst, wie "Made in China", "Made in the USA" oder "Made in the UK".
11:10 Uhr |
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Blog
"Keine Zeit" hört man oft von Japanern und nun auch von mir. Nicht das nichts passiert, aber ich komme einfach nicht dazu es alles aufzuschreiben. Also ein paar Stichwörter, vielleicht finde ich irgendwann einmal Zeit etwas zu folgenden Punkten zu schreiben :
23:55 Uhr |
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Ein paar Fotos von unserem Ausflug nach Yoyogi
Am vorletztem Wochenende regnete es ausnahmsweise mal nicht und wir nutzten die Gelegenheit für einen Spaziergang von Seibu-Shinjuku bis Shibuya (wem das etwas sagt). ![]() Seibu-Line Zugausfahrt Hon-Kawagoe ![]() Ankunft Seibu-Shinjuku - Endstation ![]() Irgendwo in der Naehe von Shibuya ![]() Yoyogi Park 代々木公園 ![]() 代々木公園 ![]() Shibuya @night ![]() Ein wenig Regen zur Zeit.. (Blick aus unserer Kueche)
06:37 Uhr |
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Neue (turbo) Hardware
Ich habe übrigens nun neue Hardware. Einen Dell Optiplex GC Desktop, was ein P3-600 mit 384 MB RAM ist, dankenswerter Weise gestiftet von Dan-san. Habe das gute Stück noch um eine gebrauchte 60 GB Platte erweitert (von Vormals 10 GB). Von den ganzen Punkten, die ich mitlerweile auf meiner Yodobashi-Kamera Karte hatte, habe ich mir dann noch einen externen Multiformat DVD-Brenner gegönnt. Dazu noch einen 17" TFT und für meine Frau noch Webcam und Headset.
![]() Computerarbeitsplatz
15:31 Uhr |
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Haushaltsgeräte 2
Wenn ich schon über meine Waschmaschine schreibe (freue mich immernoch jeden Tag über dieses großartige Gerät), muß ich auch über unsere neuste Anschaffung schreiben. Wir haben uns nun auch einen Kühlschrank zugelegt, 30000 Yen. In Japan hat man anscheinend auch eine Vorliebe für Kühlschränke im amerikanischen Format. Unser Kühlschrank fast 255 Liter, gehört damit allerdings zu den kleinen (Mini) Modellen. Das Deutsche Standartmodell (unter der Spühle - ihr wisst schon), wird hier besten Falls als Getänkekühler für Singles angesehen.
Den Lieferservice von Rojasu haben wir auch gleich getestet, 1575 Yen, plus ca 1000 Yen Zuschlag, weil wir im 2ten Stock wohnen (dt. entsp. 1OG). Darüber habe ich mich aber nur kurz geärgert, weil mir der Gedanke, wie ein kleiner Japaner den ca 160cm hohen und 55cm breiten Kühlschrank alleine in unser Apartment wuchtet einfach zu viel Freude bereitete. Zu der Zeit war auch noch der untere Eingang gesperrt, so daß man nur direkt von der Straße aus Zutritt hatte. Gut auch, daß der Durchgang nur 30cm breit ist - aber das war in diesem Fall ja nicht mein Problem ![]() Kleine Frauen, große Kühlschränke.(ドイツは反対)
13:13 Uhr |
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Außer Kakerlaken ..
.. gibt es auch noch Schlangen hier, ein definitiver Minuspunkt. Allerdings gibt es ja dafür keinen Fußballwahn, wiederum ein Pluspunkt ![]() Heute vor unserem Balkon. ![]() Wohin des Weges mein Freund?
12:07 Uhr |
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Endlich ...
Endlich endlich endlich haben wir eine Waschmaschine. Wir haben sie von einer Bekannten geschenkt bekommen. Nach einer kleineren Diskusion darueber, ob nun gebrauchte Waschmaschinen eklig sind oder nicht, haben wir sie auf einem Handwagen quer durch Kawagoe geschoben. (Als ausgleich fuer das gesparte Geld durfte meine Frau sich dann einen "etwas groesseren" Kuehlschrank bestellen - Bericht und Fotos folgen).
11:50 Uhr |
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Wie gut, daß ..
.. in Japan nichts geklaut wird. Ich habe mir heue mein viertes Vorderlicht gekauft - verdammte Axt ![]() Objekt der Begierde : (brauchbare) Fahrradbeleuchtung
22:36 Uhr |
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雨犬
![]() Nur mal so - Hunde tragen hier auch Regenkleidung.
22:25 Uhr |
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Sch*** Fifa Gedöns
Wirklich toll, daß dank der tollen
19:41 Uhr |
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Lesetipp
Für die positive Einstellung bei der Arbeit kann ich folgendes Buch empfehlen :
23:17 Uhr |
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Internet zieht Investitionen nach sich...
Da ich ja nun Internet habe, muss ich meine Hardware etwas aufruesten, im konkretem Fall heisst das, dass ich einen Monitor brauchte. Also auf die schnelle nach Akihabara etwas shoppen und spazieren gehen. Gekauft habe ich nach langem Hin- und Her einen neuen 17" TFT fuer 20000 Yen bei Yodobashi. Eigentlich wollte ich einen Gebrauchten Monitor, aber wenn die auch schon 10000 Yen kosten bringt das ja nichts. Sonst waren wir noch im "Akiba Ichi", einem neuen Gebaeude in Akihabara. 3 Stockwerke sind in bester Nippon-Manier Restaurants - wir assen Tonkatsu - sehr lecker und 1300 Yen fuer 2 Personen ist auch ok. Ansonsten s. Fotos. Morgen dann wieder Arbeit:-(
23:14 Uhr |
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Lebenszeichen
Nach langer Zeit, die Gelegenheit etwas in meinen Blog zu schreiben. Endlich haben wir INTERNET!!! Als Nachtrag zu den letzten Wochen in denen ich nicht geschrieben habe. Mitlerweile arbeite ich wieder. Letzte Woche war ich richtig schoen krank, so dass ich sogar in die Notaufnahme bin. Auch bekam ich zum ersten mal in meinem Leben eine Infusion verpasst - auch eine Erfahrung. Ich war nur heil froh, dass ich gerade eine Woche vorher in die Krankenkasse eingetreten bin.
22:29 Uhr |
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Golden Week (Nachtrag)
Nach recht langer Zeit mal wieder etwas für die Kategorie Reise. Die erste Maiwoche in Japan ist traditionell die goldene Woche, oder wie man auf neu-Japanisch sagt „go-ruden ui-ku“. Dankenswerter weise hat sich der Arbeitgeber meiner Frau doch noch dazu durch gerungen seinen Angestellten 3 Tage frei zu geben, so dass wir auch mal wieder etwas zusammen unternehmen konnten. Da Dan leider am 4. Mai nach
Deutschland zurückkehren musste, beschlossen wir ihn einmal in
Yokohama zu besuchen, nachdem wir das ja schon so lange angedroht
hatten. Bei dieser Gelegenheit wollten wir auch das Raumen Museum in
Shin-Yokohama besichtigen. In der Golden Week ist es überall, wo
es etwas zu sehen oder zu erleben – besonders aber wo es etwas
gutes zu essen gibt – besonders voll, also mussten wir erstmal ca
30 Minuten warten, bis wir überhaupt rein kamen. Im Museum
selbst ist der Vorplatz des Yokohamarer Bahnhofs um die späten
50er Jahre nachgestellt. Dort kann man dann zwischen verschiedenen
Ramen-Restaurants wählen, denn aus der ursprünglichen
chinesischen Nudelsuppe ist mittlerweile eine Japanische Spezialität
geworden, das sich in jeder Region anders entwickelt hat. Wir haben
uns für HoHokkaido-Style Ramen entschieden, nicht zuletzt, weil
die Wartezeit „nur“ nochmal 30 Minuten warten mussten. Die
Nudeln waren auch sehr schmackhaft, kann man bei 1 Stunde Wartezeit
und ca 1300 Yen aber auch erwarten Im Anschluss daran zeigte uns Dan dann noch Yokohama, den Hafen, das höchste Gebäude Japans und die Chinatown von Japan – die so richtig überfüllt war. Da er noch ein paar Souvenirs kaufen wollte, Rosa und ich aber keine Lust auf noch mehr Gedränge hatten, trennten wir uns und Rosa und ich machten einen Spaziergang am Hafen, wo nur wenige – d.h. relativ wenige – Menschen waren. Anschließend besuchten wir Dan noch in seinem „Gaijin-House“, in dem er nun ein Jahr gewohnt hatte. Das erste mal, dass ich so ein Gebäude gesehen habe. Es machte auf mich den Eindruck auf einen Mix aus Studentenwohnheim und Jugendherberge, also einen recht fröhlichen Eindruck. Dankenswerter Weise gab Dan uns noch seinen alten Rechner, einen P3, womit sich meine Rechenpower hier mindestens verdreifacht hat. Außerdem schenkte er uns noch seinen Fernseher, den wir gleich weitergaben an Lucy, die sich auch sehr freute. Nochmal vielen Dank Dan, einen schonen Deutschlandaufenthalt und auf bald in Japan! 是非日本に帰って! Am nächsten Tag war Ruhe- und Familientag. Wir nutzten die Gelegenheit um mal auszuschlafen, normalerweise klingelt der Wecker ja um 5;30 (Land der aufgehenden Sonne...). Das Wetter war übrigens sehr schon, pünktlich zu den Feiertage wurde es richtig schon Warm.
Am darauf folgenden Tag machten wir einen Ausflug an einen nahe gelegenen Fluss. Das Wetter war sehr sommerlich und ich habe meinen ersten Sonnenbrand in diesem Jahr – Yo soy un gringo blanko – nur bedingt Sonnen tauglich. Der Umschwung zwischen kalt und heiß ging hier sehr schnell, noch eine Woche zuvor liefen in der Ausländerbehörde die Diesel-Heizer und nun laufen schon wieder die Klimaanlagen.
14:26 Uhr |
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Fotos Yokohama
Ich poste die Fotos mal getrennt vom Text, da ich immernoch kein Internetzugang habe (NTT) und es sonst wohl noch 3 Wochen dauern wuerde Text und Bilder zusammen zu stellen.
