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Bjoerns Blog
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Neujahr, Silvester und ueberhaupt
Heute erzaehle ich mal eine kleine Geschichte, von einem Mann, der den Jahreswechsel nicht leiden konnte. Er konnte Silvester noch nie leiden, weil er im Rueckblick auf das vergangene und der Vorrausschau auf das kommende Jahr immer leicht depressiv wurde. Jedes Jahr wurde es schlimmer mit ihm. Eines Jahresendes, beschloss er aus einer ueblen Laune herraus, die er schon seid Tagen vor sich herschob, sein Leben zu aendern und zwar in der Hinsicht, nurnoch unverbluemt die Wahrheit zu sagen. Was fuer absonderliche Ideen der Mann doch hatte. Seine Idee endete damit, dass er sich selbst und noch eine Person, die hier aber keine weitere Rolle spielt, so ungluecklich macht, dass nicht nur er in das neue Jahr hineinweint und selbstzweifel hegt, sondern auch jene Peron sich in dem selben Zustand befindet - Der Trugschluss war der, dass er dachte, dass wenn er die Wahrheit sagt, schlimme Dinge vermieden wuerden. Er vergass dabei, dass Empfindungen keine Fakten sind, die im boolschen Sinne TRUE oder FALSE sind. Empfindungen sind Zeitabhaengig - was jetzt noch TRUE ist - ist vielleicht in 10 Minuten doch FALSE. Die momentane Luege schaft die Zeit, etwas zu ueberdenken. Ohne momentane Luegen kommt es zu falschen unerwuenschten Ergebnissen, in folge dessen man jemanden verletzt, den man wirklich mag. End of Lesson Und was habe ich heute gelernt? Ich weiss jetzt wirklich, was es heisst "sich zum kotzen FUEHLEN". Das Gefuehl ist mehrfach schlimmer, als das, was man hat, wenn man sich wegen dem uebermaessigem Genuss von Alkohol uebergeben muss. Ich wuensche niemandem (halbwegs anstaendigem) dieses Gefuehl - ich jedoch habe es mir redlich verdient.
02:00 Uhr |
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Reise Nachtrag
Hm - jetzt habe ich mal Zeit - und nicht berichtenswertes passiert. Nunja, schreibe ich halt einen Nachtrag von meiner Zugfahrt. Ganz im japanischen Stil habe ich auf meinem Handy etwas mitgeblogt, eigentlich wollte ich das nicht veroeffentlichen, aber irgendwie ist mir das jetzt auch egal. Also hier die Deupaninsh Version : 933Ikeb Ticket Office Schlange stehen.Toll, dass man in diesem Entwicklungsland seine Tickets am Schalte. Ganz toll auch,die B die sich ne Auskunft holen.Kursbuch-welcome to the 60s.
So 957 こまごめ YS und so ein haesslicher scheiss Tokyo-Affe nervt mich tierisch,weil er 1.5 Plaetze braucht. Du dumme Schwuchtel! Achso,erst gross Werbung von wegen CC大丈夫 aber meine visa ging na klar nicht..
1033時東京で出発した。Gerade: Kind lacht,Mimmer "schhh"-kein Wunder dass jap so viel humor haben.
1213 熱海で出発した。fressen und Bier saufen im Zug年末でしょう!1500浜松。Immerhin habe ich nun einen Sitzplatz.ふつ電車heisst hier wirklich Bummelzug.
OT aber es faellt mir gerade ein.Es waere interessant,wenn man im Zug anderer Leute Musik hoeren koennte.Das wuerde zumindestens mich mal interessieren.
1555豊原で到着して、休んで、1637出発した。1734Durchfahrt 名古屋。名古屋から雪たくさんがたてた。
1850米原到着
1945Durchfahrt 京都
2015大阪到着 2030出発 toll kein kyushu night
So 2113 auf dem Weg nach 姫路.Wenn das nicht klappt mit dem Zug, dann darf ich mir schonmal ueberlegen,wo ich uebernachte+das ich noch einen Tag verliere! Wehe JR!?
