Bjoerns Blog
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新しい言葉

Was für ein Generve gerade. Nicht nur, dass ich wegen meinen Papieren gerade von Pontius zu Pilatus laufen muss, nein auch auf der Arbeit muss man mich unnötig anmachen. Also meine neue Englisch-Vokabel nach Japanischer Lesart für heute :

„draft“ - heißt natürlich nicht Entwurf – sondern: fertiges Projekt / Version. Der Hintergrund ist wohl der, dass es ja sowieso geändert wird, weil alles, was ich (ein Untergebener) zu Tage fördert ein „draft“ ist. Die zweite Lesart ist dann wohl : Schei*e.

So ganz (ganz) langsam fange ich an Sympathie für einige Amis hier zu entwickeln, die sich (mehr oder weniger) laut darüber beschweren, dass die Japaner kein vernünftiges Englisch können. Tausend-und-einmal habe ich mir jetzt schon anhören müssen, wie unhöflich die Ausländer immer sind, weil sie keine teineigo 丁寧語 – sonkeigo 尊敬語 – kensongo謙遜語 benutzen (link); andererseits benutzen Japaner auch „gerne mal“ (ziemlich permanent) den Imperativ, was wohl auch nicht unbedingt als höflich angesehen werden kann. Nun ja, einer perfiden Logik folgend, ist das ja richtig so. Für „Inländer“ (Japaner) ist es schwer „Ausländisch“ (also nicht Japanische) zu lernen, wogegen es natürlich für „Ausländer“ (nicht Japaner) leicht ist „Ausländisch“ (Nicht dem Nicht-Japaner seine Sprache) zu lernen. ;-)

Tips für kleine Rassisten

Wo ich gerade beim lesen eines spanischen Blogs hierüber stolper :

[..]How many times have you heard the argument made that if there is a dispute between a foreigner and a Japanese, the foreigner must have misunderstood because he is not a native speaker (I have, many times; for example, see http://www.debito.org/powerbullies.html)[..]

Yet even when there is no misunderstanding, the Defendant wins. The owner admitted, "Sure, I excluded him! Hey, that's just my personality. I don't like black people, based upon my personal experience with a couple of them". And he STILL gets exonerated! This is racial discrimination, none other. And if the Japanese judiciary won't even rule against it for the flimsiest reasons, that must be exposed and talked about to international bodies.[..]

Achja, Japan und Deutschland haben so viele Gemeinsamkeiten..

Für die Damen:

For Women (Indicators About Boyfriends and Husbands)

[..]

6. Does he spend a lot of time reading comics (manga)? Has he ever said that he wishes you were more like one of the fantasy girls in his magazines? I hope this speaks for itself. If so, run away.

今日は写真二枚だけ。

時間がないので、日光の旅行の写真だけポストします。

seppelbon
Ein ganz schön bescheuertes Bild von mir.
shoppingsrevenge
Arme Rosita :) eine "kleine Wanderung".

Programmtip : [WDR] Deutschlandjahr in Japan

Lernen Sie vom 6. bis 12. Februar 2006 Japan kennen mit einem Schwerpunkt der WDR Radiowellen.

Japan ist ein außergewöhnliches Land: Es besteht aus vier Hauptinseln und mehreren Tausend kleinen bis kleinsten Inseln. Zusammengenommen besitzen sie eine Fläche von über 370.000 Quadratkilometern. Damit ist Japan ca. 15.000 Quadratkilometer größer als die Bundesrepublik Deutschland. Insgesamt leben knapp 127 Millionen Menschen in Japan, allein 12 Millionen in der Hauptstadt Tokio.

Ein Link

Nationale Archiv Japans einige Interessante Informationen und Dokumente (Bilder buntbunt).

Verkehr...

Nochmals ein paar Worte über den japanischen Straßenverkehr:


Fakten :

Es ist gefährlich ein Fahrrad mit mehr als 20km/h zu bewegen.

Es ist nicht gefährlich eine mehrspurige Schnellstraße Nachts, ohne Licht in verkehrter Richtung zu befahren (solange man wie gesagt langsamer als 20km/h fährt).


Es ist gefährlich bei rot über eine Ampel zu gehen, auch wenn alle Autos warten müssen, weil die Bahnschranken unten sind.

Es ist nicht gefährlich Nachts, auf einer viel frequentierten, unbeleuchteten Straße ohne Fußgängerweg, zu zweit oder zu dritt nebeneinander in Fahrtrichtung zu spazieren.


Es ist definitiv gefährlich ein Herrenfahrrad zu fahren.

Ein Damenfahrrad ist auf jeden Fall sicher, man kann beruhigt gleichzeitig Telefonieren und einen Regenschirm halten.


Es ist gefährlich in Fahrtrichtung zu fahren.

Es ist sicherer gegen die Fahrtrichtung zu fahren.


Es ist so gut wie tödlich, mit 6 km mit einem Fahrrad gegen eine Mauer zu fahren (Beweis im Fernsehen gesehen).

Im Auto ist man unverwundbar, man braucht sich nicht anschnallen.


Backenbremsen sind total gefährlich – sie bremsen das Fahrrad nur, machen aber keinen Lärm.

Trommelbremsen nach Vorkriegsdesign (1. Weltkrieg) sind sicher. Meistens bremsen sie zwar nicht, aber ihr infernalisches Gequietsche veranlasst Fußgänger und andere Mamacharisten sich rechtzeitig in Sicherheit zu bringen.


Es ist total schlimm, ein Auto auch nur zu berühren, oder dicht daran vorbeizufahren.