14:23 Uhr |
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Führerschein und Visum
Es gibt zur Abwechslung mal Gutes von der Bürokraten-Front zu berichten. Aber der Reihe nach. Vor einiger Zeit hatte ich mir um in Japan Auto fahren zu dürfen, bei einen der häufigen Besuche dort, eine Übersetzung in der Deutschen Botschaft erstellen lassen. Da man aber nur ein Jahr lang mit dieser Übersetzung fahren darf, empfahl mir der nette Botschaftsbeamte den Führerschein in einen Japanischen Führerschein umschreiben zu lassen. Das ginge auch ganz einfach, wurde mir versichert, man müsse lediglich zur Führerscheinstelle gehen und die Übersetzung einreichen. Also ganz so einfach ist es nicht, weswegen ich hier mal schreibe, was man (zu mindestens im Saitama-ken) machen muss. Also ich bin erstmal zur lokalen Polizeidienststelle getiegert, weil hier in Japan die Polizei für Führerscheinangelegenheiten zuständig ist. Dort wurde mir dann die Auskunft gegeben, ich müsse zum 免許センター (Menkyo-Center) nach 鴻巣 (Kounosu) fahren, was im Übrigen ziemlich in der Provinz liegt, von Kawagoe aus ca 40 Minuten mit der Bahn (über Omiya). An „gute alte Zeiten“ erinnerten mich die Öffnungszeiten, das „Beratungszimmer“ (2ter Stock) hat von 10 bis 11:30 geöffnet Dort muss man zuerst einen Antrag ausfüllen, dazu brauchte ich folgende Unterlagen :
Mit diesem Antrag ging es dann später erstmal an die Kasse und bezahlt 2400 Yen bzw kauft die entsprechenden Steuermarken und klebt sie auf den Antrag danach (nach der Mittagspause, in der ich einen Spaziergang durch dieses Kaff machte) zum Schalter 1 oder 2, genauer gesagt die Tür zwischen den beiden Schaltern (wie sich später herausstellte). Öffnungszeiten 13:00 – 13:30. Dort musste ich dann einen einfachen Sehtest machen. Danach beginnt dann der militärische Teil. „3ter Stock Zimmer 6“, wurde mir gesagt. Dort bekommt dann jeder eine Nummer und darf sich an einen Schreibtisch setzen. Ich wunderte mich und befürchtete schon, dass ich eine Prüfung ablegen sollte, also fragte ich nach, als ich an der Reihe war. Antwort : „Nein! Hinsetzen und abwarten!“ Erinnerte mich spontan an die Musterung für die Bundeswehr, dort wusste man auch nicht, was einen als nächstes erwartet. Ca 150 Leute versammelten sich und im Anschluss daran bekamen wir ein Sicherheitsvideo zum Thema Unfällen mit Fahrradfahrern vorgespielt. Highlight war meiner Ansicht nach der Bremstest mit einem Mamachari. Der Anhalteweg aus Tempo 20 betragt 7m – mag sein, gut dass das bei meinem Fahrrad nicht so ist, wie wäre sonst wohl der Anhalteweg aus Tempo 40 (was ich leicht erreiche). Egal, über die Verkehrsregeln habe ich dann am Tag später noch viel gelernt, das werde ich mal gesondert schreiben. Also man wartete dort und horte ich noch ein paar Worte über sicheres Fahren an und wie viele Leute in diesem und im letzten Jahr im Saitama-ken im Straßenverkehr ums Leben gekommen sind an und dann wurde der Zeitplan vorgestellt. Da heute nur „sehr wenige“ Leute (ich sagte schon ca 150) da sind, wurde man wohl „früh“ fertig werden, so gegen 16:30 (es war da gerade 14 Uhr). Übrigens waren die 150 Leute nicht alles Ausländer, sondern alle, die an diesem Tag den Führerschein gemacht hatten. Als nächstes durften wir dann den nächsten Antrag ausfüllen und der nette Polizeibeamte erklärte auch genau, wie man das machen soll. Danach ging es nach Nummern im Gänsemarsch in den ersten Stock an die Kasse – Antrag abgeben und 1600 Yen bezahlen und schon mal die Schutzhülle, ein Service-Heft für Saitama-ken mit Werkstätten usw und eine „Sicherheits-Strassenkarte“ für den Saitama-ken in Empfang nehmen. Lustige Beobachtung : Fast alle Japaner nehmen eine Hülle, in lateinischen Buchstaben „License“ steht, Ausländer (mich natürlich inkl.) nehmen überwiegend eine Hülle auf der 運転免許証 (Führerschein auf jap) steht. Danach wieder im Gänsemarsch (nach Nummern) zurück in den dritten Stock und den nächsten Antrag ausgefüllt Danach dann, wieder nach Nummern zum Fotografieren. Die militärische Organisation erklärt übrigens auch das – sehr schone – Foto von mir. Es ging wie gesagt der Reihe nach – immer „Nächster! - Setzen! - Hierher schauen!“ Blitz, „Nächste! - ...“ Danach wieder in Zimmer 6 3ter Stock an den nummerierten Platz zurück Dort heißt es dann auf den Führerschein warten und noch einigen Worten zum Thema Verkehrssicherheit lauschen. Noch einmal nach Nummern sortiert aufmarschieren, Führerschein entgegen nehmen und das war 's dann auch schon, wieder einmal neigt sich ein erfüllter Behördentag dem Ende und einige glückliche 外人 (Ausländer) und 日本人 (Japaner) mehr kehren glücklich und zufrieden mit einem Führerschein nach Hause zurück
Am Abend dann erfuhr ich die Nachricht, dass ich Post von der Ausländerbehörde habe Schlauer weise hatte die AB die Post an meine alte Adresse geschickt – gut das ich beim letzten mal, als ich dort vor Ort war, 3 mal nachgefragt habe, ob sie denn auch meine neue Adresse haben und etwaige Post auch dorthin schicken werden. Egal – gut, dass meine alte Adresse die Adresse von meinen Schwiegereltern ist, also hat mich die Post dann doch noch erreicht. Seit dem letzten mal befürchtete ich schon das Schlimmste – die Karte war auf englisch geschrieben, also konnte mir niemand sagen, was für eine Bedeutung die Karte hatte (No entiendan ingles). Dementsprechend gut habe ich dann auch geschlafen – nämlich gar nicht. Am nächsten Morgen also erstmal die Post abholen und große Erleichterung, ich darf dort antanzen und mein Visum abholen. Also auf nach Shinagawa (mal wieder). Von Kawagoe aus hat man übrigens die Wahl, ob man mit der Tobu-Tojo-Line fährt (über Ikebukuro) oder mit JR über Omiya. Normalerweise fahre ich mit der Tobu-Line, weil das billiger kommt, aber an diesem Tag wollte ich früh ankommen und für also mit JR (200 Yen teurer). Der Vorteil an JR ist, dass man mit der Rinkai-Line von Kawagoe bis Osaki durchfahren kann (eine Station vor Shinagawa) und da der Zug ab Kawagoe fährt, ist die Chance auf einen Sitzplatz groß. Auch ist JR ein paar Minuten schneller, allerdings wie gesagt teurer. Die Spekulation auf einen Sitzplatz ging auf, aber genau an diesem Tag gab es einen Unfall, so dass der Zug ca 30 Minuten Verspätung hatte. In der AB gab es nichts besonderes, warten halt, wie immer – nochmals 4000 Yen abdrucken. Der clevere 外人 kauft die Marke, bevor er sich in die Reihe stellt. Das wird einem auch auf Anzeigetafeln geraten (in japanisch und englisch), die meisten Menschen kapieren dass auch, allerdings weiß ich nicht, welche Sprache man in den USA so spricht, denn Amis scheitern oft an dieser anspruchsvollen Aufgabe. Wenn ich übrigens Amis beobachte, muss ich oft an die Debatte um Integration in Deutschland denken. Wirklich alle Ausländer die augenscheinlich in Japan leben, Afrikaner, Chinesen, Koreaner, Südamerikaner, Ost-Europäer schaffen es wenigstens ein paar Worte auf japanisch herauszubringen, nur Amerikaner/innen nicht Das kann man ja noch ertragen, aber dass immer lauthals gelästert wird, wie schlecht „hier“ alle Englisch sprechen muss echt nicht sein, schließlich ist Englisch hier nicht die Amtssprache. Nach bezahlen und warten auf eine Nummer, war dann erstmal Pause für mich. Meine Nummer war 303, aktuell war die Nummer um 100 und es waren noch 40 Minuten bis Mittag, also Zeit für einen Spaziergang. Das Wetter war übrigens sehr schon, wie man vielleicht auf den Fotos sehen kann. Ich fand sogar einen schonen Platz mit einer Bank, wo ich etwas rasten konnte. Um 13 Uhr ging es dann weiter in der AB. Es ging auch sehr Zugig voran, weil viele Leute wohl noch nicht zurück von der Mittagspause waren. So bekam ich also endlich mein 1-Jahres-Visum. Also habe ich nun ein ganzes Jahr meine Ruhe von der AB – YEAH! Jetzt nur noch einmal zum Rathaus und eine neue Ausländerkarte beantragen, da sich mein Visa Status ja geändert hat – bin jetzt 定住者“Long Term Resident“
20:19 Uhr |
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Fotos von gestern (Shinagawa/Tokyo) und vorgestern (Kounosu)
Einfach nur ein paar Bilder, ohne viel Text.
20:04 Uhr |
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炊飯器を買いました。
炊飯器を買いました。 Was ein echter Bewohner dieses Landes sein will, der Benötigt Natürlich einen Reiskocher (炊飯器 – suihanki). Ich entschloss mich einen neuen Reiskocher zu kaufen, nachdem ich den gebrauchten, den ich geschenkt bekommen hatte zum reinigen geöffnet hatte. Wegen der Kakerlakenplage hier, öffne ich generell jedes elektrische Gerät und reinige es von innen, weil ich, absolut keine Lust habe meinen Wohnraum mit Kakerlaken zu teilen. Weil Reiskocher immer schon warm sind, ist es der ideale Brutplatz für Kakerlaken, wie sich herausstellte. Weil mir also der gebrauchte Kocher zu eklig war, habe ich für 5000 Yen einen neuen Kocher gekauft. Hier ein Foto von dem gutem Stück.
![]() Unser Reiskocher - "National SR-LC10-W" Kakerlakenverseuchungs Top 5
Im Kabelaufroller eines Reiskochers habe ich einen Kakerlak gefunden, der so gross war, dass der nicht mehr raus konnte (so 4 cm ohne Fuhler). Anscheinend ernährte die sich von ihren kleineren Artgenossen – echt nicht appetitlich. Die Toleranz vieler Menschen hier gegenüber Kakerlaken ist großer als meine. Immer wieder höre ich : „Da kann man nichts machen.“ Mag ja sein, dass man die Viecher nicht generell ausrotten kann, aber im Wohnbereich muss man die wirklich nicht dulden. Mit ein wenig Hygiene geht das. Dazu gehört allerdings, dass man seine Essensreste nicht überall herumstehen lasst und sein Geschirr gleich abwascht – nicht jedermanns Sache (fallt mir spontan auch das Studentenwohnheim in Ilmenau ein – igitt). Was auch hilft ist das vernünftige Abdichten aller Löcher zu den Wand Zwischenräumen. Auch so eine Sache, die mich nervt. Wenn hier ein Handwerker etwas installiert, wird einfach ein Loch in die Wand gekloppt (nicht etwa mit einer Rundsäge gesagt, sondern einfach irgendwie rausgebrochen), dann das Rohr, Kabel oder sonst was durch gestopft und fertig. Da darf man sich dann auch nicht wundern wenn es zieht und „Besucher“ kommen. Die Qualität der Handwerklichen Arbeiten sind hier im allgemeinen nicht so toll – jedenfalls was ich bis jetzt gesehen habe, hatte ich ohne Probleme besser machen können. Sei es tapezieren, Leitungen verlegen oder Fensterladen reparieren. Machen durfte ich es allerdings nicht selber, weil es alles Vermietersachen war und die einem das hier nicht zutrauen. So lass ich die dann halt machen – und verbessere es dann später.
17:47 Uhr |
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Visaproblematik und ueberhaupt
Nun, mal wieder etwas Zeit ein wenig zu
schreiben. Zur Zeit gibt es allerdings nicht viel zu berichten.
Arbeitserlaubnis / Visum lasst noch auf sich warten, aber die Mühlen
der Bürokratie sind schwer am Malen. Letzte Woche kam erstmal
ein Brief von der Einwanderungsbehörde, dass sie nochmal einige
Papiere brauchten. Welche Dokumente benötigt werden hängen
anscheinend stark vom Sachbearbeiter ab, da sich die Dokumente, die
ich einreichen musste doch stark von der Liste unterscheiden, die man
angeblich einreichen muss. Auch habe ich zwei verschiedene Listen
erhalten mit Dokumenten, die man braucht – also wohl auch Tagesform
abhängig. Benötigt wurde eine Meldebescheinigung (Kawagoe
Rathaus – 150 Yen), nochmal einen Text wie/warum/wo ich und Rosa
uns kennen gelernt haben (habe da eine schone A3 Seite mit Bildern
angefertigt Als Bonus möchten die Herrschaften
von der Auslanderbehörde noch eine Heiratsurkunde von der
peruanischen Botschaft. Hier zeigen sich wohl auch die Selbstzweifel
an der Leistungsfähigkeit der eigenen Behörden, oder woraus
erklärt es sich, dass der Japanischen Urkunde keine Bedeutung
beigemessen wird? Normalerweise wäre es mir egal und ich wurde
das Dokument einfach einreichen, nur leider ist Peru Der letzte Brief
vom Ausländeramt hat mich neben Nerven auch wiedereinmal ca
10.000 Yen, 3 Tage gekostet. Rosa musste wieder 2 Urlaubstage opfern,
weil natürlich bei Botschaft und Rathaus persönliches
Erscheinen Pflicht war, weswegen sie die nächsten 2 Sonntage
wohl arbeiten muss. Jedenfalls in Sachen Bürokratie kann ich definitiv parallelen zwischen Deutschland und Japan erkennen – absolut absurd. Als nicht betroffener kann man sich gar nicht vorstellen, was die so alles haben/wissen wollen.
17:44 Uhr |
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Burrocracia
Zum Thema Bürokratie : Falls noch jemand auf die absonderliche Idee kommen sollte, in Japan, eine/n Peruaner/inn zu heiraten mache er/sie sich auf einiges an Papierkrieg gefasst. Als Deutscher braucht man eigentlich nur ein Dokument, ein Ehefähigkeitszeugnis – klingt einfach, allerdings braucht man für dieses auch wieder diverse Dokumente, insbesondere aus Peru und die natürlich von A-Z übersetzt, gestempelt, mit Postillen versehen, beglaubigt, das ganze dann neu und in unter einem Monat bitteschön. Ohne Angehörige oder gute Freunde in Peru und Deutschland ist das nicht zu machen. Ich beschäftigte meine Eltern und Rosa ihren Bruder mit den nötigen Behördengängen. Für das Japanische Rathaus brauchten wir : Reisepässe (natürlich)外国人登録書明証 (Gaikokujintorokushomeisho = Ausländerkarte) Rosa : peruanische DNI (so was wie Personalausweis) neue Geburtsurkunden mit Übersetzung ins Japanische deutsches Ehefähigkeitszeugnis (Bjoern – Rosa) dafür : neue Geburtsurkunde Rosa, mit Postille vom ausw. Amt Perus, mit deutsche Übersetzung und Beglaubigung der Deutschen Botschaft in Lima Abstammungsurkunde, gleiches wie Geburtsurkunde Ledigkeitserklärung, gleiches wie Geburtsurkunde Antrag auf Erteilung eines Ehefähigkeitszeugnisses, dazu Nachweis der jeweiligen Identität durch persönliches Erscheinen in der Deutschen Botschaft in Tokio Auszug aus dem Standesamtsregister Bjoern Geburtsurkunde Bjoern Meldebescheinigung Bjoern jap. Übersetzung vom Ehefähigkeitszeugnis Wenn man das dann alles zusammen hatte, durfte man noch die nötigen Papiere (nur 2 A3 Seiten) für den Japanischen Amtsschimmel ausfüllen und mit zwei Zeugen persönlich aufkreuzen und schon ist man verheiratet. So kompakt hingeschrieben sieht das nach wenig aus, aber die 3 Monate, die es nun gedauert hatte, waren wirklich das Minimum, so wie es mir das deutsche Botschaftspersonal auch prophezeit hatte. Besonders die Übersetzungen und Beglaubigungen kosten einen Haufen Geld – jedes Dokument schlägt mit mindestens 3500 Yen zu Buche, allerdings alles was vom oder ins Deutsche übersetzt werden musste war teurer. Auch die Deutsche Botschaft schlägt (neuerdings, wie ich mir habe sagen lassen) ordentlich zu, was Gebühren angeht. Man ist dort übrigens selber nicht Begeistert davon, da der bürokratische Mehraufwand wohl die Einnahmen übersteigt – aber „Anordnung von Oben“. Als nächstes arbeite ich daran ein ordentliches Visum zu erlangen, dagegen erscheint die Heirat ein Kinderspiel zu sein. Als besonderes Highlight sei hier erwähnt, dass ich einen detaillierten Bericht schreiben muss, wann/wo ich Rosa getroffen habe, wann/wo/wie wir uns verlobt haben, was wir mit wem wann wo und wieso gemacht haben und wieso wir geheiratet haben und dann noch ausgerechnet hier bleiben wollen.... Woher kenne ich das nun wieder? Kindheit, Reise durch den kommunistischen Osten Europas? „Was ist das?“ „Dreckige Wäsche“ „Aha – wessen?“ „Na unsere!“ „Was wollen sie damit in (X)?“ „Ähm – waschen?“ „Was!? Öffnen!“ Aber das geht schon in Ordnung – dient ja zur Sicherung des real existierendem Sozialismus oder Terrorabwehr und was weiß ich nicht was. Wird schon alles seinen Grund haben und spätestens seit der Diskussion um Gesinnungs-Fragebögen in Deutschland und den Niederlanden weiß ich ja, dass man natürlich nur die Wahrheit schreibt...