外人ボンist wieder happy!2200きっぶあて、食べた(*^_^*)
出発は2322。ところで今姫路にいる。
2225Das Bon wieder boese - Rauchverbot gilt wohl micht 年末 oder nicht in der Provinz.2323姫路出発
20vor3 still alive..530目覚まし時計gaehn.まもなく門司だ。アァ前は下関だ。
Wo ich gerade schwitze (trotz T=Shirt) und an meinem Temperaturempfinden zweifle,sehe ich einen,dem es genauso geht - Chinese - faellt wohl auch unter die Kathegorie Mensch und nicht Hoellen-insasse.Japaner sitzen hier mit Pulli und Jacke. Viel auch gerade der Chinesin auf.
門司で558普通電車乗り換えた。朝ご飯はセサミクーキとコーラーだた。Bon Apetit!
717 casa del abe 到着した。安部さんを起きた(^^;)ごめん Tja, ob irgendjemand ausser mir aus den Notizen schlau wird, weiss ich auch nicht. Also ich "uebersetzte" mal: Abfahrt war 8:50 Uhr in Fujimino. Ich hatte Glueck, dass ich gerade noch den Express erwischt hatte. In Ikebukuro bin ich dann erstmal rumgeirrt, auf der Suche nach dem Ticket-Office. Leider kann man das "青春18歳きっぷ" nicht am Automaten kaufen. Egal, was die Leute immer laestern, ich mag Automaten lieber, als Schalter. Die neuen Automaten der DB sind uebrigens echt gut - wenn man das mal mit denen hier vergleicht. Den Service sich eine Routenauskunft und einen Fahrplan auszudrucken vermisse ich wirklich. Nach etwas Schlange stehen hatte ich dann mein Ticket. Etwas nervig ist auch, dass an Tagen mit so hohem Aufkommen an Leuten, einige Leute sich doch sehr ausfuehrlich beraten lassen. Auch toll, dass die Angestellten da anscheinend keinen Zugang zu einem digitalem System haben, sondern immer alles in einem riesigen Kursbuch nachschauen muessen. Das ist wirklich Steinzeit. Als ich dann mein Ticket hatte, war ich erstmal froh und machte mich auf den Weg. Erstmal mit der allseits beliebten 山手線 (Yamanote-Sen) nach Tokyo und dort dann in die 東海道本線. Wenn im Zug gefuttert und Bier getrunken wird, dann ist wirklich Jahresende - echt merkwuerdig. Das habe ich auch noch nicht verstannden, einerseits gilt es als Unhoeflich unterwegs / im Zug zu essen, aber z.B. am Jahresende machen es alle - verstehe das einer, ich nicht. Genauso mit dem Rauchverbot - das scheint auch nicht zu gelten, am Jahresende. Wenn ich ein Ami waere, wuerde ich vielleicht sagen "Thank god for my I-POD", so hatte ich Unterhaltung. Ich dachte ja erst, mein IPOD haette sich puenktlich zur Reise verabschiedet, aber nach dem ich ihn resettet hatte, ging er den Rest der Reise einwandfrei. Wenn man darauf verzichtet, Videos oder Fotos zu schauen haelt der Aku auch wirklich ewig. In Nagoya lag eine Menge Schnee und ich war schon etwas genervt von der Umsteigerei. Wenn ich jetzt an den Rueckweg denke, habe ich schon keine Lust
09:32 Uhr |
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福間神社
Um mich etwas abzulenken, ist mir gerade jedes Mittel recht. Heute war ich unter anderem im 宮地嶽神社 (Miyajidake-Schrein), nochmals beten. Hilft bei mir aber nicht - bin halt nicht religioes - was soll ich machen. Egal, jedenfalls das gute an japanischen Schreinen ist, dass es immer reichlich Fressbuden gibt, so habe ich auch gleich gut zugeschlagen (Frustfressen) und mich von たこ焼き (Takoyaki) und おもち (Mochi) troesten lassen. (^_^; Wie das nun wieder klingt - Bannane! Gleich gibt es noch すき焼き (Sukiyaki), davon kann ich ja sowieso nicht genug bekommen. Was ich morgen machen, weiss ich nocht nicht - relaxen und latschen wahrscheinlich. Uebermorgen morgens geht's dann auf den Rueckweg - diesmal habe ich auch sogar eine Reservierung fuer den Nachtzug - man lernt ja dazu.