Es ist absolut ok, als Autofahrer Menschen anzufahren, im Notfall entschuldigt man sich mit einem "Sumimasen" oder durch betätigen des Warnblinkers.



Ausländer verstehen die Straßenverkehrsordnung nicht..Oft wissen sie nicht einmal, dass

  • es völlig egal ist auf welcher Straßenseite man mit dem Fahrrad fährt

  • es erlaubt ist beim Autofahren zu telefonieren oder / und fernsehen zu sehen

  • grundsätzlich der stärkere Vorfahrt hat

  • ansonsten nach Hierarchie gefahren wird, also PKW vor Motorrad vor Fahrrad vor Fußgänger, Mann vor Frau vor Kind und natürlich Reich vor Arm, ...

  • es unhöflich ist zu blinken

  • Licht einzuschalten, bzw zu haben sowieso

  • man sich im Auto nicht anschnallen muss – es reicht, wenn man sich festhält

  • man Kinder am sichersten auf dem Schoß befördert (zur Sicherheit in eine Decke einwickeln)

  • es reicht, wenn Bremsen Lärm machen. Sie müssen nicht unbedingt bremsen.

  • man als Autofahrer bei Rot über Ampeln fahren darf, wenn man seine Absicht durch lautes Aufheulen lassen des Motors vorher ankündigt.

  • wer zu erst kommt, zu erst malt.


Lieber Ausländer, bitte lerne diese einfachen Regeln, bevor Du am Straßenverkehr in Japan teilnimmst, schließlich machen Deine Raubzüge und Vergewaltigungsorgien das Land schon unsicher genug.

kostenlose Japanische Grammatik zum Download

Bei Project Gutenberg kann man jetzt eine kostenlose Grammatik herunterladen. Japanisch muss man dazu nicht können, allerdings sollte man in Latein in der Schule gut aufgepasst haben.

Ars grammaticae Iaponicae linguae by Diego Collado

:-D

Dominoday

Wie alle Menschen, spielen auch Japaner gerne. Besonders beliebt ist das Fahrrad Mamachari-Domino.

dominodayDCP_2650

Leider heute die Bilder bei flickr, wegen technischer Probleme.

Mamachari – Kauf-Beratung

grmpff
so sollte es aussehen.

Sie haben sich entschlossen sich das Fortbewegungsmittel der Zukunft zuzulegen, herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Entschluss. Doch bevor Sie nun übereilt irgendein „Mamachari“ kaufen, beachten sie bitte folgende kleine Ratschläge :


  1. Komfort, Komfort, Komfort. Kurze Anhaltspunkte. Damenfahrrad, die Sitzhöhe sollte nicht höher als 40cm sein, der Sattel Sofa ähnlich und der Lenker gebogen ca in Augenhöhe sein. Versuchen sie ein Modell mit 26“ Rädern zu ergattern, 28“ ist definitiv nicht Menschenwürdig. . Fragen sie nach Modellen mit Direkt-Kraft-Übertragung, so genannte Schaltungen verkomplizieren das Fahren nur unnötig. Tipp für entspannteres und weicheres Fahren, verringern sie den Luftdruck auf ca 0,5 bar.

  2. Kaufen Sie nach Gewicht! Nur was schwer ist, ist auch gut. Was dem alternden Bankangestellten seine Honda-Goldwing, das ist dem Durchschnittsjapaner sein Mamachari. Ein solides Mamachari wiegt in keinem Fall weniger als 20kg,. Mehr Gewicht bringt eine ruhigere Straßenlage, passive Sicherheit bei Kollisionen mit Unfallgegnern (FFußgängern).und einen besseren Domino-Faktor beim Parken.

  3. Sicherheit. Alle gängigen Mamacharis sind per Konstruktion Sicher. Achten sie darauf, dass wenn Sie unbedingt eine Beleuchtung benutzen wollen*1 , dass diese durch einen vom Mamachari-Verband autorisierten Schwerlaufdynamo betrieben wird. Jedes Mamachari ist mit einer Hinterrad-Signal-Bremsanlage ausgestattet. Das eigentliche Bremsen übernehmen sie ggf mit den Füßen. Empfehlung für Sicheres Fahren : Vergessen sie nicht die Abunai-Regel. Rufen sie gelegentlich beim Fahren „Abunai“ - das wird sie von etwaigen Unfällen bewahren.

  4. Hier spielt die Musik! Wie auch beim Kauf eines Sportwagens spielt der Sound eine wichtige rolle. Was wäre ein Ferrari ohne das charakteristische durch Mark und Bein gehende Jaulen, was ein Hummer ohne das Erdbeben gleiche Grollen? Ein Mamachari ohne authentisches Quietschen, Gerassel und Geschepper ist einfach kein richtiges Mamachari.

  5. Zubehör. Einige (vorwiegend ausländische Hersteller) sparen am Zubehör, bzw rüsten ihre Räder mit unsinnigem Zubehör wie z.B. Schaltungen, Beleuchtung, Bremsen, etc aus, achten sie beim Kauf ihres Mamacharis daher unbedingt darauf, dass das Standartzubehör mit zum Lieferumfang gehört. Die Mindestausstattung sollte folgendes beinhalten : Lenker-Fahrradkorp aus Gusseisen, Motorrad-Massiv-Ständer (empf. Mindestbreite 30cm), Abdeckplane aus leicht reissendem Plastik, 3-Zahlen Nummernschloß oder Speichenschloss.


*1) Das betreiben von Beleuchtung an Fahrrädern ist laut Japanischer StvO nur in Ausnahmefällen zulässig und dann auch nur für Front-Beleuchtung.

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