16:31 Uhr |
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Persoenliches
Zum Thema persönliches: Eigentlich möchte ich nicht allzu viel über diese Angelegenheit blogen, weil es nicht nur mich betrifft, sondern auch meine Frau und andere, also nur soviel : Am 20.3 habe ich in Kawagoe geheiratet. Entschlossen hatten wir uns dazu bereits im Januar, doch wegen dem erhöhtem Bürokratie Aufwand wurde es erst März. Kirchlich wurde übrigens auch noch einmal geheiratet – insbesondere auf vielfachen Wunsch meiner Frau
16:28 Uhr |
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Verkehr
Zum Thema Verkehr : Ein Thema, das mich nicht loslasst. Andere reden viel und gerne über den GV, ich lasse das G lieber weg. Jedenfalls gibt es hier wirklich keine Verkehrsdisziplin, jeder macht das, was er will. Radwege sind hier generell Parkstreifen oder Überholmöglichkeiten, je nach Betrachter. Vor unserem Apartment gibt es eine Ampel, mit extra eingezeichnetem Weg für Fahrradfahren. Nur mochte ich keinem Radfahrer raten, den Weg tatsächlich zu benutzen. Täglich kann man hier die volle Rücksichtslosigkeit beobachten. Gestern fährt eine Mutti bei grün, richtige Fahrtrichtung (selten!) über diesen Überweg. von Hinten kommt ein Auto angerast, schafft es gerade noch bei Gelb auf die Kreuzung und ist offensichtlich nicht gewillt, nur wegen eines Radfahrers sein Tempo zu verringern. Also drauf auf die Hupe und durch. Gelernte Japaner wissen, was das Hupsignal für Radfahrer bedeutet : Abspringen, in Deckung und Hände über 'n Kopf.. Vor kurzem hatte ich auch eine lustige Kollision mit einem Auto – auch typisch hier. Ich fahre ausnahmsweise auf dem Rad- und Fußweg, was ich eigentlich nicht mache, weil mir das zu gefährlich ist aber an dem Tag war ich mit dem Mamachari unterwegs und selbst ich erreiche mit diesem Klapper-Damenrad nicht Schnellstraßengeschwindigkeit, weswegen ich an der Schnellstraße 16 den Radweg benutzte. Wie ich da so gemütlich dahin radle, sehe ich einen Van aus einer Seitenstraße kommen. Natürlich hält er nicht am Stop-Schild, sondern erst auf dem Radweg. Naja, macht ja nichts, ist ja noch weit weg (ca 100 m), werde ich mich schon dran vorbei quetschen. Nun, ich erreiche das Auto, muss langsamer werden, weil der Depp na klar ¾ des ohnehin Schmalen Weges verdeckt. Als ich zu ¾ an dem Auto vorne vorbei bin, fährt der Typ plötzlich los und mir genau hinten geben mein Mamachari und versetzt mich 1m auf die Schnellstraße. Gut, dass gerade da auf der linken Spur kein Auto kam. Nun könnte man ja meinen, dass der Typ mal fragt, ob noch alles dran ist an mir, oder sich wenigstens entschuldigt... Nö – das wäre hier ja auch klar meine Sache – was bin ich auch gerade da, wo er fahren will. Also haut er in bester Kurzpimmel-Manier ab. Wenigstens habe ich die Sache unbeschadet überstanden und auch Rosas geliebtem Mamachari ist nur das hintere Katzenauge zermatscht worden. Hier lebt man als Radfahrer WIKLICH gefährlich. Überhaupt, das friedliche „aneinander vorbei“ ist nicht des Japaners Sache. Dieses Volk hat wirklich einen Hang zur Kollision – jedenfalls was den Straßenverkehr angeht. Beispiel : Gestern fahre ich wieder mit dem Mamachari einkaufen. Es gibt ausnahmsweise einen breiten Radweg entlang der Route 16. Von weitem sehe ich mir einen anderen Radfahrer entgegenkommen, er fährt in seiner Fahrtrichtung links, und ich in meiner – also kein Problem sollte man meinen. Natürlich hat er J-Speed drauf, das entspricht so ca 10 km/h. Wie ich ihn gerade erreiche, zieht er mir voll in den Weg – gut, dass Rosas Mamachari (noch) gute Bremsen hat, sonst hätt 's den Typen wohl zum Mond katapultiert, ich fahre nämlich nicht mit J-Speed durch die Gegend, ich will ja auch irgendwann mal an meinem Ziel ankommen. Stichwort ankommen. Das es hier in Bezug auf schnelleres Vorankommen keinen Zweck hat ein Auto zu benutzen war mir durchaus schon bekannt. Anlässlich eines Umzugs hatte ich nun aber einmal das besondere Vergnügen hier Auto zu fahren. Obwohl Start und Ziel an großen Schnellstraßen lagen und wir nicht zur Rushhour gefahren waren, waren 2 Personen, trotz angeschlagener Gehfähigkeit gleichzeitig am Ziel, wie ich mit dem Auto. Autofahren ist hier auch noch aus einem weiterem Grund kein Vergnügen – die anderen Autofahrer. Man sollte sich hier nicht der Illusion hingeben, dass grün an einer Ampel bedeutet, man könnte nun gefahrlos fahren. Ich erwähnte ja schon, dass hier nach Hierarchie gefahren wird, also Groß vor Klein – ich hatte einen Micro-Van, (so was wie Suzuki Wagon R+ oder Opel Agila), dementsprechend viel Spaß hatte ich auch. Eine Gemeinsamkeit zwischen Deutschland und Japan : auch hier die Devise, erst voll bremsen, dann Abbiegen, dann Blinken – das hält den Herzmuskel der anderen Verkehrsteilnehmer in Schwung. Ganz schlecht wird mir auch immer, wenn ich LKW-Fahrer hier beim rangieren zusehe. Bei uns kennt man das ja, die Jungs können das im Allgemeinen ganz gut. Hier irgendwie nicht. Beim Rückwärtsfahren wird nur durch das Fahrerfenster nach hinten geblickt – dementsprechend sehen sie auch nicht, was oder wen sie alles auf der rechten Seite (meistens also Gehwegseite) platt walzen. Und das ist hier die Regel – weiß nicht, ob man hier das nicht vermittelt bekommt, das nach Spiegeln rückwärts fahren, das erklärt wohl auch, warum es überall LKW-Einwinker gibt, so richtig mit Fahne und Trillerpfeife. Und noch eine Sache – angeschnallt wird sich hier, wenn überhaupt nur auf den vorderen Sitzen. Noch so eine Regel an die sich niemand hält, wie im übrigen Geschwindigkeitsbegrenzungen, Stop-Schilder, Einbahnstraßen, Ampeln, Fußgängerzonen oder sonstige unsinnige Autofahrer Schikanen. Ich möchte am liebsten hier nicht mehr in Autos mitfahren. Ich will mich ja anschnallen, aber meistens sind die jeweiligen Autobesitzer zu bequem beim umklappen der Sitze darauf zu achten, dass die Gurte auch richtig verlegt sind. Nicht nur aus Angst, bei deren Kamikaze-Fahrstil hier verletzt zu werden würde ich mich lieber anschnallen, sondern auch aus Angst, bei „normalem“ Fahrbetrieb aus dem Wagen geschleudert zu werden. Es gibt echt nur 100% in Japan. 100% Beschleunigung, 100% Verzögerung, 100% Lenkeinschlag. Manchmal erinnert mich das an den Film Blues-Brothers – immerhin erklärt es, warum es hier so gut wie keine Cabrios gibt – ohne Dach ist der Beifahrer sofort futsch ...
16:21 Uhr |
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Laptop-Update
So nun habe ich mal wieder etwas Zeit um etwas in meinen Blog zu schreiben. Zum Thema Computer : Bei meinem letzten Besuch in Akihabara konnte ich tatsächlich einen PC-66 S0-DIMM mit 128 auftreiben. 1500 Yen waren zwar auch nicht super günstig, aber immerhin. Mein toller Laptop läuft jetzt auch richtig gut, mit immerhin 160 MB RAM kann man schon einigermaßen leben. Außerdem kaufte ich noch einige Teile für einen Rechner von Freunden, um ihn „Internet fähig“ zu machen. 2* 64MB SDIMM PC-100 a 300 Yen, eine 100 MBit Netzwerkkarte 100 Yen und eine gebrauchte TV-Karte (BT 787) für 500 Yen für mich. Außerdem kaufte ich noch einen DVD-Multi-Brenner (+,-,DL,RAM,...) neu für 4800 Yen. Jetzt kann ich mir bei Bedarf dort mal die eine oder andere DVD kopieren – wo ich ja jetzt auch einen DVD-Player habe (gebraucht 1000 Yen). Achso und endlich habe ich USB2 (PCMCIA-Karte - 2000 Yen).
16:19 Uhr |
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Internet - NTT - ich liebe es
Jaja, die Sache mit dem Internet. Heute mit speziellen Gruessen an Herrn A. aus M., der meinte, in Japan waere alles besser - von wegen Kundenservice und Internet ;-) Also ich war heute mal auf die Schnelle in einem
"mediamarkt-maessigem" Elektionikgeschaeft um mir
irgendeine Art von DSL oder Fiber Flat verkaufen zu lassen
- soweit der Plan. Zugegeben, anders als in "good old
Germany" hatte ich auch gleich einen Verkaeufer zur Hand,
der mich mit allerlei Details volltextete. Was dann wieder
aehnlich war, wie in Deutschland, waren die Fachkenntnisse
mit denen ich konfrontiert wurde. Zusammengefasst wird
Geschwindigkeit hier anscheinend in dB gemessen, mit 3
MBit kann man hoechstens E-Mails schreiben, Upstream
Downstream?! - Nein das ist die Gesammtgeschwindigkeit -
und wo man keine 3 MBit Leitung haben kann, weil man "zu
weit Ausserhalb" (10 Min zu Fuss vom Bahnhof Ausserhalb
?!) wohnt, kann man aber eine 5 MBit Leitung bekommen -
nunja. Immerhin bin ich schon froh, dass ich mich nicht um
den Aerger mit NTT kuemmern muss - ich habe naemlich noch
keinen Festnetzanschluss - und genau wie in Deutschland
braucht man den fuer DSL, auch wenn es hier genausowenig
Sinn macht. Uebrigens hat man auch hier, wie in
Deutschland die Qual der Wahl, welchen der vielen
Leutungsanbieter man waehlt. Also entweder NTT (in D
Telekom) oder halt kein Festnetz. Was auch der Hammer ist,
ist die Zeit, den die Brauchen bis ich Internet habe.
"Also NTT braucht ungefaehr 1,5 Monate, aber dannach geht
es dann schnell."
19:52 Uhr |
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Bilder von der Wohnung
Nur mal auf die Schnelle ein paar Bilder von der neuen Wohnung.
17:08 Uhr |
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Wohnung - Endlich!