18:23 Uhr |
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Rueckweg
So, das war 's jetzt hier in Fukuoka, gleich mache ich mich auf den Rueckweg. Das hier der Zugplan, so wie ich ihn mir selber auf mein Handy gemailt habe. Hoffentlich klappt das auch. 09:06発 59分 42.9km [普通] 鹿児島本線(門司港-八代) 時刻表 10:05着 小倉(福岡県) 時刻表 10:14発 6分 5.5km [普通] 鹿児島本線(門司港-八代) 時刻表 10:20着 門司(福岡県) 時刻表 10:21発 7分 6.3km [普通] 山陽本線(下関-門司) 時刻表 10:28着 下関(山口県) 時刻表 10:32発 69分 68.9km [普通] 山陽本線(岡山-下関) 時刻表 11:41着 新山口(山口県) 時刻表 11:44発 42分 44.3km [普通] 山陽本線(岡山-下関) 時刻表 12:26着 徳山(山口県) 時刻表 12:28発 276分 271.5km [快速] シティライナー 17:04着 岡山(岡山県) 時刻表 17:21発 86分 88.6km [普通] 山陽本線(神戸-岡山) 時刻表 18:47着 姫路(兵庫県) 時刻表 19:01発 139分 198.4km [快速] 東海道山陽本線新快速 21:20着 米原(滋賀県) 時刻表 21:24発 41分 35.9km [普通] 東海道本線(熱海-米原) 時刻表 22:05着 大垣(岐阜県) 時刻表 23:19発 315分 403.2km[有料列車] ムーンライトながら 04:34着 品川(東京都) 時刻表 04:42発 29分 15.4km [普通] 山手線 時刻表 05:11着 池袋(東京都) 時刻表 05:15発 35分 24.2km [普通] 東武東上線 時刻表 05:50着 ふじみ野(埼玉県) Im Nachhinein laesst sich als Fazit wohl festhalten, dass ich mir die Reise gerne haette sparen koennen - Hinterher ist man immer Schlauer. Diese paar Tage frei waren das genaue Gegenteil von Erholung / Urlaub. Morgen, nach meiner Ankunft um 5 Uhr darf ich gleich wieder Arbeiten, darauf habe ich schon ueberhaupt keine Lust. Vielleicht habe ich ja Glueck und es gibt endlich das nachste grosse Kanto Beben, dann brauch ich nicht zur Arbeit (^_^;; So, jetzt muss ich aber los - nervig - nervig - nervig - nervig - nervig - nervig - nervig keine Lust.
05:56 Uhr |
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Stuff I learned recently..
1.) Ich bin arrogant (was habe ich mich nicht über diese Erkenntnis geärgert) 2.) Mit Essstäbchen umzugehen ist für Europäer / Weiße (Schwarze sowieso) gänzlich unmöglich. Durch Gottes Gnade und Eingebung und nur durch ganz besondere Demut ist es mir vergönnt diese Gabe der ostasiatischen Herrenrasse zu erlernen - ich werde in Zukunft jedes diesbezügliche Kompliment lächelnd entgegennehmen und nicht, wie bisher geplant, dem nächstem, der mir sagt, wie toll ich diese Gabe beherrsche, jene Essutensilien in seinen Anus platzieren. 3.) Wenn ich einen schlechten Tag habe, hilft nichts, mich aufzumuntern. Ganz besonders hilft es nicht, mich bis aufs Blut zu reizen - ich weiß schon, es ist eine weit verbreitete Theorie, dass wenn man jemanden etwas machen lassen will, man ihn dazu triezt - diese negativ-Motivation hat bei mir so lange ich denken kann noch nie funktioniert - auch wenn es wahrscheinlich in 1001 Pädagogiklehrbüchern als Wunderwaffe beschrieben ist. 4.) ICH verstehe keine Japaner, das liegt daran, dass sie so komplizierte Menschen sind, dass man ihr Verhalten nicht einfach in einem Buch zusammenfassen könnte, wie man es ja mit dem Verhalten von 外人"~Westlern" machen kann. Japaner sind einfach zu verschieden und haben so viele verschiedene Nuancen und sind halt nicht so gleich, wie der Rest der Erde, der sich bekanntlich ja ausschließlich in China, Afrika und Amerika* aufteilt, wobei ja der Unterschied zwischen Afrika und Amerika auch wieder nicht so groß ist. 5.) Ich bin vielleicht etwas zu zynisch. Meistens macht das zu mindestens hier nichts, da es die meisten Leute eh nicht verstehen - und ob sie mich nun so - oder so nicht verstehen bleibt sich auch irgendwie gleich. *Europa ist Amerika. Früher, so ca bis zum zweiten