Endlich habe ich, nein haben wir unsere Wohnung. Die Handwerker haben anscheinend eine Nachtschicht eingelegt und alle Arbeiten beendet - bestens. Ich habe natuerlich haufenweise Fotos gemacht und werde die bei Gelegenheit mal posten. Als naechstes werde ich mich um Telefon und DSL kuemmern. Gas, Wasser und Strom habe ich heute erledigt. Morgen folgt noch der Umzug - also Moebel usw. Achso, ich moechte mich nochmal bei allen bedanken, die mir hier Moebel, Haushaltsgeraete usw geschenkt haben. Insbesondere Anh, Mats und Staffan - Thank you guys! And greetings to Sweden and France.PS: Heute waere eigentlich mein Rueckflug gewesen
19:29 Uhr |
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kleines Update
Ein kleines Update. Immernoch habe ich kein Internet - daher auch selten was neues in meinem Blog. Meine Wohnungsschluessel habe ich erhalten, allerdings sind die Handwerker immernoch nicht fertig mit Renovieren und Putzen. War heute mal persoenlich dort und habe meinen Unmut kund getan. Morgen frueh 8 Uhr werde ich dort einziehen - wenn nicht, dann werde ich wohl ein sehr ernstes Wort mit dem Vermieter reden muessen - wo soll ich schliesslich sonst wohnen? Wie ich schon geschrieben hatte geht es den Vermietern hier echt zu gut, soll mich wohl noch bedanken, wenn ich nur 1 Woche verspaetet einziehen kann, oder was? Ansonsten gab es wieder reichlich Behoerdengaenge, Auslaenderamt, Botschaften, Auswaertiges Amt usw. Von allen diesen Behoerden gehe ich am liebsten zur deutschen Botschaft. Dort muss man nie lange warten und man wird nett behandelt - das genau Gegenteil ist uebrigens die Peruanische Botschaft. Zur Ehrenrettung fuer die Peruaner muss man allerdings sagen, dass ungleich mehr Andrang herscht, als in der Deutschen Botschaft - ausserdem ist Deutschland auch ein viel reicheres Land.. Uebrigens, ganz im Gegensatz zu Deutschland, ist in Japan behoerdlicher Papierkram oft kostenlos (umsonst ist ehr sowieso - haha). Ob Heirat oder Postille, bis jetzt war das alles kostenlos. Nach den Behoerdengaengen waren wir dann noch etwas spazieren - hier ein paar Bilder davon. ![]() Manpower in Japan!
18:36 Uhr |
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Alltag
Mal wieder ein paar Fotos aus meinem Alltag. Zuerst mal ein Foto, dass ich in der "Fussgaengerzone" (interessiert hier so gut wie keinen Autofahrer) aufgenommen habe. ![]() 川越 Einkaufsstrasse Die Wohnhaeuser groesseren Appartment-Blocks haben hier meistens Namen, damit man sie leichter finden kann (Die Sache mit den fehlenden Strassennamen). Ein schoenes Beispiel ist "Leben Heim". Beliebt sind besonders "XYZ Hights" (ハイツ - sprich Haitss) oder "XYZ Palace" - wobei es manchmal schon hart ist, wenn die uebelste Sorte DDR-Plattenbau-style Wohnburg Palace heisst. ![]() Leben Heim - ebenfalls in Kawagoe Einfach nur, weils niedlich ist : ![]() Anpanman!!! In letzter Zeit habe ich etwas Pech mit meinem Fahrrad, soll heissen ich habe einen Platten nach dem andern. Nachdem ich meinen hinteren Schlauch 7 mal geflickt hatte, war er nach diesem Einstich bzw Durchstich eines Stueck Holzes reif fuer die Tonne. ![]() ... und schon wieder einen Platten Hier mal ein Foto von einem Kindergarten in Kawagoe. Ich fand die Rutsche "cool" und musste an meinen Neffen denken, der sicherlich seine helle freude daran haette. ![]() Das waere was fuer meinen Neffen.. Ich fahre tatsaechlich auf einem dieser verhassten Mamacharis (weil mein Rad mal wieder einen Platten hatte). Den Sattel habe ich mir aber auf eine fuer Mitteleuropaeer normale Hoehe gestellt. ![]() Ich fahre Mamachari (!) Noch ein Foto von meiner Handykarte, das ich extra mal gemacht habe, um es hier zu posten. Vielleicht ist es ja niedlich anzuschauen. ![]() Das Land der Verniedlichungen und Handys..川越16番国道 ..ok da konnte ich einfach nicht wiederstehen. ![]() Teures Spam -haha- ich lach mich tot
19:10 Uhr |
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diverse Fotos
Einfach mal aus einer Laune heraus ein paar Bilder von meinem Handy.
14:22 Uhr |
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Wohnungssuche
Meine bzw unsere Wohnungssuche ist nun endlich beendet. Wir haben ein 2K-Apartment in Kawagoe gefunden in das wir ab 1.4 einziehen koennen. Gluecklicher weise wird das ganze Apartment renouviert und bekommt eine neue Klimaanlage, Bad, Kueche, Fussboden usw. Ich bin wirklich froh, dass dieses Generve nun ein Ende hat. Eingefaedelt hat das geschaeft uebrigens ein Brasilianer, da ja Japaner mit mir/uns keine Geschaefte machen wollten. Nichtmal einen Japaner als Buergen mussten wir mirbringen (obwohl wir das gekonnt haetten).
14:09 Uhr |
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Die Sache mit dem Internet
Mein Blog ist zur Zeit leider überhaupt nicht auf dem Laufenden, weil ich kein Internet habe zur Zeit. Ich hoffe, dass sobald ich eine neue Wohnung habe, ich DSL bekommen kann. Hauptsache ich muss mich dann nicht mit einer nervigen Windows-Einwahl-Software rumärgern...
11:31 Uhr |
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Wohnungssuche - oder
Zur Zeit beschäftige ich mich sehr intensiv damit eine Wohnung zu finden. Das Problem ist nicht, dass es keine Wohnungen gibt, im Gegenteil – 2 oder 3 Zimmerwohnungen gibt es wie Sand am Meer. Das Problem ist vielmehr, das bei 90% der Wohnungen Ausländer generell unerwünscht sind. Auch wollen die Vermieter alles mögliche über einen wissen, also von Arbeit angefangen bis zu Aufenthaltsort der Eltern, bla und was weiß ich noch nicht alles. Auch muss man als Ausländer einen Japaner (oder mindestens einen „Permanent Resident“) kennen, der für einen bürgt, sonst kann man keine Wohnung mieten. Ich finde das ja etwas übertrieben, wenn man bedenkt, dass ich ja nur ein 1 oder 2 Zimmer Apartment mieten möchte, für ca 30000-40000 Yen, also etwas, was man in Deutschland als „Studentenbutze“ bezeichnen würde. Mich wundert es, dass die Vermieter bei einem so hohen Anteil an leer stehenden Wohnungen so wählerisch sind, aber andererseits nicht mein Problem – gehe ich halt woanders hin. Es gibt ja andere Ausländer, die sich auf die Vermietung an andere Ausländer spezialisiert haben – mache ich halt mit denen meine Geschäfte – sind sowieso netter. übrigens habe ich mal nachgefragt,
warum es immer heißt „keine Ausländer“. Die Antwort
war etwas komisch. „Ausländer haben eine andere Kultur und da
gibt es dann Probleme.“ Da ich mit dieser schwammigen Formulierung
nichts anfangen konnte, habe ich mal nachgefragt, ob es denn da ein
Beispiel gäbe. Antwort in etwa : „Ja – hm – nein, weiß
ich nicht, bin ja kein Ausländer.“ Gut, ich kann mir das schon
vorstellen, wahrscheinlich denken einige Leute, der Ausländer an
sich, feiert, Gummistiefel tragend, laute, blutige Orgien in
Tatami-Zimmern. Lustig ist auch die Preisgestaltung bei
den Mieten. Erdgeschoss kostet weniger, denn jeder möchte höher
wohnen um keine Nachbarn zu haben (komischer Gedanke, wo doch fast
alle Häuser mehrgeschossig sind). Zweiter Stock (also in De
erstes OG) kostet folglich mehr – macht ja auch Sinn. Allerdings
ist es (manchmal?) ab dem dritten Stock wieder billiger – auf
Nachfragen wurde mir gesagt, dass es ja dann wieder so hoch sei und
anstrengend von wegen Treppen und so. Ach so und westliche Zimmer
(Holzfussboden – sprich Laminat) ist teurer als Tatami – gut für
mich, ich mag Tatami lieber als Kunststoff – aber gut ich bin ja
auch abartig Die Sache mit dem Plastik hatte ich ja schon erzählt, oder? Hier wird immer viel Wert darauf gelegt, dass z.B. Kleidung aus „100 % Polyester“ oder „Echt Kunstleder“ ist. Baumwolle und Leder werden hier wohl als ekelhaft angesehen – schon komisch. Das ist mir mal beim Klamotten kaufen aufgefallen.
11:29 Uhr |
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Beim Arzt
Letzte Woche war ich krank, eine Mandel-Infektion. Nun konnte ich mal das Japanische Gesundheitssystem in Aktion erleben. Was wirklich gut ist, ist dass die Wartezeit beim Arzt (bzw bei der Klinik) wirklich kurz war, da ist man ja in Deutschland anderes gewöhnt. Eine Untersuchung kostet ca 3000 Yen, was ganz ok ist. Ich muss ja nun erstmal alles vor strecken und bekomme es dann später von meiner Versicherung zurück (hoffentlich). Man bekommt, wie in Deutschland ein Rezept für Medikamente, die man dann in der Apotheke kaufen kann. Was wirklich nervig war war, dass die Wartezeit in der Apotheke ca dreimal so lange war, wie beim Arzt. Apotheke halt. Was allerdings wirklich gut ist in Japan ist, dass man nur die Medikamente bekommt, die man auch braucht, also auf den Tag abgezählt. So hat man nicht wie in Deutschland nach einer Krankheit immer 3 angebrochene Packungen herumliegen – die man ja auch (bzw die Versicherung) unnötiger Weise bezahlt hat. Auch bekommt man zu jedem Medikament einen Zettel ausgedruckt, auf dem nochmal alles genau drauf steht, also wann man was einnehmen muss usw. Warum wird das in Deutschland eigentlich nicht genauso gemacht? Ich glaube da gibt es ein gutes Einsparpotential bei den Medikamentenausgaben. Wenn ich mich erinnere gab es ja vor einiger Zeit mal eine Diskussion um kleinere Packungsgrössen – das würde man sich so ja sparen.
11:27 Uhr |
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Mamachari Testdrive
Jetzt mal zu meinem Erlebnis mit einem Mamachari, man könnte auch sagen mein Fahrbericht. Ich hatte das Vergnügen mit diesem Gefährt die 6km von Kawagoe nach Fujimino zu fahren, wahrlich eine Erkenntnis. Als erstes musste ich mir den Sattel mal auf eine richtige Höhe stellen. Dabei fiel mir auf, warum so gut wie kein Mamachari ein Rücklicht hat. Es ist einfach kein Platz vorhanden um ein solches zu montieren. An Fahrrädern montiert man ggf ein Batterie betriebenes Rücklicht an der Sattelstange, bei einem Mamachari ist das allerdings unmöglich, weil der Sattel ja IMMER auf niedrigste Stufe gestellt ist. Nach dem ich einige Meter gefahren war, verstand ich auch, warum alle Japaner meinen, es wäre so unheimlich gefährlich schnell Fahrrad zu fahren. Eine Bremswirkung lässt sich kaum verzeichnen, allerdings ein Enormer Lärm, wenn man die Bremse voll durchzieht. Das Handling lässt sich in etwa mit einem überladenen Monstertruck mit Platten vergleichen. Wenn man das Vergnügen hat im Dunkel zu fahren und den Dynamo einschaltet, der für das Vorderlicht zuständig ist, wird die Fahrt durch angenehmes Heulen untermalt. Zusätzlich heult der Wind auch noch durch den Fahrradkorb, wohl dem, der Kopfhörer und Musik dabei hat. Der Sattel verdient es ebenfalls besonders erwähnt zu werden. Er ist so weich, dass man die Sattelstange durch ihn spürt. Es war auch seit sehr, sehr langer Zeit das erste mal, dass ich ein Fahrrad ohne Schaltung gefahren bin. Man weiß erst, wie gut eine Schaltung ist, wenn man mal wieder ohne eine gefahren ist. Vorsichtshalber und wohl, damit man nicht zu schnell voran kommt, hat man dem Mamachari mit dem ich gefahren bin, eine Übersetzung verpasst, die wohl in etwa dem 3ten Gang meiner 21 Gangschaltung entspricht. Was wirklich positiv ist, an einem
Mamachari ist, dass man wirklich keine Angst mehr vor etwaigen
Kollisionen hat – ansonsten denke ich immer „Oh, mein armes
Fahrrad.“ Auf dem Mamachari denke ich mir „Los, komm doch! Ich
ramm' Dir 'ne Beule rein“
11:25 Uhr |
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Ubuntu auf meinem antiken Laptop
Nach langer Zeit komme ich endlich mal wieder dazu etwas zu bloggen, ich weiß schon gar nicht mehr, womit ich überhaupt anfangen soll.