Weltkrieg, gab es noch Europa. Das war ein Ort, wo Mozart, Da Vinci, Bach&Beethoven (die beiden Zwillinge, k.A. weiß ich als Amerikaner ja nicht), Baumkuchen und Windmühlen herkamen. Nun gibt es dort allerdings nichts mehr außer Fast-Food Restaurants, Autobahnen, Sexsexsex und Neonazis. PS (muss ja wohl leider): Nicht alles, was ich schreibe / sage unbedingt persönlich nehmen oder am ende noch glauben! Es ist mehr so eine Art "Internet-Wichsen" - Entschuldigung, aber das trifft es wohl. Damit bin ich wohl mindestens exhibitionistisch und klettere in der "Nasty-igkeits Skala" von meinen peinlichen 77% auf mindestens 70%! (und die Frauenfragen sind harmloser) Nur so : Für Leute, die Statistiken lieben wie ich. Auch nur mal so : Website zum Thema 外人 - Diskriminierung in Japan (gibt es natürlich nicht in der Wirklichkeit)
12:48 Uhr |
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Scham- oder Schuldkultur
Wie schön, dass ich nun wieder einmal einen Grunde gefunden habe, mich vor der eigentlichen Arbeit zu drücken *1, indem ich diesen keinen Eintrag in meinen Blog schreibe. Ich habe noch gar nicht über einen wesentlichen Grund geschrieben, weshalb ich mich (und vielleicht auch der ein oder andere „Gaijin“) manchmal nicht mit Japanern verstehe. Es besteht ein wesentlicher Unterschied im Empfinden und Verarbeiten von Unrecht zwischen europäisch christlich westlichen Kulturen und der ostasiatischen Kultur. In meinem Fall also konkret der Unterschied zwischen dem Deutschen und dem Japanischem Empfinden. In Deutschland herrscht die (wohl) so genannte „Schuldkultur“, wonach vereinfacht gesagt derjenige ein Unrecht zu beseitigen hat, der es begangen hat. Das eigene Gewissen hat dadurch einen hohen Stellenwert.*2 Die Wurzeln dieser Kultur sind wohl eindeutig im Christentum (Sühne – Beichte – Vergebung etc) zu suchen – weswegen ich beginne zu verstehen, warum das Christentum eigentlich notwendig für das überleben der westlichen Gesellschaften ist. Ohne ein Gewissen, ist die Schuldkultur nicht haltbar und einigen Menschen fehlt die Gabe ein Gewissen vor sich selbst heraus zu bilden, weswegen ein Gott, vor dem man sich (später) zu verantworten hat, vielleicht – im Sinne der Gemeinschaft – nicht das schlechteste ist. In Japan dagegen ist die „Schamkultur“ vorherrschend. Es fällt mir etwas schwer diese Kultur zu beschreiben, da ich ihr ja nicht angehöre. Ich versuche es trotzdem mal. Im Gegensatz zur „Schuldkultur“ muss derjenige, dem Unrecht widerfahren ist, für die Wiederherstellung seiner Ehre oder seines Ansehens in der Gesellschaft sorgen. Ich will nicht behaupten, dass es in dieser Kultur kein Gewissen gäbe, jedoch unterscheidet es sich in dem, von dem was ich als Gewissen verstehe. Es ist mehr ein Gewissen vor den anderen als ein Gewissen vor sich selbst. Ich versuche es mal anhand eines übersimplifiziertem Beispiels : Jemand geht nachts, wo es keiner sieht, bei rot über eine Ampel. Schuldkultur : schlechtes Gewissen, man hat etwas falsches gemacht. Schamkultur : keinem wurde etwas schlechtes Angetan – ruhiges Gewissen. Wie gesagt, es ist übersimplifiziert und soll nur die ungefähre Richtung zeigen. Ich für mein Teil habe ein vielleicht zu stark ausgeprägtes Gewissen, weshalb ich wohl von anderen Menschen auch ein, dem (was ich für ihr Gewissen halten würde – also Schuldkultur-Gewissen) Gewissen entsprechendes Verhalten erwarte. Weniger kümmert mich Gesellschaftliches Ansehen, da die Regeln, die von der Gesellschaft aufgestellt werden nicht unbedingt denen entsprechen, die meinem Gewissen entsprechen. Nicht umsonst gibt es den Ausdruck „Handeln nach bestem Wissen und Gewissen“ Stichpunkte: Schuldkultur : Täterrolle (warum hab(en) ich/wir es getan), Selbstkritik, moralische Zwänge, Individuum vor Gesellschaft, Individuum vs Gesellschaft Schamkultur: Opferrolle (warum hat er es mir/uns angetan), Kritik durch andere (die Gesellschaft) Verhaltenskodex, Gesellschaft vor Individuum, Gesellschaft vs Nicht-GesellschaftDas ist wirklich ein schwieriges Thema und mir als IT-Idioten fällt es auch nicht leicht es zu erläutern. Vielleicht konnte meinen Ausführungen doch der ein oder andere Folgen – Björns Weltbild ist halt etwas „verschoben“ (oder „verschroben“?). *1 immer noch Power Point *2 Weswegen übrigens gewissenlose Leute so gut in der westlichen Welt vorankommen und Leben können – wer kein Gewissen hat, kann einfach rücksichtslos alles machen, was er will, kaum jemand wird ihn bremsen (ausnutzen der moralischen Zwänge anderer), solange es sich im gesetzlich legalem Rahmen bewegt – siehe diverse Banken Skandale etc. Links zum Thema : der Unterschied betrifft auch Moslems und Christen Siegmund Freud „Ich, Es und Über-Ich“ - link
12:11 Uhr |
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Etwas positives
Um mal zur Abwechslung etwas positives zu berichten: Die Klima-Anlage in der Firma hat anscheinend die Dauerbelastung nicht mehr ausgehalten und den Geist aufgegeben => für mich angenehme Temperatur von ca 20 Grad. Hoffentilch bleibt sie lange in diesem Zustand.
13:32 Uhr |
Arbeit in Japan
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Ihr wollt Bilder?
Dann sollt Ihr auch Bilder bekommen. Dieses schöne Foto habe ich zum Beispiel im „Chanal City“ Einkaufszentrum in Fukuoka gemacht. Ich frage mich, wer so etwas kauft? Das nächste Foto habe ich bei einem abendlichen Spaziergang in Fukuma aufgenommen. Erstaunlicher Weise konnte ich mich noch an alle Wege erinnern – habe anscheinend ein gutes Gedächtnis für Orte. Hier mal ein Foto von der japanischen Art zu heizen. Ein Diesel-Öl betriebener Heizlüfter – und wir haben in Deutschland eine Diskussion über Rußpartikelfilter. Das hier ist ein japanischer Lebkuchen. Irgendwie hatte ich Lebkuchen wohlschmeckender in Erinnerung. Der Geschmack war etwas salzig - trocken und hart. Habe ihn dann aber doch geschluckt Wenn die Tobu-Line so leer ist, wie auf diesem Bild, dann ist es wohl der Erste Zug. Wirklich ein komisches Gefühl.
12:52 Uhr |
reise
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居眠り - Inemuri
Da ich gerade drüber stolpere : Honoratioren nicken in Vorträgen ein, Topmanager in Sitzungen. Junge, aufstrebende Mitarbeiter sollten es allerdings mit inemuri nicht übertreiben, sondern warten, bis ihre Karriere die öffentliche Erschöpfung auch glaubhaft macht. Je bigger der Boss, desto demonstrativer sein Schlaf. Brigitte Steger kennt einen Topmanager, der bei Sitzungen regelmäßig eine Runde schlief, um seine Untergebenen, wie er sagte, von seiner übermächtigen Präsenz zu entlasten. In Wirklichkeit tat er nur so. Er lauerte im so genannten Dachsschlaf und wusste, dass seine Angestellten das wussten.