Linux auf dem Laptop. Endlich bin ich mal dazu gekommen mir auf meinem (antiken) Laptop hier ein vernünftiges Betriebssystem zu installieren. Normalerweise ist eine Linux-Installation ein Klacks für mich, aber diese Antike Kiste hat leider weder ein CDROM noch die Möglichkeit von USB zu booten. Nachdem ich zuerst versucht habe ein Gentoo zum laufen zu bringen, was daran scheiterte, dass ich keine geeignete Bootdiskette gefunden habe (Netzwerkkarte, chroot, etc) und die Debian-Installations-Disketten gescheitert sind, habe ich es mit Ubuntu versucht und siehe da es hat geklappt. Zwar ist es etwas nervig 5 Disketten zu erstellen (man Bedenke die Durchschnittliche Zuverlässigkeit dieses Mediums), dafür läuft die Installation aber auch so gut wie automatisch ab. Das System läuft sogar erstaunlich schnell, selbst X.org und Gnome laufen erträglich. Auch OpenOffice 2.0 funktioniert ganz gut. Das einzige was etwas Nerven gekostet hatte war die Einrichtung der Grafikkarte (X und Framebuffer) sowie die Soundkarte. Die Hoffnung die 0815 Cisco WLAN-Karte unter Linux ans Laufen zu bringen hatte ich zuerst aufgegeben, aber mit NDISWRAPPER hat es sogar geklappt – erstaunlich. Nun habe ich mir sogar einen USB-HUB zugelegt und kann nun meine externe HD, IPOD, Maus und Memory Stick gleichzeitig betreiben. Wenn ich jetzt nochmal irgendwo günstig RAM für die Kiste bekommen könnte, wäre der Rechner schon fast gut. Intel Celeron 333, 96MB RAM, 4GB HDD, Floppylaufwerk
11:23 Uhr |
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Wohnungssuche
Ich suche gerade eine neue Wohnung - hier einfach mal ein paar Impressionen dazu.
15:20 Uhr |
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靴
Die Schuh-Mode ist wirklich etwas eigenartig hier. Teilweise bedingt durch die Notwendigkeit die Schuhe schnell ausziehen zu können, entwickeln sich eigenartige Mischungen aus Schuhtypen (Nsp.: X-over Produkte). Zum Beispiel hier : ½ Cowboy-Stiefel ½ Schluppe
12:04 Uhr |
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TV: Klimakatastrophe
Am Wochenende hatte ich mal wieder das Vergnügen etwas Fern zu sehen (socialising). Dank des informativen Programmes bin ich jetzt voll aufgeklärt, was die Erderwärmung für die Menschheit bedeutet. Im wesentlichen zwei Dinge :
Also alles bestens – ich mag Orangen – können wir ja weiter im Stau stehen und die Klimaanlage einfach etwas weiter aufdrehen, puh.
10:04 Uhr |
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Japan's camera phone craze spreads to funerals
At one ceremony several people gathered round the coffin and took out their phones to photograph the corpse as preparations were made to begin a cremation, she was quoted as saying. Orginal Meldung bei Yahoo.
12:02 Uhr |
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Mittagspausen wie diese..
Solche Mittags-"Pausen" können mir wirklich gestohlen bleiben.. Erstmal zum 市役所 (Shiyakusho) hasten, wegen Visa-Geschichte - dort Angekommen :"Wir haben Mittagspause" und ich denke mir so "Was heisst eigentlich 'Das trifft sich gut, ich auch!' auf Japanisch?" Nein, nur keine dummen Sprüche, sonst ist es schnell vorbei mit dem Lächeln im Land des selbigen. Lieber Gaijin-Power (Dummchenpower) benutzen - habe schließlich nur eine einfache Frage. Nach nur 15 Minuten für ein "Da sind wir nicht zuständig", weiter zur Bank - Kontobuch updaten. Es ist ja zum Glück Geschäftszeit. Also, ran an Automaten! Wie, was, Buch kann nicht akzeptiert werden! Narv! Diese Bank! Also, das übliche, Nummer ziehen - warten - warten - "Vielleicht sollte ich lieber die Bank ausrauben, das geht schneller", denke ich mir so. Irgendwann reist der Geduldsfaden, laut Nummer sind noch 3 Leute vor mir, aber die "Damen vom Schalter 1" sitzen nur gelangweilt rum und schauen in die Gegend. Gut - sumimasen - Zeit, hier stellt sich sowieso niemand hinten an, das habe ich schon gelernt. Das hat dann auch alles nur 20 Minuten gedauert - hups und schon die Mittagspause überzogen - schnell noch zum 100 Yen-Shop, Kalorien besorgen. Puh, Gott-sei-Dank kann ich jetzt wieder bei der Arbeit relaxen *g* Ich freuhe mich schon auf nächste Woche, da gehen die Behördengänge dann erst so richtig los - das wird Reise-Zeit (Saitama, Shinagawa, Kawagoe, Hiro-o, Meguro) - das wird bestimmt lustig
11:52 Uhr |
Arbeit in Japan
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wie passend zum Thema..
Kommt dann plötzlich Knall auf Fall Richtig, an Gelassenheit fehlt es Bankangestellten eher selten. Nebenbei läßt sich an diesem Gedicht auch sehr schön der Deutsche Brech- und Schüttelreim beobachten. Von Nierblog
10:46 Uhr |
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Banken – weltweit
Also Service und Bank – diese zwei Begriffe sollten wirklich nicht zusammen erwähnt werden. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Banken wirklich überall auf der Welt gleich sind – bloß nichts tun für das Geld, das der Kunde bezahlt. Ich hatte ja Hoffnung, dass es in Japan besser seien könnte, als in Deutschland, nachdem ich mir immer das Gejammer (stellvertretend für die Banken) von A-san und anderen Japanern anhören musste, wie schlecht der Service in Deutschen Banken ist. Das stimmt auch. Der Service ist wirklich schlecht in Deutschen Banken und Sparkassen. Allerdings ist das hier in Japan um keinen Deut besser! Beispiele? Gerne.
Bei allem Gemecker, einige Sachen sind hier besser als bei deutschen Banken. Als erstes mal sind die Konten kostenlos, zweitens kann man am Automaten auch Münzen einzahlen und muss sich nicht erst, wie in gewissen Ländern dafür entschuldigen, dass man mit Münzen ankommt und diese per Hand vor-rollen.
08:13 Uhr |
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Asian Classical Music in MP3 Format
Hier (http://www.asianclassicalmp3.org/)gibt es einige Beispiele klassischer asiatischer Musik zum kostenlosem (legalem) download. Leider gibt es keine japanischen Stücke, dafür koreanische.
13:14 Uhr |
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春がやって来た。
Ich glaube der Frühling ist da. Heute ist es unglaublich warm (draußen) und unglaublich heiß hier (drinnen). Das Thema mit der Regulierbarkeit der Heizung hatte ich ja schon.. Ich freude mich darauf, wenn die Arbeit vorbei ist - draußen ist schöne Luft und die Vögel zwitschern. Gestern habe ich nicht mal eine Jacke gebraucht, bei meiner Tour nach Kawagoe.
14:18 Uhr |
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Mamachari – Kauf-Beratung
![]() so sollte es aussehen. Sie haben sich entschlossen sich das Fortbewegungsmittel der Zukunft zuzulegen, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Entschluss. Doch bevor Sie nun übereilt irgendein „Mamachari“ kaufen, beachten sie bitte folgende kleine Ratschläge :
*1) Das betreiben von Beleuchtung an Fahrrädern ist laut Japanischer StvO nur in Ausnahmefällen zulässig und dann auch nur für Front-Beleuchtung.
12:15 Uhr |
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Dominoday
Wie alle Menschen, spielen auch Japaner gerne. Besonders beliebt ist das
Leider heute die Bilder bei flickr, wegen technischer Probleme.
15:20 Uhr |
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kostenlose Japanische Grammatik zum Download
Bei Project Gutenberg kann man jetzt eine kostenlose Grammatik herunterladen. Japanisch muss man dazu nicht können, allerdings sollte man in Latein in der Schule gut aufgepasst haben. Ars grammaticae Iaponicae linguae by Diego Collado :-D
12:32 Uhr |
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1 Kommentar
Verkehr...
Nochmals ein paar Worte über den japanischen Straßenverkehr:
Fakten : Es ist gefährlich ein Fahrrad mit mehr als 20km/h zu bewegen. Es ist nicht gefährlich eine mehrspurige Schnellstraße Nachts, ohne Licht in verkehrter Richtung zu befahren (solange man wie gesagt langsamer als 20km/h fährt).
Es ist gefährlich bei rot über eine Ampel zu gehen, auch wenn alle Autos warten müssen, weil die Bahnschranken unten sind. Es ist nicht gefährlich Nachts, auf einer viel frequentierten, unbeleuchteten Straße ohne Fußgängerweg, zu zweit oder zu dritt nebeneinander in Fahrtrichtung zu spazieren.
Es ist definitiv gefährlich ein Herrenfahrrad zu fahren. Ein Damenfahrrad ist auf jeden Fall sicher, man kann beruhigt gleichzeitig Telefonieren und einen Regenschirm halten.
Es ist gefährlich in Fahrtrichtung zu fahren. Es ist sicherer gegen die Fahrtrichtung zu fahren.
Es ist so gut wie tödlich, mit 6 km mit einem Fahrrad gegen eine Mauer zu fahren (Beweis im Fernsehen gesehen). Im Auto ist man unverwundbar, man braucht sich nicht anschnallen.
Backenbremsen sind total gefährlich – sie bremsen das Fahrrad nur, machen aber keinen Lärm. Trommelbremsen nach Vorkriegsdesign (1. Weltkrieg) sind sicher. Meistens bremsen sie zwar nicht, aber ihr infernalisches Gequietsche veranlasst Fußgänger und andere Mamacharisten sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.
Es ist total schlimm, ein Auto auch nur zu berühren, oder dicht daran vorbeizufahren. Es ist absolut ok, als Autofahrer Menschen anzufahren, im Notfall entschuldigt man sich mit einem "Sumimasen" oder durch betätigen des Warnblinkers.
Ausländer verstehen die Straßenverkehrsordnung nicht..Oft wissen sie nicht einmal, dass
Lieber Ausländer, bitte lerne diese einfachen Regeln, bevor Du am Straßenverkehr in Japan teilnimmst, schließlich machen Deine Raubzüge und Vergewaltigungsorgien das Land schon unsicher genug.
13:13 Uhr |
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Ein Link
Nationale Archiv Japans einige Interessante Informationen und Dokumente (Bilder buntbunt).
10:38 Uhr |
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Programmtip : [WDR] Deutschlandjahr in Japan
Lernen Sie vom 6. bis 12. Februar 2006 Japan kennen mit einem Schwerpunkt der WDR Radiowellen. Japan ist ein außergewöhnliches Land: Es besteht aus vier Hauptinseln und mehreren Tausend kleinen bis kleinsten Inseln. Zusammengenommen besitzen sie eine Fläche von über 370.000 Quadratkilometern. Damit ist Japan ca. 15.000 Quadratkilometer größer als die Bundesrepublik Deutschland. Insgesamt leben knapp 127 Millionen Menschen in Japan, allein 12 Millionen in der Hauptstadt Tokio.
11:26 Uhr |
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今日は写真二枚だけ。
時間がないので、日光の旅行の写真だけポストします。
16:47 Uhr |
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Für die Damen:
For Women (Indicators About Boyfriends and Husbands) [..] 6. Does he spend a lot of time reading comics (manga)? Has he ever said that he wishes you were more like one of the fantasy girls in his magazines? I hope this speaks for itself. If so, run away.
16:40 Uhr |
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Tips für kleine Rassisten
Wo ich gerade beim lesen eines spanischen Blogs hierüber stolper : [..]How many times have you heard the argument made that if there is a dispute between a foreigner and a Japanese, the foreigner must have misunderstood because he is not a native speaker (I have, many times; for example, see http://www.debito.org/powerbullies.html)[..]
Yet even when there is no misunderstanding, the Defendant wins. The owner admitted, "Sure, I excluded him! Hey, that's just my personality. I don't like black people, based upon my personal experience with a couple of them". And he STILL gets exonerated! This is racial discrimination, none other. And if the Japanese judiciary won't even rule against it for the flimsiest reasons, that must be exposed and talked about to international bodies.[..] Achja, Japan und Deutschland haben so viele Gemeinsamkeiten..
15:34 Uhr |
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新しい言葉
Was für ein Generve gerade. Nicht nur, dass ich wegen meinen Papieren gerade von Pontius zu Pilatus laufen muss, nein auch auf der Arbeit muss man mich unnötig anmachen. Also meine neue Englisch-Vokabel nach Japanischer Lesart für heute :
„draft“ - heißt natürlich nicht Entwurf – sondern: fertiges Projekt / Version. Der Hintergrund ist wohl der, dass es ja sowieso geändert wird, weil alles, was ich (ein Untergebener) zu Tage fördert ein „draft“ ist. Die zweite Lesart ist dann wohl : Schei*e. So ganz (ganz) langsam fange ich an Sympathie für einige Amis hier zu entwickeln, die sich (mehr oder weniger) laut darüber beschweren, dass die Japaner kein vernünftiges Englisch können. Tausend-und-einmal habe ich mir jetzt schon anhören müssen, wie unhöflich die Ausländer immer sind, weil sie keine teineigo 丁寧語 – sonkeigo 尊敬語 – kensongo謙遜語 benutzen (link); andererseits benutzen Japaner auch „gerne mal“ (ziemlich permanent) den Imperativ, was wohl auch nicht unbedingt als höflich angesehen werden kann. Nun ja, einer perfiden Logik folgend, ist das ja richtig so. Für „Inländer“ (Japaner) ist es schwer „Ausländisch“ (also nicht Japanische) zu lernen, wogegen es natürlich für „Ausländer“ (nicht Japaner) leicht ist „Ausländisch“ (Nicht dem Nicht-Japaner seine Sprache) zu lernen.
15:11 Uhr |
Arbeit in Japan
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Impressionen vom Hany
Ich habe lange nichts geschrieben, aber die meisten von Euch wollen ja eh lieber Bilder sehen, also bittesehr. Einige Bilder von meinem Handy: ![]() Dancing in the Snow.. ![]() Da wolt ich immerschonmal hin - hab ich immer aus der Yamanote-sen gesehen. ![]() ..noch mehr Shinagawa.. ![]() Mal wieder TT ![]() 池袋駅から ![]() .. kann nicht schaden.
14:54 Uhr |
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Update - Teil 3
Der Ausflug nach Tokio im Schnee. Am vor-letztem Sonntag ging es auf einen kleinen Ausflug nach Tokio – sanpou suru. Am Vorabend warnten uns noch einige Freunde, dass es am nächsten Tag schneien soll – haha – Schnee in Tokio, wie schlimm kann das schon sein Später trafen wir uns noch mit Dan, der aber wohl noch verkatert vom Vorabend war
14:33 Uhr |
reise
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Update - Teil 2
Es hat lange gedauert - ich habe ja keine Zeit. Ich kann mich gleich daran machen, das nächste Update zu schreiben. Am Montag hatte ich ja schon gepostet – am Dienstag waren nur diverse Reisevorbereitungen zu treffen und noch einige letzte Änderungen an der Präsentation vorzunehmen, die ich ja geben sollte. Wie immer verging die Zeit viel zu schnell – ich habe nicht die Hälfte von dem geschafft, was ich vor hatte. Ursprünglich plante ich, neben den obligatorischen, die Arbeit betreffenden Dingen, auch noch meine Wohnung in Ordnung zu bringen, getreu wie meine Mutter immer sagte : „Räum' auf, damit wenn Du zurück kommst, Du in ein sauberes zu Hause kommst.“
Es hat nicht sollen sein – auf den letzten Drücker verließ ich am Mittwoch morgen meine (total verwüstete) Wohnung und rannte zum Fujimino Bahnhof. Erstes Ziel war der Flughafen Haneda – man glaubt nicht, wie lange die Anfahrt zu einem Flughafen dauern kann. Erstmal also in den morgendlichen „kuschelligen“ Kyuukou (Expresszug) nach Ikkebukuro. Ich erwähnte schon mal, dass Zug fahren zwischen 7-9 Uhr morgens eine gute Idee ist, wenn man kuscheln mag, oder? In Ikebukuro dann weiter mit der allseits beliebten und noch „kuscheligeren“ Yamanote-Line nach Shinagawa. Yahoo Transit schlug mir diese Route vor – wahrscheinlich mögen es die Programmierer dieser Website besonders „kuschlig“, denn die (http://www.tokyu.co.jp/) Tokyu-Line ist vom Kuschelfaktor her die Nummer eins, was vor allem durch den Einsatz von Kurzzügen erreicht wird. Auch Nostalgie-Fans werden ihre Freude an den Zügen haben, ein Stück japanische Eisenbahn- und Industriegeschichte zum Anfassen. Nach dieser Fahrt habe ich mir vorgenommen, nicht mehr über die Tobu-Line her zuziehen. Alles in allem dauert es ca 100 min von meiner Wohnung bis zum Flughafen. Der Flug von Tokio nach Hiroshima im Anschluss dauerte nur 90 min. Wie ein echter Japaner schlief ich auch gleich im Flugzeug ein, so dass ich nichts vom Flug mitbekam, außer, dass es zwischenzeitlich ein Glas O-Saft gab. Ich mag Inemuri Über die Veranstaltung kann ich nicht allzu viel berichten. Es gab viele Interessante Themen, allerdings waren die meisten – also so gut wie alle - Vorträge auf Japanisch, weshalb es für mich schwer war zu folgen. Mittlerweile habe ich zwar schon einen kleinen Wortschatz an Computer / IT Vokabeln, aber vieles verstehe ich noch immer nicht. Viele Wörter sind wohl auch Eigenkreationen, des jeweiligen Autors, das kennt man ja aus Deutschland auch. Hier setzt man halt aus Kanjis ein neues Wort zusammen, was dann u.U. in keinem Wörterbuch steht. Manchmal verstehe ich allerdings die Bedeutung, wenn ich die einzelnen Kanjis lesen kann – tja, ich muss noch viele Kanjis lernen. Die Abende standen zur freien Verfügung und am ersten Abend gingen wir in einer großen Gruppe Okonomiyake im Okonomimura essen, ein Gebäude, in dem es nur Okonomiyake-Restaurants gibt. Hiroshima ist berühmt für dieses Essen, es ist eine Art Omelett, obwohl es häufig als „Japanische Pizza“ beschrieben wird, was ich aber anders sehe. Oder sind Apfelpfannkuchen etwa „Deutsche Pizza“? Egal, natürlich war das Essen 1a, es ist schließlich das Land der Gourmes hier. Im übrigen war ich noch Sight-Seeing.
14:01 Uhr |
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Update Teil 1
Jetzt sitze ich hier vor meinem Computer und weiß gar nicht, wo ich anfangen soll. Die letzten Tage habe ich ja sehr wenig berichtet, allerdings hatte das auch seinen guten Grund, wie weiter unten zu erfahren. Nachtrag : Beim schreiben bemerke ich, dass ich viel zu schreiben habe, deshalb werde ich das Update in mehreren Teilen posten. Also, mal sehen, wo fange ich an, am besten damit, was ich zuerst versprochen habe: Samstag (14.01): Eigentlich wollte ich an diesem Tag mit Rosa einen Ausflug machen, weil ich noch mein „Seishun 18 Kippu“ hatte, was am 20.01 abgelaufen seien würde. Am Samstag kam leider etwas dazwischen, da am Samstag sowieso schlechtes Wetter (Regen ohne Ende) war, störte mich das weniger. Im Nachhinein war es sogar gut, dass es so gekommen ist, ich möchte mir unsere Wanderung nicht an einem Regentag vorstellen. Stattdessen hatten wir wieder eine Fiesta im Krankenhaus (L. besuchen). Am Sonntag vorletzte Woche (15.01) war ich mit Rosa wandern in Nikko (Wikipedia Link). Wie das so ist, wenn man mit mir auf Reisen geht, ist die Reise etwas unkonventionell. Wer mich und meine Vorliebe für „ausgedehnte Spaziergänge“ und „Abkürzungen“ kennt, kann sich in etwa vorstellen, wie es war. Gut, dass Rosa auch gerne wandert. Wir fanden jedenfalls einen kleinen Weg, der laut Karte 6 km um Nikko führen sollte. Höhenangaben wurden leider keine gemacht und ich dachte mir, dass erfahrungsgemäß die Wanderwege in Japan ja eher leicht sind. In diesem Punkt sollte ich mich getäuscht haben Schlauerweise habe ich die Fotos zu der Wanderung auf meinem Laptop vergessen - reiche ich morgen nach. "Vergessen" wird nochmal mein vierter Vorname werden..
12:15 Uhr |
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Auf die Schnelle zwei lustige Beobachtungen :
1.)Es gibt kein Lied, dass man nicht zu Fahrstuhlmusik machen könnte. Bisherige Highlights : ACDCs „Highway to Hell“ auf Piano und eben gerade diverse Songs von John Lennon, in der Warteschlange vor dem Geldautomaten in der SMBC-Bank. Hätte da auch noch Ideen, für Fahrstuhlmusik in Banken, ganz toll fände ich z.B. „die Internationale“ oder die Sowjetische Hymne – ach, in Zeiten wo China zur Wirtschaftsmacht aufsteigt, wird das wahrscheinlich noch zur Pflicht. 2.)Zähne putzen kann man hier anscheinend immer und überall. Gerade begegnete mir auf dem Flur wieder ein sich die Zähne putzender Kollege und ein andere wanderte durch die Toilette. Auch im Büro vor den Computern sieht man das häufig, wird also anscheinend toleriert.
12:03 Uhr |
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SCIS 2006 Hiroshima
Nun bin ich im schoenen Hiroshima auf dem SCIS 2006. Leider habe ich meinen PCMCIA-Adapter fuer meine CF-Karte vergessen, aber Fotos werden nachgereicht. Achso und untergekommen bin ich im Prince-Hotel, sehr schoen, aber kein Internet auf dem Zimmer (aber immerhin in der Lobby).
19:51 Uhr |
Arbeit in Japan
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Montagssitzung
Also aller-erstens mal : gestern war ein schöner Tag, über den ich später nochmal bloggen werde. Zweitens ärgere ich mich mal wieder über die, offenbar jedem Lastwagen beigestellten, verkehrsregelnden Hilfskräfte. Anscheinend muss man nicht zwingend einen Führerschein haben, noch jemals aktiv am Straßenverkehr teilgenommen haben, um diesen Beruf auszuüben. Das Verhalten dieser lichtschwertschwingenden und behelmten Gesellen lässt mich das jedenfalls denken. Ganz besonders Reizvoll wird es auf Japans Straßen, wenn zwei Lastwagen gegenüber anhalten und so 2 "Lichtschwertcrews" auf engem Raum operieren. Hierbei lässt sich die Unlust der Japaner zu kommunizieren vortrefflich beobachten Drittens : Mein neuer Screensaver Viertens stelle ich mir aus aktuellem Anlass gerade die Frage, warum a) die Toilette, die seit Ende Dezember defekt ist immer noch nicht repariert worden ist und b) warum es in diesem Land keine Klobürsten gibt. Es ist jedenfalls nicht so, dass hier keine gebraucht würden... Als Fünftes habe ich noch einen Hörbuch-Tipp : Gefühltes Wissen. Besonders gut finde ich das Gedicht „Niedersachsen“. Allerdings ist es eine Unverschämtheit, dass Winsen / Luhe keine Erwähnung findet, ich hoffe doch stark, dass das nach gebessert wird! (Es sprach der Winsener - pardon Winseat - in mir) Wem das Lesen des heutigen Artikels nicht genug (Arbeits-) Zeit gekostet hat, dem sei dieser Test empfohlen.(Englisch, aber das ist ja heutzutage kein Problem, ODER?) Mein Ergebnis:
11:04 Uhr |
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..nichts Neues.
Hier ist immernoch nichts los, außer dass das Wetter schlechter wird, die Klimaanlage wieder funktioniert, aber eins von zwei Klos immernoch defekt ist, deshalb einige Geschichten: Jenglish Vokabel : "emergency suit" - als ich das hörte, dachte ich spontan an eine Schwimmweste, oder etwas ähnliches. Gemeint war allerdings ein Anzug, den man für den (Not-)Fall in der Firma im Schrank hat, dass hoher Besuch kommt und man in normalen Klamotten erschienen ist. Heute habe ich gelernt, wie meine Lieblingsfigur bei Anpanman (Anime) heißt. ばいきんまん (Baikin-man) und ドキンちゃん (Dokin-chan). ばい菌 (Baikin) heißt so viel wie Bazillus und damit ist Baikin-man natürlich der Feind von Anpan-man (der ja ein Nahrungsmittel ist) - die Welt mach doch Sinn (schau an)! ドキン (Dokin) kommt einfach nur vom ドキドキ (DokiDoki = Herzschlagton), weil sie in Shokupan-man verliebt ist. Hier bin ich mit Dokin-chan, Baikin-man und Anpan-man abgelichtet, falls Ihr es übersehen hattet. Gestern nach der Arbeit bin ich mal wieder etwas geradelt, diesesmal bis Kawagoe um mal zu sehen, wie weit denn mein Fußmarsch war, den ich vor kurzem gemacht hatte, als ich den letzten Zug nach Hause verpasst hatte. Es sind nur ca 6 km, jedoch mitlerweile kommt mir das schon weit vor. Was gibt es sonst noch zu berichten? Also meine IPOD möchte ich wirklich nicht missen, ich schaue mir jeden Tag die Nachrichten von der ARD als Video-Podcast an und höre andere Nachrichten (Hauptsächlich D-Radio und Discovery ). Nachdem ich das Gerät nun auch unter allen Architekturen verwenden kann (von Win98 bis Gentoo-Linux), bin ich recht zufrieden. Das man die Videos erst umkodieren muß ist zwar etwas lästig, aber dank moderner PCs geht das ja zum Glück schnell. Dabei fällt mir ein: Achso und einen hab' ich noch: Spiegel Online schreibt: (..) Frontmann Pete Townshend hörte zu diesem Zeitpunkt vermutlich schon ziemlich schlecht, weil er bereits viele Jahre lang neben vorsätzlich bis zum Anschlag ausgereizten Lautsprechertürmen Gitarren zertrümmert hatte. Inzwischen aber hat der Rock-Gott andere Sorgen. "Wenn Sie einen iPod oder so etwas benutzen, oder ihr Kind, KÖNNTEN sie Glück haben ... Aber meine Intuition sagt mir, dass entsetzliche Probleme auf Sie zukommen.", schrieb Townshend auf seiner Webseite. Er sorgt sich, kein Witz, ums Gehör der Jugend. (..) Jaja, das Alter und das "Früher-war-alles-besser Syndrom". Zu guter letzt noch zwei Fotos. Mein Fahrrad vs. Kittychans Bike (und wird dabei als Kleiderständer mißbraucht) und der schöne Ausblick vom Bahnhof Kamifukuoka in Richtung Kawagoe.