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zum Artikel.
Ich habe auch schon einige Male erlebt, wie einer meiner (vielen vielen) Bosse auf Sitzungen „Inemuri“ hielt, auch kann ich mich erinnern, dass die Leute vom TÜV sich wohl darüber pikierten, dass einer der KDDI Mitarbeiter am Stand beim German Japanese Security Symposium schlief. Eigentlich passt es ja doch gut, denn auf meiner Reise habe ich viel „Inemuri“ gehalten. Das Überall-Schlafen habe ich schon bei meinem letztem Aufenthalt in Japan schnell adaptiert und auch die Sache mit dem rechtzeitigen Aufwachen klappt irgendwie auch immer. Es ist wirklich nur eine Art Halbschlaf – man kriegt irgendwie noch mit, was um einen herum passiert, aber der Körper schläft. Wenn man wieder „aufwacht“ weiß man allerdings manchmal nicht mehr genau, was jetzt wirklich passiert ist und was man geträumt hat – die Übergänge sind da recht fließend. Also man weiß zum Beispiel noch, wo man ist, aber man kann nicht genau sagen, ob eine Familie eingestiegen ist und ob beim losfahren ein Kind der Familie hingefallen ist. Irgendwo im Kopf spukt dieser Gedanke – aber sicher ist man sich nicht. „Inemuri“ macht auch manche Situationen erst ertragbar, zum Beispiel, wenn man in der völlig überfüllten Tobu-Line 20 Minuten nach Hause fährt. Überfüllt heißt hier : Wenn die Türen aufgehen, fallen die Leute raus – buchstäblich! Da man in dem Zug kaum Luft bekommt und sich nicht bewegen kann (in der Tat könnte man sich nicht einmal am Kopf kratzen oder auch nur auf die Uhr schauen), ist es hilfreich, wenn man in diesen Zustand verfällt, weil man so die Zeit nicht bemerkt – schön wird die Situation dadurch auch nicht – aber man hat das Gefühl, als ob sie schnell vorbei geht. Was übrigens lustig an „Inemuri“ ist, dass man (wenn man denn wach bleibt) im Zug manchmal völlig fremde beobachten kann, wie sie sich nebeneinander setzten, fast gleichzeitig einschlafen und im Schlaf sich „zusammen kuscheln“ wie kleine Kinder. Das ist manchmal richtig niedlich anzusehen – wenn ich es andererseits auch irgendwie unhygienisch finde Erstaunlich ist wirklich die Tatsache, dass selten geschnarcht wird. Das ist deshalb erstaunlich, weil ansonsten Schnarchen wohl zum guten Ton gehört, ich jedenfalls kann aus eigener Erfahrung sagen, dass Japaner Schnarchen wie die Holzfäller.
15:41 Uhr |
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Samstag - Saitama-ken
Wie schoen wieder "zu Hause" zu sein. Dieses Wochenende vergnuege ich mich nur hier in der Gegend. Die letzte Reise reicht immernoch nach. Am Samstag kam Dan dann mal nach Kami-Fukuoka. Wir trafen uns zum essen bei Freunden, wo ich mich an "Deutscher" Kuecher versuchte. Nunja, der Geschmack war vielleicht nicht ganz orginal, mangels Zutaten - aber es war totzdem ganz lustig. Nach dem Essen fuhren wir noch Lucy im Krankenhaus in Kawagoe besuchen. Nach einem "Mamachari vs Mamachari" crash liegt sie wegen einer Rueckenverletzung im Krankenhaus, mindestens noch einen Monat. 可愛いそう。Anschliessend machten wir noch etwas Nacht-Sight-Seeing in Kawagoe. Leider konnte ich Dan in Sachen Sight-Seeing nicht so viel bieten, aber ich denke, dass er sich trotzdem einigermassen amuesiert hat. Hier mal 2 Bilder.
22:22 Uhr |
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