12:18 Uhr |
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Propaganda! (Werbung)
Propaganda heisst auf Spanisch uebrigens einfach nur Werbung - fuer Deutsche hat das ja dann doch eine etwas abweichende Bedeutung. Hier ist absolut nichts los, deshalb poste ich mal ein paar Zettel, die ich schon lange mal posten wollte. Als erstes mal Pizza-Werbung, von der ich taeglich durchschnittlich zwei bekomme. Dieses mal ganz toll - "German Pizza", was immer das auch seien mag (^_^;; Naja, bei uns gibt's ja auch die Japan-Wochen bei McDonalds, also was solls. Wie man sieht ist Pizza hier ein richtiges Luxus-Essen, weswegen ich hier auch noch keine Pizza gegessen habe. TKP gibt es hier auch, ist aber auch nicht billig, so ca 500 Yen muss man investieren. Hier mal ein paar Beispiele, fuer was unschuldige Anime-Charakter alles Werbung machen muessen. Dann haette ich hier noch Werbung fuer einen Zahnarzt - inklusive Manga. Auch niedlich. Hier die Verpackung von den 三色まんじゅう(3 Farben Manjuu), die ich als Omiyage vom Kusatsu Onsen mitgebracht habe. Da sage nochmal eine Japaner koennen nicht schoen einpacken! Ueber diese Werbung habe ich sehr gelacht Das war's dann auch fuer heute, vorraussichtlich werde ich erst am Sonntag wieder etwas unternehmen, was berichtenswert ist.
16:39 Uhr |
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Montag - Feiertag
Da am Montag (wieder ein mal) ein Feiertag war, trieb ich mich mit Freunden und deren Familie in Tokyo rum. Ich habe sozusagen "Fremdenführer" gespielt Nun, hier sind einige Bilder:
18:04 Uhr |
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Samstag - Saitama-ken
Wie schoen wieder "zu Hause" zu sein. Dieses Wochenende vergnuege ich mich nur hier in der Gegend. Die letzte Reise reicht immernoch nach. Am Samstag kam Dan dann mal nach Kami-Fukuoka. Wir trafen uns zum essen bei Freunden, wo ich mich an "Deutscher" Kuecher versuchte. Nunja, der Geschmack war vielleicht nicht ganz orginal, mangels Zutaten - aber es war totzdem ganz lustig. Nach dem Essen fuhren wir noch Lucy im Krankenhaus in Kawagoe besuchen. Nach einem "Mamachari vs Mamachari" crash liegt sie wegen einer Rueckenverletzung im Krankenhaus, mindestens noch einen Monat. 可愛いそう。Anschliessend machten wir noch etwas Nacht-Sight-Seeing in Kawagoe. Leider konnte ich Dan in Sachen Sight-Seeing nicht so viel bieten, aber ich denke, dass er sich trotzdem einigermassen amuesiert hat. Hier mal 2 Bilder.
22:22 Uhr |
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居眠り - Inemuri
Da ich gerade drüber stolpere : Honoratioren nicken in Vorträgen ein, Topmanager in Sitzungen. Junge, aufstrebende Mitarbeiter sollten es allerdings mit inemuri nicht übertreiben, sondern warten, bis ihre Karriere die öffentliche Erschöpfung auch glaubhaft macht. Je bigger der Boss, desto demonstrativer sein Schlaf. Brigitte Steger kennt einen Topmanager, der bei Sitzungen regelmäßig eine Runde schlief, um seine Untergebenen, wie er sagte, von seiner übermächtigen Präsenz zu entlasten. In Wirklichkeit tat er nur so. Er lauerte im so genannten Dachsschlaf und wusste, dass seine Angestellten das wussten.
Link
zum Artikel.
Ich habe auch schon einige Male erlebt, wie einer meiner (vielen vielen) Bosse auf Sitzungen „Inemuri“ hielt, auch kann ich mich erinnern, dass die Leute vom TÜV sich wohl darüber pikierten, dass einer der KDDI Mitarbeiter am Stand beim German Japanese Security Symposium schlief. Eigentlich passt es ja doch gut, denn auf meiner Reise habe ich viel „Inemuri“ gehalten. Das Überall-Schlafen habe ich schon bei meinem letztem Aufenthalt in Japan schnell adaptiert und auch die Sache mit dem rechtzeitigen Aufwachen klappt irgendwie auch immer. Es ist wirklich nur eine Art Halbschlaf – man kriegt irgendwie noch mit, was um einen herum passiert, aber der Körper schläft. Wenn man wieder „aufwacht“ weiß man allerdings manchmal nicht mehr genau, was jetzt wirklich passiert ist und was man geträumt hat – die Übergänge sind da recht fließend. Also man weiß zum Beispiel noch, wo man ist, aber man kann nicht genau sagen, ob eine Familie eingestiegen ist und ob beim losfahren ein Kind der Familie hingefallen ist. Irgendwo im Kopf spukt dieser Gedanke – aber sicher ist man sich nicht. „Inemuri“ macht auch manche Situationen erst ertragbar, zum Beispiel, wenn man in der völlig überfüllten Tobu-Line 20 Minuten nach Hause fährt. Überfüllt heißt hier : Wenn die Türen aufgehen, fallen die Leute raus – buchstäblich! Da man in dem Zug kaum Luft bekommt und sich nicht bewegen kann (in der Tat könnte man sich nicht einmal am Kopf kratzen oder auch nur auf die Uhr schauen), ist es hilfreich, wenn man in diesen Zustand verfällt, weil man so die Zeit nicht bemerkt – schön wird die Situation dadurch auch nicht – aber man hat das Gefühl, als ob sie schnell vorbei geht. Was übrigens lustig an „Inemuri“ ist, dass man (wenn man denn wach bleibt) im Zug manchmal völlig fremde beobachten kann, wie sie sich nebeneinander setzten, fast gleichzeitig einschlafen und im Schlaf sich „zusammen kuscheln“ wie kleine Kinder. Das ist manchmal richtig niedlich anzusehen – wenn ich es andererseits auch irgendwie unhygienisch finde Erstaunlich ist wirklich die Tatsache, dass selten geschnarcht wird. Das ist deshalb erstaunlich, weil ansonsten Schnarchen wohl zum guten Ton gehört, ich jedenfalls kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Japaner Schnarchen wie die Holzfäller.
15:41 Uhr |
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Ihr wollt Bilder?
Dann sollt Ihr auch Bilder bekommen. Dieses schöne Foto habe ich zum Beispiel im „Chanal City“ Einkaufszentrum in Fukuoka gemacht. Ich frage mich, wer so etwas kauft? Das nächste Foto habe ich bei einem abendlichen Spaziergang in Fukuma aufgenommen. Erstaunlicher Weise konnte ich mich noch an alle Wege erinnern – habe anscheinend ein gutes Gedächtnis für Orte. Hier mal ein Foto von der japanischen Art zu heizen. Ein Diesel-Öl betriebener Heizlüfter – und wir haben in Deutschland eine Diskussion über Rußpartikelfilter. Das hier ist ein japanischer Lebkuchen. Irgendwie hatte ich Lebkuchen wohlschmeckender in Erinnerung. Der Geschmack war etwas salzig - trocken und hart. Habe ihn dann aber doch geschluckt Wenn die Tobu-Line so leer ist, wie auf diesem Bild, dann ist es wohl der Erste Zug. Wirklich ein komisches Gefühl.
12:52 Uhr |
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Etwas positives
Um mal zur Abwechslung etwas positives zu berichten: Die Klima-Anlage in der Firma hat anscheinend die Dauerbelastung nicht mehr ausgehalten und den Geist aufgegeben => für mich angenehme Temperatur von ca 20 Grad. Hoffentilch bleibt sie lange in diesem Zustand.
13:32 Uhr |
Arbeit in Japan
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Scham- oder Schuldkultur
Wie schön, dass ich nun wieder einmal einen Grunde gefunden habe, mich vor der eigentlichen Arbeit zu drücken *1, indem ich diesen keinen Eintrag in meinen Blog schreibe. Ich habe noch gar nicht über einen wesentlichen Grund geschrieben, weshalb ich mich (und vielleicht auch der ein oder andere „Gaijin“) manchmal nicht mit Japanern verstehe. Es besteht ein wesentlicher Unterschied im Empfinden und Verarbeiten von Unrecht zwischen europäisch christlich westlichen Kulturen und der ostasiatischen Kultur. In meinem Fall also konkret der Unterschied zwischen dem Deutschen und dem Japanischem Empfinden. In Deutschland herrscht die (wohl) so genannte „Schuldkultur“, wonach vereinfacht gesagt derjenige ein Unrecht zu beseitigen hat, der es begangen hat. Das eigene Gewissen hat dadurch einen hohen Stellenwert.*2 Die Wurzeln dieser Kultur sind wohl eindeutig im Christentum (Sühne – Beichte – Vergebung etc) zu suchen – weswegen ich beginne zu verstehen, warum das Christentum eigentlich notwendig für das überleben der westlichen Gesellschaften ist. Ohne ein Gewissen, ist die Schuldkultur nicht haltbar und einigen Menschen fehlt die Gabe ein Gewissen vor sich selbst heraus zu bilden, weswegen ein Gott, vor dem man sich (später) zu verantworten hat, vielleicht – im Sinne der Gemeinschaft – nicht das schlechteste ist. In Japan dagegen ist die „Schamkultur“ vorherrschend. Es fällt mir etwas schwer diese Kultur zu beschreiben, da ich ihr ja nicht angehöre. Ich versuche es trotzdem mal. Im Gegensatz zur „Schuldkultur“ muss derjenige, dem Unrecht widerfahren ist, für die Wiederherstellung seiner Ehre oder seines Ansehens in der Gesellschaft sorgen. Ich will nicht behaupten, dass es in dieser Kultur kein Gewissen gäbe, jedoch unterscheidet es sich in dem, von dem was ich als Gewissen verstehe. Es ist mehr ein Gewissen vor den anderen als ein Gewissen vor sich selbst. Ich versuche es mal anhand eines übersimplifiziertem Beispiels : Jemand geht nachts, wo es keiner sieht, bei rot über eine Ampel. Schuldkultur : schlechtes Gewissen, man hat etwas falsches gemacht. Schamkultur : keinem wurde etwas schlechtes Angetan – ruhiges Gewissen. Wie gesagt, es ist übersimplifiziert und soll nur die ungefähre Richtung zeigen. Ich für mein Teil habe ein vielleicht zu stark ausgeprägtes Gewissen, weshalb ich wohl von anderen Menschen auch ein, dem (was ich für ihr Gewissen halten würde – also Schuldkultur-Gewissen) Gewissen entsprechendes Verhalten erwarte. Weniger kümmert mich Gesellschaftliches Ansehen, da die Regeln, die von der Gesellschaft aufgestellt werden nicht unbedingt denen entsprechen, die meinem Gewissen entsprechen. Nicht umsonst gibt es den Ausdruck „Handeln nach bestem Wissen und Gewissen“ Stichpunkte: Schuldkultur : Täterrolle (warum hab(en) ich/wir es getan), Selbstkritik, moralische Zwänge, Individuum vor Gesellschaft, Individuum vs Gesellschaft Schamkultur: Opferrolle (warum hat er es mir/uns angetan), Kritik durch andere (die Gesellschaft) Verhaltenskodex, Gesellschaft vor Individuum, Gesellschaft vs Nicht-GesellschaftDas ist wirklich ein schwieriges Thema und mir als IT-Idioten fällt es auch nicht leicht es zu erläutern. Vielleicht konnte meinen Ausführungen doch der ein oder andere Folgen – Björns Weltbild ist halt etwas „verschoben“ (oder „verschroben“?). *1 immer noch Power Point *2 Weswegen übrigens gewissenlose Leute so gut in der westlichen Welt vorankommen und Leben können – wer kein Gewissen hat, kann einfach rücksichtslos alles machen, was er will, kaum jemand wird ihn bremsen (ausnutzen der moralischen Zwänge anderer), solange es sich im gesetzlich legalem Rahmen bewegt – siehe diverse Banken Skandale etc. Links zum Thema : der Unterschied betrifft auch Moslems und Christen Siegmund Freud „Ich, Es und Über-Ich“ - link
12:11 Uhr |
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Stuff I learned recently..
1.) Ich bin arrogant (was habe ich mich nicht über diese Erkenntnis geärgert) 2.) Mit Essstäbchen umzugehen ist für Europäer / Weiße (Schwarze sowieso) gänzlich unmöglich. Durch Gottes Gnade und Eingebung und nur durch ganz besondere Demut ist es mir vergönnt diese Gabe der ostasiatischen Herrenrasse zu erlernen - ich werde in Zukunft jedes diesbezügliche Kompliment lächelnd entgegennehmen und nicht, wie bisher geplant, dem nächstem, der mir sagt, wie toll ich diese Gabe beherrsche, jene Essutensilien in seinen Anus platzieren. 3.) Wenn ich einen schlechten Tag habe, hilft nichts, mich aufzumuntern. Ganz besonders hilft es nicht, mich bis aufs Blut zu reizen - ich weiß schon, es ist eine weit verbreitete Theorie, dass wenn man jemanden etwas machen lassen will, man ihn dazu triezt - diese negativ-Motivation hat bei mir so lange ich denken kann noch nie funktioniert - auch wenn es wahrscheinlich in 1001 Pädagogiklehrbüchern als Wunderwaffe beschrieben ist. 4.) ICH verstehe keine Japaner, das liegt daran, dass sie so komplizierte Menschen sind, dass man ihr Verhalten nicht einfach in einem Buch zusammenfassen könnte, wie man es ja mit dem Verhalten von 外人"~Westlern" machen kann. Japaner sind einfach zu verschieden und haben so viele verschiedene Nuancen und sind halt nicht so gleich, wie der Rest der Erde, der sich bekanntlich ja ausschließlich in China, Afrika und Amerika* aufteilt, wobei ja der Unterschied zwischen Afrika und Amerika auch wieder nicht so groß ist. 5.) Ich bin vielleicht etwas zu zynisch. Meistens macht das zu mindestens hier nichts, da es die meisten Leute eh nicht verstehen - und ob sie mich nun so - oder so nicht verstehen bleibt sich auch irgendwie gleich. *Europa ist Amerika. Früher, so ca bis zum zweiten Weltkrieg, gab es noch Europa. Das war ein Ort, wo Mozart, Da Vinci, Bach&Beethoven (die beiden Zwillinge, k.A. weiß ich als Amerikaner ja nicht), Baumkuchen und Windmühlen herkamen. Nun gibt es dort allerdings nichts mehr außer Fast-Food Restaurants, Autobahnen, Sexsexsex und Neonazis. PS (muss ja wohl leider): Nicht alles, was ich schreibe / sage unbedingt persönlich nehmen oder am ende noch glauben! Es ist mehr so eine Art "Internet-Wichsen" - Entschuldigung, aber das trifft es wohl. Damit bin ich wohl mindestens exhibitionistisch und klettere in der "Nasty-igkeits Skala" von meinen peinlichen 77% auf mindestens 70%! (und die Frauenfragen sind harmloser) Nur so : Für Leute, die Statistiken lieben wie ich. Auch nur mal so : Website zum Thema 外人 - Diskriminierung in Japan (gibt es natürlich nicht in der Wirklichkeit)
12:48 Uhr |
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Rueckweg
So, das war 's jetzt hier in Fukuoka, gleich mache ich mich auf den Rueckweg. Das hier der Zugplan, so wie ich ihn mir selber auf mein Handy gemailt habe. Hoffentlich klappt das auch. 09:06発 59分 42.9km [普通] 鹿児島本線(門司港-八代) 時刻表 10:05着 小倉(福岡県) 時刻表 10:14発 6分 5.5km [普通] 鹿児島本線(門司港-八代) 時刻表 10:20着 門司(福岡県) 時刻表 10:21発 7分 6.3km [普通] 山陽本線(下関-門司) 時刻表 10:28着 下関(山口県) 時刻表 10:32発 69分 68.9km [普通] 山陽本線(岡山-下関) 時刻表 11:41着 新山口(山口県) 時刻表 11:44発 42分 44.3km [普通] 山陽本線(岡山-下関) 時刻表 12:26着 徳山(山口県) 時刻表 12:28発 276分 271.5km [快速] シティライナー 17:04着 岡山(岡山県) 時刻表 17:21発 86分 88.6km [普通] 山陽本線(神戸-岡山) 時刻表 18:47着 姫路(兵庫県) 時刻表 19:01発 139分 198.4km [快速] 東海道山陽本線新快速 21:20着 米原(滋賀県) 時刻表 21:24発 41分 35.9km [普通] 東海道本線(熱海-米原) 時刻表 22:05着 大垣(岐阜県) 時刻表 23:19発 315分 403.2km[有料列車] ムーンライトながら 04:34着 品川(東京都) 時刻表 04:42発 29分 15.4km [普通] 山手線 時刻表 05:11着 池袋(東京都) 時刻表 05:15発 35分 24.2km [普通] 東武東上線 時刻表 05:50着 ふじみ野(埼玉県) Im Nachhinein laesst sich als Fazit wohl festhalten, dass ich mir die Reise gerne haette sparen koennen - Hinterher ist man immer Schlauer. Diese paar Tage frei waren das genaue Gegenteil von Erholung / Urlaub. Morgen, nach meiner Ankunft um 5 Uhr darf ich gleich wieder Arbeiten, darauf habe ich schon ueberhaupt keine Lust. Vielleicht habe ich ja Glueck und es gibt endlich das nachste grosse Kanto Beben, dann brauch ich nicht zur Arbeit (^_^;; So, jetzt muss ich aber los - nervig - nervig - nervig - nervig - nervig - nervig - nervig keine Lust.
05:56 Uhr |
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福間神社
Um mich etwas abzulenken, ist mir gerade jedes Mittel recht. Heute war ich unter anderem im 宮地嶽神社 (Miyajidake-Schrein), nochmals beten. Hilft bei mir aber nicht - bin halt nicht religioes - was soll ich machen. Egal, jedenfalls das gute an japanischen Schreinen ist, dass es immer reichlich Fressbuden gibt, so habe ich auch gleich gut zugeschlagen (Frustfressen) und mich von たこ焼き (Takoyaki) und おもち (Mochi) troesten lassen. (^_^; Wie das nun wieder klingt - Bannane! Gleich gibt es noch すき焼き (Sukiyaki), davon kann ich ja sowieso nicht genug bekommen. Was ich morgen machen, weiss ich nocht nicht - relaxen und latschen wahrscheinlich. Uebermorgen morgens geht's dann auf den Rueckweg - diesmal habe ich auch sogar eine Reservierung fuer den Nachtzug - man lernt ja dazu.
18:23 Uhr |
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Reise Nachtrag
Hm - jetzt habe ich mal Zeit - und nicht berichtenswertes passiert. Nunja, schreibe ich halt einen Nachtrag von meiner Zugfahrt. Ganz im japanischen Stil habe ich auf meinem Handy etwas mitgeblogt, eigentlich wollte ich das nicht veroeffentlichen, aber irgendwie ist mir das jetzt auch egal. Also hier die Deupaninsh Version : 933Ikeb Ticket Office Schlange stehen.Toll, dass man in diesem Entwicklungsland seine Tickets am Schalte. Ganz toll auch,die B die sich ne Auskunft holen.Kursbuch-welcome to the 60s.
So 957 こまごめ YS und so ein haesslicher scheiss Tokyo-Affe nervt mich tierisch,weil er 1.5 Plaetze braucht. Du dumme Schwuchtel! Achso,erst gross Werbung von wegen CC大丈夫 aber meine visa ging na klar nicht..
1033時東京で出発した。Gerade: Kind lacht,Mimmer "schhh"-kein Wunder dass jap so viel humor haben.
1213 熱海で出発した。fressen und Bier saufen im Zug年末でしょう!1500浜松。Immerhin habe ich nun einen Sitzplatz.ふつ電車heisst hier wirklich Bummelzug.
OT aber es faellt mir gerade ein.Es waere interessant,wenn man im Zug anderer Leute Musik hoeren koennte.Das wuerde zumindestens mich mal interessieren.
1555豊原で到着して、休んで、1637出発した。1734Durchfahrt 名古屋。名古屋から雪たくさんがたてた。
1850米原到着
1945Durchfahrt 京都
2015大阪到着 2030出発 toll kein kyushu night
So 2113 auf dem Weg nach 姫路.Wenn das nicht klappt mit dem Zug, dann darf ich mir schonmal ueberlegen,wo ich uebernachte+das ich noch einen Tag verliere! Wehe JR!?
外人ボンist wieder happy!2200きっぶあて、食べた(*^_^*)
出発は2322。ところで今姫路にいる。
2225Das Bon wieder boese - Rauchverbot gilt wohl micht 年末 oder nicht in der Provinz.2323姫路出発
20vor3 still alive..530目覚まし時計gaehn.まもなく門司だ。アァ前は下関だ。
Wo ich gerade schwitze (trotz T=Shirt) und an meinem Temperaturempfinden zweifle,sehe ich einen,dem es genauso geht - Chinese - faellt wohl auch unter die Kathegorie Mensch und nicht Hoellen-insasse.Japaner sitzen hier mit Pulli und Jacke. Viel auch gerade der Chinesin auf.
門司で558普通電車乗り換えた。朝ご飯はセサミクーキとコーラーだた。Bon Apetit!
717 casa del abe 到着した。安部さんを起きた(^^;)ごめん Tja, ob irgendjemand ausser mir aus den Notizen schlau wird, weiss ich auch nicht. Also ich "uebersetzte" mal: Abfahrt war 8:50 Uhr in Fujimino. Ich hatte Glueck, dass ich gerade noch den Express erwischt hatte. In Ikebukuro bin ich dann erstmal rumgeirrt, auf der Suche nach dem Ticket-Office. Leider kann man das "青春18歳きっぷ" nicht am Automaten kaufen. Egal, was die Leute immer laestern, ich mag Automaten lieber, als Schalter. Die neuen Automaten der DB sind uebrigens echt gut - wenn man das mal mit denen hier vergleicht. Den Service sich eine Routenauskunft und einen Fahrplan auszudrucken vermisse ich wirklich. Nach etwas Schlange stehen hatte ich dann mein Ticket. Etwas nervig ist auch, dass an Tagen mit so hohem Aufkommen an Leuten, einige Leute sich doch sehr ausfuehrlich beraten lassen. Auch toll, dass die Angestellten da anscheinend keinen Zugang zu einem digitalem System haben, sondern immer alles in einem riesigen Kursbuch nachschauen muessen. Das ist wirklich Steinzeit. Als ich dann mein Ticket hatte, war ich erstmal froh und machte mich auf den Weg. Erstmal mit der allseits beliebten 山手線 (Yamanote-Sen) nach Tokyo und dort dann in die 東海道本線. Wenn im Zug gefuttert und Bier getrunken wird, dann ist wirklich Jahresende - echt merkwuerdig. Das habe ich auch noch nicht verstannden, einerseits gilt es als Unhoeflich unterwegs / im Zug zu essen, aber z.B. am Jahresende machen es alle - verstehe das einer, ich nicht. Genauso mit dem Rauchverbot - das scheint auch nicht zu gelten, am Jahresende. Wenn ich ein Ami waere, wuerde ich vielleicht sagen "Thank god for my I-POD", so hatte ich Unterhaltung. Ich dachte ja erst, mein IPOD haette sich puenktlich zur Reise verabschiedet, aber nach dem ich ihn resettet hatte, ging er den Rest der Reise einwandfrei. Wenn man darauf verzichtet, Videos oder Fotos zu schauen haelt der Aku auch wirklich ewig. In Nagoya lag eine Menge Schnee und ich war schon etwas genervt von der Umsteigerei. Wenn ich jetzt an den Rueckweg denke, habe ich schon keine Lust
09:32 Uhr |
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Neujahr, Silvester und ueberhaupt
Heute erzaehle ich mal eine kleine Geschichte, von einem Mann, der den Jahreswechsel nicht leiden konnte. Er konnte Silvester noch nie leiden, weil er im Rueckblick auf das vergangene und der Vorrausschau auf das kommende Jahr immer leicht depressiv wurde. Jedes Jahr wurde es schlimmer mit ihm. Eines Jahresendes, beschloss er aus einer ueblen Laune herraus, die er schon seid Tagen vor sich herschob, sein Leben zu aendern und zwar in der Hinsicht, nurnoch unverbluemt die Wahrheit zu sagen. Was fuer absonderliche Ideen der Mann doch hatte. Seine Idee endete damit, dass er sich selbst und noch eine Person, die hier aber keine weitere Rolle spielt, so ungluecklich macht, dass nicht nur er in das neue Jahr hineinweint und selbstzweifel hegt, sondern auch jene Peron sich in dem selben Zustand befindet - Der Trugschluss war der, dass er dachte, dass wenn er die Wahrheit sagt, schlimme Dinge vermieden wuerden. Er vergass dabei, dass Empfindungen keine Fakten sind, die im boolschen Sinne TRUE oder FALSE sind. Empfindungen sind Zeitabhaengig - was jetzt noch TRUE ist - ist vielleicht in 10 Minuten doch FALSE. Die momentane Luege schaft die Zeit, etwas zu ueberdenken. Ohne momentane Luegen kommt es zu falschen unerwuenschten Ergebnissen, in folge dessen man jemanden verletzt, den man wirklich mag. End of Lesson Und was habe ich heute gelernt? Ich weiss jetzt wirklich, was es heisst "sich zum kotzen FUEHLEN". Das Gefuehl ist mehrfach schlimmer, als das, was man hat, wenn man sich wegen dem uebermaessigem Genuss von Alkohol uebergeben muss. Ich wuensche niemandem (halbwegs anstaendigem) dieses Gefuehl - ich jedoch habe es mir redlich verdient.
02:00 Uhr |
blah
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